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Die Verwandlung (Suhrkamp BasisBibliothek) [Taschenbuch]

Franz Kafka , Heribert Kuhn
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Suhrkamp
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Kurzbeschreibung

20. September 1999 3518188135 978-3518188132 14
Text und Kommentar in einem Band. In der Suhrkamp BasisBibliothek erscheinen literarische Hauptwerke aller Epochen und Gattungen als Arbeitstexte für Schule und Studium. Der vollständige Text wird ergänzt durch anschaulich geschriebene Kommentare.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 144 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 14 (20. September 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518188135
  • ISBN-13: 978-3518188132
  • Größe und/oder Gewicht: 17,4 x 11,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.437 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Bedrohlich und unheimlich wirkt sie oft, die Prosa Franz Kafkas (geboren 1883 in Prag). Ihre Wirkung scheint dem Wesen des von Selbstzweifeln geplagten Schriftstellers zu entspringen, der sein ganzes Sein immerfort hinterfragte und in ständigem Konflikt mit seinem Vater lebte. Der jüdische Kaufmann hatte Franz veranlasst, Jura zu studieren. Der Sohn arbeitete bis zu seiner Erkrankung an Tuberkulose als Wirtschaftsjurist. Als Schriftsteller erlangte Kafka mit der Erzählung "Das Urteil" erstmals öffentliche Anerkennung. Es folgten Werke wie "Die Verwandlung" und "Der Prozess", die zu den bedeutendsten der Weltliteratur zählen. Der Autor wollte, dass man nach seinem Tod (1924) sein Werk vernichtet. Sein Freund Max Brod entsprach diesem Wunsch nicht.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

1883
Franz Kafka wird am 3. Juli als erstes Kind von Julie Kafka, (geb. Löwy, 1856-1934) und Hermann Kafka (1852-1931) in Prag geboren. Hermann Kafka war der tschechich erzogene Sohn eines jüdischen Fleischers und betrieb einen Laden für modische Accessoires ("Galanteriewaren"); Julie Kafka war die deutsch erzogene Tochter eines jüdischen Brauereibesitzers. Die beiden Brüder Georg (1885-87) und Heinrich (1887-88) sterben früh. Von den drei Schwestern Gabriele (Elli, verh. Hermann, 1889-1942?), Valerie (Valli, verh. Pollak, 1890-1942?) und Ottilie (Ottla, verh. David, 1892-1943), die alle in Auschwitz ermordet wurden, wird die Jüngste zu seiner besonderen Vertrauensperson innerhalb der Familie.

1889-1893
Besuch der "Deutschen Volks- und Bürgerschule", einer deutschen Knabenschule, am Prager Fleischmarkt.

1893-1901
Besuch des "Altstädter Deutschen Gymnasiums" im Kinsky-Palais; Abitur. Im August 1901 verläßt Kafka zum ersten Mal Böhmen und reist mit seinem Lieblingsonkel Siegfried Löwy nach Norderney und Helgoland.

1901-1906
Jurastudium an der Deutschen Universität in Prag; Promotion zum Dr. iuris.
Zwischenzeitlich studiert Kafka ein Semester Germanistik und besucht kunsthistorische Vorlesungen.

1902-1904
Briefwechsel mit dem Schulfeund Oskar Pollak (1883-1915); darin die älteste erhaltene Erzählung, die vertrackte Geschichte vom schamhaften Langen und dem Unredlichen in seinem Herzen (Dezember 1902) und die Ankündigung, "ein Bündel" vorzubereiten, in dem "nichts fehlen" wird als die "Kindersachen": "Du siehst, das Unglück sitzt mir von früh an auf dem Buckel" (6. 9. 1903).

1902
Erste Begegnung mit Max Brod (1884-1968), der zu seinem engsten Freund und Vertrauten werden wird.

1904-1905
Die früheste erhaltene umfangreichere Prosaarbeit, die erste Fassung der Novelle Beschreibung eines Kampfes, entsteht.

1907
Hochzeitsvorbereitungen auf dem Lande (Romanfragment). Eintritt in die Versicherungsgesellschaft "Assicurazioni Generali" (Oktober 1907 bis Juli 1908).

1908
In der "Zweimonatsschrift" Hyperion erscheinen als erste Veröffentlichung Kafkas acht Prosastücke unter dem Titel "Betrachtung". Ende Juli: Eintritt in die "Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt für das Königreich Böhmen in Prag", wo Kafka bis zu seiner Frühpensionierung am 1. Juli 1922 angestellt bleibt.

