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von Erika Pluhar
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Die stille Zeit: Geschichten und Gedanken nicht nur zu Weihnachten von Erika Pluhar |
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von Catherine Texier
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Nach Erkundigungen von Gewohnheiten, dem Feststellen von Gemeinsamkeiten, Ansichten über Theater und Politik, werden die Gespräche bei einem Wiener Heurigen immer vertraulicher, immer intimer. Nelly Tomasova berichtet von ihrer unglücklichen Ehe, von einer unerfüllten großen Liebe, vom Freitod ihres alkoholkranken Vaters und dass sie gerne Pianistin geworden wäre. Rudolf Smelik wiederum erzählt von seiner geheilten Alkoholsucht, von Liebschaften und von jener einzigen Frau, die er heiraten wollte und die in seinen Armen starb.
Erika Pluhar schildert das Entstehen einer Liebesbeziehung zweier reifer Menschen in Form eines Drehbuchs. Zunächst überfordern die langen Dialoge, aber Sperriges macht bald Geschmeidigem Platz. Ein gewisses Befremden lösen die manchmal zu trivial geratenen Passagen aus, doch rasch dringt ins Bewusstsein, dass das erste Zusammensein zweier Menschen, die sich nicht gleichgültig sind, stets mit Banalitäten einhergeht. Gerade diese Banalitäten sind plötzlich wichtig und berühren. Die "stärksten" Seiten bleiben allerdings die Gespräche über das Theater -- erfüllt von Leidenschaft, erfüllt von der Bühnengröße Erika Pluhar. --Elfriede Quell -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
»Ihre grauen Haare gefallen mir sehr gut.« Mit diesem simplen Kompliment gelingt es dem sechzigjährigen Rudolf Smelik, pensionierter Dramaturg des Wiener Burgtheaters, das Gespräch mit der vierundfünfzigjährigen Pragerin Nelly Tomaová, die als Sekretärin an einem kleinen Theater arbeitet, wieder anzukurbeln. Er wird dies mehrmals tun, um die leicht verletzbare Frau zum Reden zu bewegen. Sie sind sich in der Straßenbahn auf der Fahrt nach Grinzing begegnet, als die Pragerin den Fremden fragte: »Verzeihen Sie, ist das hier schon die Endstation?«
Nach Erkundigungen von Gewohnheiten, dem Feststellen von Gemeinsamkeiten, Ansichten über Theater und Politik werden die Gespräche beim Heurigen immer vertraulicher, immer intimer. Nelly Tomaová berichtet von ihrer unglücklichen Ehe, von einer unerfüllten großen Liebe, vom Freitod ihres alkoholkranken Vaters und daß sie gerne Pianistin geworden wäre.
Rudolf Smelik wiederum erzählt von seiner geheilten Alkoholsucht, von Liebschaften und von jener einzigen Frau, die er heiraten wollte und die in seinen Armen starb. »Nelly, darf ich Sie küssen?« »Ich warte längst darauf.« Eine besondere Liebesgeschichte in den Hügeln über Wien. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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