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Die Verwirrungen des Zöglings Törleß
 
 
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Die Verwirrungen des Zöglings Törleß [Taschenbuch]

Robert Musil
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (35 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die Verwirrungen des Zöglings Törleß
OA 1906 Form Roman Epoche Moderne
Der Erstlingsroman von Robert Musil Die Verwirrungen des Zöglings Törleß über die sadistischen Spiele und den Seelen-Terror einer Reihe von Internatszöglingen aus den oberen sozialen Schichten nahm in vielem das Bild der kommenden Diktatur und der Vergewaltigung des Individuums durch die Mehrheit und das System vorweg.
Entstehung: Musil war 22 Jahre alt, als die Arbeit an seinem ersten Roman begann, trotz seiner Jugend schon Ingenieur und er fühlte sich in seinem Beruf unzufrieden und gelangweilt. So setzte er sich in diesem Buch mit den eigenen Erfahrungen als Zögling von k.u.k. Militärerziehungsanstalten auseinander, die er 1892 bis 1897 in Eisenstadt und Mährisch-Weißkirchen durchlaufen hatte. Da es Musil zunächst nicht gelang, einen Verlag zu finden, schickte er das Manuskript dem prominenten und einflussreichen Kritiker Alfred Kerr, der es enthusiastisch feierte und Musil damit zum literarischen Durchbruch verhalf.
Inhalt: Der junge Törleß, Sohn eines Hofrats, tritt in ein altehrwürdiges Konvikt ein, in dem die Sprösslinge der oberen Familien des Landes auf den Militär- oder Staatsdienst vorbereitet werden. Das Zusammenleben der Schüler ist von pubertären Nöten und homoerotischen Beziehungen geprägt. Törleß befindet sich in diesem Konvikt zunächst in einer komplizierten, von Depressionen geprägten Situation. Er empfindet sein Leben als sinnlos und sehnt sich nach einem anderen Dasein, von dessen Gehalt und Form er sich allerdings keine rechte Vorstellung machen kann. Ausbruchsversuche aus der behütet erscheinenden Bürgerwelt, eine Begegnung mit einer Dirne lösen in ihm heftige Gefühle aus, bringen jedoch keine Erfüllung.
Das verhängnisvolle Geschehen setzt ein, als Basini, ein weicher, in seiner Entwicklung zurückgebliebener Junge, von Mitschülern des Kameradendiebstahls überführt wird. Statt ihn der Internatsleitung zu melden, beschließen die Zöglinge Beineberg und Reiting, die Bestrafung und Läuterung des Jungen selbst vorzunehmen. Der feinfühlige Törless, neugierig auf das Bösartige und Vulgäre, das die beiden verkörpern, beteiligt sich – angezogen und abgestoßen von dem Geschehen zugleich – eine Zeit lang an den Peinigungen und Demütigungen des Schülers Basini. In Törleß’ Gegenwart wird er geprügelt, erniedrigt und zu homosexuellen Diensten missbraucht. Erst als sich die Quälereien zum Lynchexzess steigern, wendet Törleß sich ab und erreicht infolge einer vorgetäuschten Flucht die Entlassung aus der ungeliebten Anstalt und die Rückkehr zu seiner Familie.
Wirkung: Das Buch von Musil war für seine Zeit eine ungewöhnliche, vom Thema her nahezu revolutionäre Arbeit, die in ihrer sprachlichen Form Vorläufer des später verbreiteten expressionistischen Stils war. Der Roman fand eine beachtliche Resonanz, der Erfolg öffnete dem Autor die Türen zu einflussreichen literarischen Kreisen Berlins und brachte ihm die Bekanntschaft mit Schriftstellern und Kritikern. 1966 wurde der Stoff von Volker Schlöndorff verfilmt. R. F.

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Das bietet die Reihe „Königs Erläuterungen“Aus dem Deutschunterricht sind sie eigentlich gar nicht mehr wegzudenken: Die kleinen blau-gelben Taschenbücher der ältesten deutschen Lernhilfereihe für den Literaturunterricht. Die Rede ist von den Königs Erläuterungen, die sich seit 1897 ihren festen Platz in den Hosentaschen von Schülern – und Lehrern – erobert haben. Von kundigen Germanisten und Pädagogen verfasst erschließen sie die großen Dramen, Romane und Erzählungen nicht nur der deutschen Literatur. Neben den deutschen Klassikern wie Goethe oder Schiller, ist auch großen Dramen der Antike oder Werken fremdsprachiger Autoren von Weltrang eine Reihe von Bänden gewidmet.

Das Konzept der Reihe und der Aufbau der einzelnen Bände sind so schlicht wie überzeugend: Auf einen Abriss von Leben und Werk des jeweiligen Schriftstellers, folgen profunde Textanalyse und -Interpretation. Hieran anschließend werden mögliche Themen und Aufgaben für den Unterricht abgehandelt, ein Überblich über die Rezeptionsgeschichte geboten. Ergänzende Materialien runden das Ganze gelungen ab. Mit ihrem Erfolgsrezept „Maximaler Ertrag auf engstem Raum“ kann die Reihe ihre Marktführerschaft unter den Interpretationshilfen nicht von ungefähr immer wieder behaupten. -- Alexander Dohnberg -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Kurzbeschreibung

Die oft gelobte Kühnheit Musilscher Psychologie zeichnet schon dies erste Werk aus. Es ist die ungewöhnliche, subtile Pubertätsstudie, in der Musil seine Erfahrungen als Kadett einer k.u.k. österreichischen Militärerziehungsanstalt auswertete. Eine scharfsichtig genaue, glasklare Interpretation jugendlichen Wachstums, die zugleich das Bild kommender Diktatur und der Vergewaltigung des einzelnen durch das System visionär vorzeichnet.

Über den Autor

(seit 1917 Edler von M.), geboren am 6.11.1880 in Klagenfurt, stammte aus einer altösterreichischen Beamten- , Gelehrten- , Ingenieurs- und Offiziersfamilie. Er studierte an der technischen Militärakademie in Wien, brach seine Militärsausbildung ab und wurde Maschinenbauingenieur. Nach einer Tätigkeit als Assistent an der TH Stuttgart studierte er 1903-08 in Berlin Philosophie, Psychologie, Mathematik und Physik und promovierte mit einer Arbeit über den Theoretiker des naturwissenschaftlichen Positivismus Ernst Mach zum Dr. phil. Auf eine Universitätslaufbahn verzichtete er, um freier Schriftsteller zu werden. 1911-14 war er Bibliothekar, 1914 Redakteur der «Neuen Rundschau». Im 1. Weltkrieg war er Landsturmhauptmann, Herausgeber der «Soldatenzeitung» und zuletzt im Kriegspressequartier. 1918-22 lebte er als Beamter in Wien, danach als freier Schriftsteller, Theaterkritiker und Essayist in Wien und Berlin. Nach der faschistischen Besetzung Österreichs emigrierte er nach Zürich. Die letzten Lebensjahre verbrachte er fast mittellos in Genf, wo er am 15.04.1942 starb.
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