1909
Das Gespräch mit dem Beter und das Gespräch mit dem Betrunkenen aus der Beschreibung eines Kampfes erscheinen im Hyperion. Ferienaufenthalt mit Max und Otto Brod in Riva am Gardasee; gemeinsamer Besuch der Flugwoche in Brescia. Die Aeroplane in Brescia, eine auf Anregung Brods entstandene Reportage, wird in der deutschprachigen Prager Tageszeitung Bohemia abgedruckt. - Beginn der überlieferten Tagebuchaufzeichnungen.

1910
Brod rettet das Manuskript der Beschreibung vor der Vernichtung durch den Autor. Im Tagebuch entsteht Unglücklichsein, die Schlußerzählung von Betrachtung. - Reisen nach Paris und Berlin.

1911
Freundschaft mit dem ostjüdischen Schauspieler Jizchak Löwy (1887-1942, Treblinka), dessen Truppe bis 1912 in Prag gastiert. Die Beschäftigung mit der jiddischen Theatertradition regt ihn Ende des Jahres zu seinen im Tagebuch festgehaltenen Gedanken über "kleine Litteraturen" an. Eine nicht überlieferte "erste Fassung" des Amerikaromans entsteht.

1912
Im Februar veranstaltet Kafka einen Vortragsabend mit Löwy und hält einen Einleitungsvortrag über Jargon (mit "Jargon" ist die jiddische Sprache gemeint), der, zusammen mit den Fragmenten über "kleine Litteraturen", eine der wichtigsten Äußerungen Kafkas über sein Verhältnis zur Sprache und zur Literatur darstellt.
Betrachtung, Kafkas erste Buchveröffentlichung, erscheint im Rowohlt (ab 1913: Kurt Wolff) Verlag. Am 13. August lernt er seine spätere Verlobte Felice Bauer (ab 1919 verh. Marasse, 1887-1960) bei Max Brod kennen; seinen ersten Brief an sie schreibt er am 20. September. In der Nacht vom 22. auf den 23. September entsteht Das Urteil, bis zum Ende des Monats Der Heizer, das erste Kapitel des Verschollenen ("Amerika"). Kafka schreibt Die Verwandlung und die meisten weiteren Kapitel des Amerikaromans. Bei einem "Prager Autorenabend" der Herdervereinigung am 4. Dezember trägt er öffentlich Das Urteil vor.

1913
März: erster Besuch bei Felice Bauer in Berlin. Der Heizer erscheint in der Buchreihe Der jüngste Tag, Das Urteil in dem von Brod herausgegebenen literarischen Jahrbuch Arkadia. September: Reise Wien-Triest-Venedig-Riva. Dort Affäre mit G. W. (das ist Gerti Wasner, die "Schweizerin"). Im Tagebuch (21. Oktober) erster Hinweis auf den Jäger-Gracchus-Stoff ("Im kleinen Hafen eines Fischerdorfes ..."). Zwischen Februar 1913 und Juli 1914 stagniert die literarische Arbeit. Die Beziehung zwischen Kafka und Felice Bauer entwickelt sich krisenhaft. Beginn eines intensiven Briefwechsel mit Grete Bloch (1892-1944, Auschwitz), einer Freundin Felice Bauers, die zwischen beiden vermittelt.

1914
1. Juni: Offizielles Verlöbnis mit Felice Bauer in Berlin. 12. Juli: Auflösung des Verlöbnisses im Hotel "Askanischer Hof"; Kafka spricht später vom "Gerichtshof im Hotel". Noch im Juli beginnt Kafka die Arbeit an dem Proceß-Roman; zum ersten Mal kann er außerhalb der elterlichen Wohnung in eigenen Zimmern bei seinen älteren Schwestern arbeiten. Der ausbrechende Erste Weltkrieg findet in dem Tagebucheintrag vom 2. August 1914 seinen Niederschlag: "Deutschland hat Rußland den Krieg erklärt. - Nachmittag Schwimmschule". - Oktober: Das "Oklahama"-Kapitel [!] des Verschollenen und In der Strafkolonie entstehen. Wiederaufnahme des Briefwechsels mit Felice Bauer. Dezember: Vor dem Gesetz, Der Dorfschullehrer.

1915
Das Blumfeld-Fragment entsteht. Kafka mietet ein eigenes Zimmer. Er trifft Felice Bauer (Mai/Juni). Die Verwandlung erscheint in der Monatsschrift Die weißen Blätter und im Dezember in Der jüngste Tag. Carl Sternheim gibt das Preisgeld für den Fontane-Preis an Kafka weiter.

