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Verwesung [Gebundene Ausgabe]

Simon Beckett , Andree Hesse
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (259 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

Leseprobe: Jetzt reinlesen! [89kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Wunderlich; Auflage: 3 (24. Februar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3805208677
  • ISBN-13: 978-3805208673
  • Originaltitel: The Calling of the Grave
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,8 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (259 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 511 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Simon Beckett
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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Bei Beckett geht es um Leichen. Nur: In Dr. Hunters viertem Fall werden die erst nicht gefunden - und dann nicht weiter gesucht. Dementsprechend braucht man sich auch gar nicht erst auf Fäulnisgefachsimpel und Knochenkocherei freuen. "Verwesung", im Original passender "The Calling of the Grave" betitelt, ist viel klassischer Suspense- und wenig Autopsie-Thriller. Nach einem etwas längeren Vorspiel über die acht Jahre zurückliegende Suche nach den verbleibenden zwei Opfern des Vierfachkillers Monk, geht es für Dr. Hunter zurück nach Dartmoor. Monk ist aus dem Gefängnis ausgebrochen, und Hunter bekommt einen ominösen Anruf von Sophie Keller, die er seit den Ermittlungen damals nicht gesehen hat. Als sie überfallen wird, bleibt er trotz berechtigter Vorbehalte mit der undurchsichtigen Ex-Psychologin in ihrem abgelegenen Häuschen. Man muss kein Genie sein, um sich auszurechnen, dass der flüchtige Monk die beiden längst ins Visier genommen hat. Das Grundgerüst der Geschichte ist geradezu ärgerlich konstruiert, Hunter tappst blindlings von Falle zu Falle und manche Nebenfiguren sind so gemein und ungerecht, dass sie auch als Schurken in einem Superheldencomic taugen würden. Wenn man darüber hinwegsehen kann, gibt es: nebliges Moor, Beklemmung, Gänsehaut und einen wahrhaft monströsen Mörder. (kab)

Kurzbeschreibung

DR. DAVID HUNTERS SCHWIERIGSTER FALL Drei Mädchen sind verschwunden. Ein Serienkiller gesteht. Doch Jerome Monk weigert sich zu verraten, wo er ihre Leichen vergraben hat. Auch David Hunters Einsatz bringt keine Ergebnisse. Acht Jahre später: Monk bricht aus dem Gefängnis aus. Für David Hunter beginnt ein Albtraum. Denn die Dämonen der Vergangenheit lassen ihm keine Ruhe ... «Simon Beckett hat auf dem Thron des Krimikönigs Platz genommen.» Die Welt

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166 von 190 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Und das soll David Hunter sein?, 15. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Verwesung (Gebundene Ausgabe)
Mit enormer Spannung habe ich den 4. Teil der David Hunter- Serie von Simon Beckett erwartet. Vorweg sei erwähnt, dass ich die ersten drei Teile alle gelesen bzw. gehört habe, und jedes Mal aufs Neue begeistert und gefesselt war. Eventuell hatte ich auch deswegen sehr hohe Erwartungen an den 4. Teil..der diesen jedoch in keinster Weise gerecht wurde!

Im Nachhinein habe ich nun verstärkt den Eindruck, dass mit dieser laschen Fortsetzung einfach nur sehr schnell sehr viel Geld gemacht werden soll. Warum ich diesen Eindruck habe, möchte ich im Folgenden erläutern:

