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Vertraute Fremde Taschenbuch – September 2007


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 3 (September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551777799
  • ISBN-13: 978-3551777799
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 14,4 x 4 x 21,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 28.178 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Eine Gasse und der mysteriöse Schatten eines Menschen in der Mitte. Schon das Cover von Vertraute Fremde deutet darauf hin, worin Jiro Taniguchis Talent liegt: Er ist Meister im Aufzeigen dessen, was zwischen den Manga-Bildern liegt.

Der 48 Jahre alte Hiroshi sitzt am Grab seiner Mutter und wird in seine Vergangenheit als 14-Jähriger zurückversetzt. Es ist eine Reise in die 60er Jahre, bis kurz vor dem Zeitpunkt, als Hiroshis Vater die Familie verlässt. Der abtrünnige Vater wird dabei zum Alter Ego des zeitreisenden Hiroshi, während dessen jugendliches Gesicht als 14-jähriger, bereits auf der Schwelle zwischen Kindheit und Erwachsenendasein, den Ernst der Zukunft in sich birgt.

Taniguchi erzählt in seinen Werken von Übergängen: Die Kurzgeschichten in Der Wanderer im Eis handeln von Grenzsituationen zwischen Leben und Tod, das episodische Benkei in New York zeigt einen japanischen Auftragskiller in Amerika, zwischen zwei Kulturen. Die Stadt und das Mädchen lotet die Grenzen von Natur und Urbanität aus. Und in The Times of Botchan findet Taniguchi mit dem Thema Zeitgeist zu seiner Stilsprache zwischen östlicher und westlicher Comic-Schule, die nicht selten mit den frankobelgischen bandes dessinées verglichen wird.

Taniguchis preisgekrönte Kunst, die häufig autobiografische Züge trägt, ist deshalb besonders empfehlenswert für Comic-Liebhaber, die sich die Rosinen der westlichen und östlichen Schulen herauspicken möchten. Seine Bilder kommen als dramatische Innerlichkeit daher, liegen zwischen Stille und Aufgewühltheit, wie sie sonst nur so meisterhaft in der Filmbildsprache Yasujiro Ozus zu finden sind. -- Melanie Stumpf


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Glen Runciter VINE-PRODUKTTESTER am 18. Februar 2008
Format: Taschenbuch
Vielleicht muss man selbst in der Mitte des Lebens stehen, um "Vertraute Fremde" vollkommen zu erfassen. Oder besser: zu erfühlen. Ich möchte den (Mann) sehen, der über vierzig ist und nicht den Eindruck hat, hier hätte jemand den Nagel auf den Kopf getroffen.
Taniguchi beschreibt eine Midlife-Crisis auf eine Art und Weise, die unglaublich nah an dem ist, was einem so alles durch den Kopf geht. Und das ohne Geheule, ohne Sarkasmus, mit einem genialen Trick: sein Protagonist macht eine Zeitreise. Plötzlich ist er wieder der 14jährige, aber mit all dem Wissen und der Erfahrung des Mitvierzigers. Er sieht die Möglichkeit, sein Leben zu korrigieren, Fehler zu vermeiden, Chancen zu ergreifen. Er genießt diesen Zustand durchaus, aber mit einem entscheidenden Haken: sein Vater verließ nämlich just zu jener Zeit die Familie und verschwand spurlos. Aber warum? Und kann er es diesmal vielleicht verhindern?
Taniguchi braucht 400 großartige Seiten, um seinen Protagonisten eine wichtige Erkenntnis in den Kopf zu setzen. Egal, was man tut, man kann die Vergangenheit nicht wirklich ändern, nicht mal als Reisender in der Zeit. Das klingt banal -- und ist es ja eigentlich auch --, aber auf dem Weg dahin fängt Taniguchi das irritierende Sehnsuchtsgefühl, noch mal von vorne anzufangen, unfassbar sinnlich ein. Und er ist keineswegs schnell dabei, Vorverurteilungen zu treffen. Ob man die Brücken abbricht oder weiterbeschreitet, das wird nicht weiter beurteilt. Das ist eine Menge wert und macht das Buch erst recht zum Meisterwerk.
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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Enki am 10. Januar 2008
Format: Taschenbuch
1. Zum Preis: Vollkommen gerechtfertigt, weil: über 400 Seiten, Original Format, bis einschl. Seite 16 Farbseiten, Klappenbroschur, interessantes Vorwort + Nachwort
2. Zum Inhalt: Wer Seinen Manga mag kann mit diesem Manga auf jeden Fall etwas anfangen. Die Geschichte ist ausgesprochen ruhig erzählt und so kann man sich gut in die Hauptfigur hineinversetzen. Mit viel Einfühlungsvermögen gelingt es Taniguchi den Leser in das normale Alltagsleben im Japan der 60iger zu zeigen. Viele Dinge, an die sich ein älterer Leser gern wieder erinnert werden aufgegriffen (erste Liebe, das erste Mal betrunken, mit Freunden über Motorräder + Sport reden), die Unbekümmertheit der Jugend, wenn man voller Energie und Träume steckt wird eindrucksvoll vor Augen geführt. Dennoch ist die Hauptfigur zusätzlich auch immernoch der 48-jährige Geschäftsmann und besitzt auch den Erfahrungsschatz, alle nehmen den jungen Hiroshi auf einmal als viel erwachsener wahr. So schafft der Junge es, sich in seinem Traum Informationen zu beschaffen, die ihn anscheinend sehr lange belastet haben und dieser Traum hat zusätzlich noch Auswirkungen auf sein Leben... Inhaltlich also relativ anspruchsvoll, macht auf jeden Fall sehr viel Spaß den Manga zu lesen.
3. Zur Spiegelung: Carlsen hat sich bemüht die Bilder nicht durch die Spiegelung zu vermurksen, so wurden viele Bilder nicht gespiegelt, wenn man es nicht unbedingt musste. Die grafische Qualität hat durch die Spiegelung auf keinen Fall abgenommen und es lohnt sich, auch wenn es blöd ist, dass selbst 2007/2008 noch Manga gespiegelt veröffentlicht werden, diesen Manga zu kaufen.
4. Zum Zeichenstil: Nicht überladen, sehr klar. Eher franko belgisch, als ein typischer Manga. Sehr saubere Panel, was die Atmosphäre des Manga allerdings noch weiter unterstützt.