1916
Kafka bemüht sich vergeblich um eine Aufhebung seiner "Reklamation", d. h. der Befreiung vom Kriegsdienst, die er als Beamter der Versicherungsanstalt genießt. Im Juli Aufenthalt mit Felice Bauer in Marienbad, im November in München, wo er In der Strafkolonie vorträgt. Von November 1916 bis Mai 1917 arbeitet Kafka in einem Häuschen in der Prager Alchimistengasse, das ihm seine Schwester Ottla zur Verfügung stellt. In den sogenannten "acht Oktavheften" (in Wirklichkeit wohl neun, da mindestens eines nicht überliefert ist) entstehen dort u. a. die Texte des Landarzt-Bandes (außer den älteren Vor dem Gesetz und Ein Traum), der Kübelreiter, das Jäger-Gracchus-Fragment, Beim Bau der chinesischen Mauer und der Nachbar.

1917
Kafka beginnt Hebräisch zu lernen. Im Juli zweite Verlobung mit Felice Bauer. August: Heftiger Bluthusten, als dessen Ursache im September Tuberkulose diagnostiziert wird. Den Ausbruch der Krankheit nimmt Kafka zum Anlaß, das Verlöbnis mit Felice Bauer endgültig zu lösen (offiziell im Dezember); letzter Brief an sie am 16. Oktober. In den Oktavheften entstehen u. a. zahlreiche Aphorismen und der Sirenen-Text (23. oder 24. Oktober). Ab September lebt Kafka für acht Monate auf dem Land bei Ottla in Zürau (Nordböhmen).

1918
Die letzten beiden Oktavhefte entstehen, darin u. a. der Prometheus-Text (Januar) und das Tempelbau-Fragment (Frühjahr). Kafka stellt ein Konvolut mit Aphorismen zusammen, das er 1920 um weitere acht Zettel ergänzt. Im Mai nimmt er seine Arbeit in der Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt wieder auf. - Die militärische Niederlage der Mittelmächte beschleunigt den endgültigen Zerfall der Donaumonarchie. Am 28. Oktober wird die Tschechische Republik ausgerufen.

1919
Kafka verlobt sich mit der jüdischen Tschechin Julie Wohryzek (1891-1939). Der für November anberaumte Hochzeitstermin scheitert; die Verlobung wird im Juli 1920 aufgelöst. Kafka verfaßt den sogenannten Brief an den Vater, den dieser allerdings nie zu lesen bekommt. In der Strafkolonie erscheint im Kurt Wolff Verlag.

1920
Der Band Ein Landarzt erscheint im Kurt Wolff Verlag (mit Impressum 1919). Die Er-Aphorismen und zahlreiche Erzählungen, darunter Zur Frage der Gesetze, Die Truppenaushebung, Poseidon, Das Stadtwappen, Die Prüfung, Der Geier, Kleine Fabel und Der Kreisel, entstehen. Liebesbeziehung und Beginn des Briefwechsels mit der tschechischen Journalistin Milena Jesenská (verh. Pollak, 1896-1944, Ravensbrück), die, als erste Übersetzerin von Kafka überhaupt, einige Dichtungen Kafkas ins Tschechische überträgt.

Dezember 1920 bis August 1921
verbringt Kafka in Matliary in einem Lungensanatorium in der hohen Tatra, wo er den jungen Mediziner Robert Klopstock (1899-1972) kennen lernt, der dort auch Patient ist. Ab Ende August noch einmal zwei Monate Büroarbeit, dann Beurlaubung bis zur Pensionierung am 1. Juli 1922. Im Spätjahr verfaßt Kafka das erste der sogenannten zwei "Testamente", in denen er von dem als Nachlaßverwalter eingesetzten Max Brod die Vernichtung seines gesamten literarischen Nachlasses verlangt. Brod wird diese Testamente 1925 im Nachwort zu seiner Edition des Proceß-Romans veröffentlichen und begründen, warum er Kafkas Wunsch nicht nachgekommen ist.

1922
Februar bis August: Arbeit am Schloß-Roman. Weiterhin entstehen u. a. Erstes Leid, Fürsprech...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Suhrkamp BasisBibliothek- hervorragend! 21. Mai 2001
Format:Taschenbuch
Text und Kommentar in einem Band. Die Aufbereitung am Schluss des Bandes ist außerordentlich gelungen, die Kommentare sind klug und verständlich geschrieben. Sie gehen nicht so weit wie eine ausführliche Interpretation, geben dem geneigten Leser aber die notwendigen Informationen, um sich eine eigene Sichtweise zu konstruieren. Hervorragend gelungen, Gratulation!
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von weiser111
Format:Taschenbuch
"Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt." -- Wassn Anfang! Kafka teilt dem Leser Gregor Samsas Verwandlung in ein "ungeheures Ungeziefer" mit, als würde er feststellen, dass es draußen regnet. Keine Einleitung, keine Begründung, nur diese sachliche Feststellung -- päng! Volltreffer!