Das Buch hat wie auch die anderen Teile einen fachspezifischen Prolog, der gleich zu Beginn eine gewisse Spannung erzeugt. Aber anders als in den bisherigen Teilen gibt es dieses Mal nahezu gar keine Verbindung zur Folgehandlung und wirkt dementsprechend einfach nur unlieb und willkürlich hingeklatscht. Den Rückblick in die Vergangenheit zu Beginn des Buches fand ich noch recht ansprechend, erfährt man hier doch noch einige wissenswerte Dinge zu David Hunters altem Leben, was vor allem für die eingefleischten Fans der Reihe interessant sein dürfte. Doch in der Gegenwart verflacht die Geschichte zusehends, die Charaktere sind nach 8 Jahren noch genauso in ihrem Clichee festgefahren wie zuvor. Lediglich die zunächst als "Ar...kriecher" dargestellte rechte Hand des stellvert. Polizeichefs sowie der zunächst als gefühlloses Monster dargestellte Monk (zugegeben: Die anfängliche angsterzeugende Darstellung des hühnenhaften vermeintlichen Serienkillers ist Beckett gut gelungen) erfahren Nach und Nach eine Wandlung. Ganz besonders als störend empfand ich die dieses Mal wirklich gravierende Vorhersehbarkeit; man weiß bereits sehr früh, wer wirklich der Mörder ist, dass das Dachsgrab mehr zu verbergen hat und auch, dass die im psychologischen(!) Bereich ausgebildete Sophie (kaum zu glauben, wenn man ihre von Naivität und Dummheit geprägten Handlungen betrachtet) etwas verheimlicht. Lichtjahre später kommt dann auch mal David Hunter darauf, dass zwischen ihr und Terry eine Verbindung besteht, eine Verbindung, die man schon im anfänglichen Rückblick dermaßen übertrieben vermittelt bekommt, dass man sich doch fragen muss, ob dieser David Hunter wirklich der selbe sein kann, der seine bisherigen Fälle nicht nur überleben, sondern darüber hinaus auch noch lösen konnte. Dies ist nur ein Beispiel, doch steht es stellvertretend für die in diesem Buch unglaublich dämliche Verhaltensweise des bisher als so souverän klar denkend bekannten forensischen Anthropologen. Immerhin gesteht er sich gegen Ende selber ein, eindeutige Hinweise übersehen zu haben, die Gründe dafür kommen meiner Meinung nach jedoch zu kurz und sein Eingeständnis umfasst auch längst nicht all seine fragwürdigen Entscheidungen.
Ferner aber leidet nicht nur Hunter, sondern auch die gesamte Story an ungewohnt vielen Logikfehlern.
Ich möchte mal die aufzählen, die mich während des Hörens teilweise zum fremdschämen veranlasst haben:

- Welcher Polizist würde einem Hulk- ähnlichem Serienkiller mitten im Moor Handschellen abnehmen?
- Ist es in Polizeikreisen üblich, denjenigen, der als "gefährlichster Mann des Landes" gilt, lediglich mit Schlagstöcken bewaffnet in die Freiheit zu begleiten, ohne sonstige (Schuss-)Waffen für den eventuellen Fall einer Flucht dabei zu haben?
- Wieso fragt Hunter Sophie nicht ein einziges Mal, warum sie ihn überhaupt um Hilfe gebeten hat?
- Wie kann sich Monk, der der Beschreibung nach wirklich erheblich größer und breiter als ein gewöhnlicher Mann sein muss, so problemlos durch die alten, teilweise eingestürzten und deshalb zusätzlich verengten Mienen bewegen?
- Wieso hat man seine Anfälle nicht längst festgestellt, obwohl die Delle in seiner Stirn geradezu danach schreit, neurologische Untersuchungen durchzuführen?
- Woher konnte Monk wissen, welche Route die Polizisten, Hunter und Sophie nehmen werden, so dass er seine "Falle" erst Kilometer weit entfernt von ihrem Haus platzieren konnte?
- Woher konnter er überhaupt wissen, dass sie Sophies Haus verlassen würden?
- Und vor allem: Wieso verlassen die vier überhaupt das verrammelte, sogar mit neuem Sicherheitsschloss ausgestatte Haus von Sophie, anstatt sich zu verschanzen und auf Verstärkung zu warten?? Aber klar, wüsste ich, dass ein gefährlicher Killer auf dem Weg zu meinem Klienten ist, würde ich natürlich auch lieber ein sicheres Haus, indem ich meine "zwei besten Personenschützer", die ich mit Schusswaffen ausgestattet meinen Klienten bewachen lasse, gegen einen Gang unter freiem Himmel vom Haus zum Auto und die anschließende Fahrt darin durch die (gaaanz zufälligerweise auch noch) regnerische & neblige Nacht eintauschen..aber ich bin ja auch kein Ermittlungsleiter ;)

Bisher hatten wohl alle Hunterbücher das ein oder andere kleine Logikproblem, aber diese waren nie wirklich gravierend und häufig im Auftreten, anders, als es hier der Fall ist. Auch die sonst so wahnsinnig interessanten Arbeitsschritte des Sezierens von Leichen, bei denen Hunter bisher immer diverse geheimnisvolle Indizien gefunden hat, die dem Fall eine Wendung geben, fehlen diesmal beinahe ganz, womit sich Beckett eines seiner besten Erzählungsmittel beraubt

Auch der (deutsche) Titel ist diesmal wahnsinnig unpassend, da eben bis auf den Anfang (und auch hier nur spärrlich) keine Untersuchungen an einer Leiche stattfinden und somit der Begriff "Verwesung" keinerlei Relation zur weiteren Handlung hat. Ebenso passt die Geschichte eher in die Kategorie "Kriminalroman" als in das Thriller- Genre.
Aufgrund des bisher geschriebenen gibts daher die zwei Sterne von mir lediglich für den interessanten Rückblick in Davids Vergangenheit und die (gewohnt) gute und stimmige Vorleseleistung von Johannes Steck.