Alles in allem auf jeden Fall lohnenswert und auch der Preis ist gerechtfertigt.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rami am 18. Februar 2008
Format: Taschenbuch
Selten ließt man so ein Manga oder bzw. so eine Geschichte die einen so stark zum mit träumen verleitet. Das Buch ist zwar sehr dick, aber man kommt ab der ersten Seite einfach nicht mehr los davon. Das liegt zum großen Teil daran das sich dieses Mange wie eine wunderschöne Sommerbrise anfühlt und man will in ihr ewig verharren und diesen Moment auskosten. Jirō Taniguchi gibt uns diese Zeit und lässt uns praktisch die Gefühle einer unbeschwerten und schönen Kindheit wieder erleben. Probleme und Sorgen sind zwar vorhanden, aber es ist diese Neugier und die Schönheit der Kindheit die hier mit einem unglaublich poetischen Können von Jirō Taniguchi dargestellt wird. Die Bilder sind sehr schön und gehören ganz klar mit zu dem besten was es hier auf den deutschen Markt gibt neben Shamo, Vagabond usw. . Teilweise sind es total belanglose Momente die dargestellt werden, wie z.B. wenn unserer Hauptprotagonist auf einer Bank liegt und denn Himmel anschaut, und das erstreckt sich über mehrere Seiten und trotzdem kann man als Leser kaum genug davon bekommen, weil die dargestellten Momente einfach wunderschön sind. Ganz klar hier liegt einer der größten Meisterwerke der Comic-Geschichte vor (ich sage diesmal bewusst nicht Manga), und ich freu mich schon auf das Anime was auf diesen Manga basieren soll.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von basssopran TOP 1000 REZENSENT am 14. Mai 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Wo fängt man bei einer Graphic Novel an? Da ist zunächst mal die Geschichte: Der 48-jährige Hiroshi steigt auf dem Nachhauseweg in den falschen Zug und merkt es erst, als er fast in seiner Geburtsstadt angekommen ist. Weil er dort ein bisschen Zeit bis zur Abfahrt des Zuges in die Gegenrichtung hat, besucht er sein nun fast nicht mehr wiederzuerkennendes Elternhaus und dann das Grab seiner Mutter, die vor genau 25 Jahren starb. Er erinnert sich an ihren Tod und daran, dass sein Vater die Familie plötzlich verließ, als Hiroshi 14 Jahre alt war. Hiroshi wird ohnmächtig, und als er wieder aufwacht, ist er wieder 14 und die Stadt und seine Familie wieder genau so, wie sie kurz vor dem Verschwinden seines Vaters war. Hiroshi geht wieder zur Schule und alles geht seinen Gang - doch weil er eigentlich erwachsen ist, verlaufen manche Dinge doch anders.

Eine durch und durch wunderbare Geschichte von der Suche nach der eigenen Vergangenheit, vom Sich-sehnen nach einer Zeit, die nicht mehr ist, von einem Wiedererlebenwollen mancher Momente, von Schuld und Verzicht und Sehnsucht und Verpflichtung und Glück, ich komme total ins Schwärmen. Alles wird trotz der möglichen Komplikation einer solchen Zeitreise befriedigend gelöst. Und dann die Zeichnungen! Detailverliebt und lebendig, sehr ausdrucksstark und auch für eingefleischte Japankenner authentisch.

Seit langem wieder einmal ein Buch, dass ich nach Beendigung streicheln musste.
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