In diesem Stil geht die Erzählung weiter. Gregor Samsa ist also über Nacht zum Ungeziefer mutiert, einfach so. Niemand wundert sich darüber, auch nicht Gregor Samsa selbst; niemand forscht nach den Ursachen; man arrangiert sich irgendwie mit diesem ungeheuerlichen (!) Sachverhalt. Gregors Familie zeigt zunächst Mitleid, gemischt mit dem Bestreben, die Peinlichkeit verborgen zu halten, doch allmählich verwandelt das Mitleid sich in Abscheu. Schließlich wird der Sohn, das nunmehrige Ungeziefer, isoliert. Eine alptraumhafte Situation für alle Beteiligten entwickelt sich, und nur Gregor Samsas Tod (besser: Verenden) könnte seine Umgebung erlösen. Oder auch nicht. Eine Parabel auf die Entfremdung des modernen Menschen, geschrieben in einer Sprache, wie sie präziser nicht sein könnte.

Ob Kafka in der "Verwandlung" mitteilen wollte, wie er selbst seine Stellung innerhalb der Familie empfand? -- Vielleicht. Einiges deutet darauf hin, aber eine Interpretation nur darauf zu stützen, wäre allzu kurz gedacht. Die Stärke dieser Erzählung liegt auch in einem absurden Humor, wie er schwärzer nicht auszudenken ist. Vor allem die ersten Begegnungen des Ungeziefers mit seiner Umwelt sind geprägt von einer nicht zu überbietenden grausamen Komik, bei der einem das Lachen im Halse steckenbleibt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Buch und Konzept top! 14. Oktober 2012
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Dem Buch und der sehr gelungenen Konzeption der kommentierten Ausgaben des Verlags kann man nur Lob spenden. (5 Sterne)
Ich möchte jedoch all jenen raten, die die Erzählung zum ersten Mal lesen, den Anmerkungen im Text nicht zu folgen, da sonst der Lesespaß durch die Vorwegnahme späterer Ereignisse deutlich getrübt wird; daher Abzug eines Sterns.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Der Mensch ist, was wir alle wissen". (Demokrit) 28. Juni 2008
Von kpoac TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
So sicher war Kierkegaard mit dieser Formulierung Demokrits nicht, so dass er sie in "Das absolute Paradox" aus: Philosophische Bissen) umformulierte in eine Annahme. Kierkegaard (1813-1855) und Kafka (1883-1924) verband literarisch eine gewisse Vorliebe zum Paradoxen, immer in der Weise, dass weder Wahrheit noch Bedeutung so klar wurden, dass es Sicherheit und Klarheit in das Gelesene brachte. Wenn der Mensch das Maß der Dinge ist, dann gilt nicht nur Sokrates sondern auch Protagoras, dass der Mensch das Maß für andere sei. Paradoxe Leidenschaft des Verstandes ist es bei Kafka, die ohne sich selbst zu verstehen, ihren Untergang will. Wahrheit und Zeit galten für Kierkegaard wie auch für Kafka als Einheit.

Kafka ist ein Arkanum, zumindest verwoben in ein Geheimnis, in dem weder Wahrheit noch Bedeutung zu finden sind. Er bleibt uninterpretierbar, wie manche zu sagen pflegen, und doch beginnt er seine bekannte Parabel "Die Verwandlung" mit einem Satz, der in sich alles an Wahrheit und Endgültigkeit zu bergen scheint: "Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt". Gregor Samsa ist ein Einsamer (Samsa: "ich bin allein" im Tschechischen), ein Ausgestoßener, als der er sich fühlt. Diese Verwandlung ist Zeichen des ersten Satzes und damit ist die Geschichte schon hier vollendet. Das Schicksal ist gewiss, so weiß man, dass keine Hoffnung zu haben, Gewissheit bringt.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Suhrkamp BasisBibliothek- hervorragend! 21. Mai 2001
Format:Taschenbuch
Text und Kommentar in einem Band. Die Aufbereitung am Schluss des Bandes ist außerordentlich gelungen, die Kommentare sind klug und verständlich geschrieben. Sie gehen nicht so weit wie eine ausführliche Interpretation, geben dem geneigten Leser aber die notwendigen Informationen, um sich eine eigene Sichtweise zu konstruieren. Hervorragend gelungen, Gratulation!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker! 22. Juni 2014
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Eine Rezension zu einem Text zu schreiben, der in der Literatur als Klassiker gilt, ist nicht nur schwer, sondern unmöglich, weil man dazu ungefähr 100 Jahre zu spät ist.

Es ist ein Kafka, man mag ihn, man versteht ihn oder man lässt es einfach.
Ich finde diesen Mann einfach grandios.
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