Insgesamt muss ich aber leider eindeutig bei meiner anfänglichen Einschätzung bleiben; ich bin mit dem vierten Teil der Hunterserie absolut nicht zu Frieden und ordne ihn als den mit Abstand Schwächsten bisher ein.

Vor allem hat Beckett mit den Vorgängern ja bereits bewiesen, welches Potenzial die Erzählungen rund um David Hunter haben. Und genau hier setzt auch meine Hoffnung an, in einer weiteren Fortsetzung wieder den "wahren David" beim Lösen eines wirklich spannenden und packenden Falls zu begleiten.
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48 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Hunter Teil 4..., 27. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Verwesung (Gebundene Ausgabe)
Der Band wurde ja vielerorts mit Spannung erwartet und als ich ihn als verspätetes Geburtstagsgeschenk erhielt, war ich sehr gespannt. Auch, weil es schon sehr schnell viele verschiedene Meinungen dazu gab.

Das Buch beginnt mit einem Rückblick, 8 Jahre zuvor, als David Hunters Familie, Frau und Tochter noch lebten. Kennengelernt hat man Hunter ja im 1. Band praktisch erst nach dem Unfalltod von Frau und Kind.
Vor 8 Jahren wurde er ins Dartmoor bestellt um eine Mädchenleiche zu identifizieren, die von Jerome Monk getötet worden war. Monk erklärt sich bereit, die Fundorte der anderen Mädchenleichen zu offenbaren und die ganze Sache endet in einem Desaster.

8 Jahre später steht plötzlich sein früherer Freund Terry Connors vor seiner Tür. Jerome Monk ist ausgebrochen und Terry stellt die Vermutung auf, dass Monk es jetzt auf alle abgesehen haben könnte, die damals mit dem Fall zu tun gehabt haben.
Kurz danach kontaktiert ihn Sophie, die damals die psychologische Beraterin war und bittet Hunter dringend um ein Treffen. Er lässt sich darauf ein, aber Sophie kommt nicht zu dem Treffen. Und aus irgendeinem Grund fährt er zu ihrem Haus und findet er das Haus verwüstet und sie ohnmächtig im Bad. Wider besseres Wissen bleibt er erstmal da...

Mein Fazit:
Ich war sehr skeptisch ob der unterschiedlichen Meinungen. Aber ich habe mich dann doch an das Buch gewagt und es nicht bereut.
Es ist nicht so wie die anderen Hunter-Bücher, es kommt nur langsam in Fahrt, nimmt aber ab ca. Seite 200 ordentlich Fahrt auf. Es ist nicht sehr blutig und auch nicht sehr wissenschaftlich, was ja sonst immer mehr im Vordergrund stand. Manchmal war es ein bisschen vorhersehbar, aber die Auflösung war dann doch ein bisschen überraschend. Aber es war trotzdem nie langweilig, da Beckett einen tollen Erzählstil hat, der einfach keine Langeweile aufkommen lässt. Gerade das fehlende Blut und eine gewisse Unaufgeregtheit haben mir sehr gefallen. Und das Ende lässt auf einen weiteren Hunter-Roman hoffen, was mich persönlich sehr freut. Und ich bin sehr gespannt, was sich Beckett einfallen lässt.
Mir persönlich hat es sehr gut gefallen!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Enttäuschende Fortsetzung, 3. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Verwesung (Gebundene Ausgabe)
Ich hatte mich sehr auf die Fortsetzung der "Hunter Reihe" gefreut, bin aber enttäuscht.

Das Buch ist, wie immer, flüssig geschrieben und lässt sich sehr gut lesen, aber es fehlt eindeutig die Hingabe für diese Geschichte.

Alles, was normaler Weise einen Hunterroman ausmacht, fehlt hier. Hat man sonst als Leser Einblicke in die gerichtsmedizinische Arbeitsweise, Infos über Antropologie, Verwesungsstadien usw. erhalten, ist die einzige Info aus diesem Roman, dass Leichen im Moor langsamer verwesen als an anderen Orten. Gut recherchiert Herr Beckett, hätte ich Ihnen aber auch erzählen können, denn dies ist eine Tatsache, die wohl jedem schon bekannt ist.

Die Geschichte ist flach, unglaubwürdig und extrem konstruiert (Höhlen im Moor, die niemand kennt. Aber ein paar Seiten später wird von Höhlenforschern gesprochen, die diese bereits untersucht haben [Bisschen viel Amnesie in dem Buch]).

Hunter löst diesmal keinen Fall, sondern er stolpert einfach nur zufällig von einer Situation in die nächste und am Ende erzählt ihm der Mörder, dass er es war.

Super enttäuschend.
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