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Vertrauen führt: Worauf es im Unternehmen wirklich ankommt Gebundene Ausgabe – 13. August 2007

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Campus Verlag; Auflage: 3 (13. August 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3593385023
  • ISBN-13: 978-3593385020
  • Größe und/oder Gewicht: 14,9 x 2,2 x 22,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 199.540 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Mehr über den Autor

Geboren 1953 in Essen, promovierter Philosoph, hat zudem Psychologie, Betriebswirtschaft, Geschichte und Sport studiert, Vater von vier Kindern, lebt mit seiner Familie in der Nähe von Zürich und Santa Fe (USA), außerdem Bluesrockmusiker und Fan des Fußballklubs Rot-Weiss Essen.
Reinhard K. Sprenger ist einer der wichtigsten, wenn nicht der wichtigste Vordenker zu allen Themen rund um Management und Führung im deutschsprachigen Raum. Seine Bücher sind Best- und Longseller. Er provoziert durch die Unabhängigkeit seiner Gedanken und irritiert durch die Direktheit, in der er sie formuliert. Sprenger stößt Leute vor den Kopf - damit der noch besser arbeitet.

Produktbeschreibungen

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Reinhard K. Sprenger fordert in seinem neuen Buch mehr Vertrauen in Organisationen. Er fackelt dabei nicht lange. "Vertrauen wird zur Schlüsselvariablen erfolgreicher Unternehmensführung." Eine Schlüsselvariable sowohl der Globalisierung, wo Vertrauen mittlerweile der Kitt internationaler Kooperationen ist, als auch der Transformation zu flexiblen, kundenorientierten Unternehmen, die immer mehr Vertrauen statt Produkte verkaufen. Und die endlich akzeptieren müssen, dass Vertrauen beim Mitarbeiter beginnt, und beim Kunden und in der Beziehung zur Außenwelt endet. Außerdem spart Vertrauen Geld und Kosten. Etwa solche, die durch permanente Absprachen, Verhandlungen und Neuvereinbarungen oder durch teurer Überwachungsinstrumente gegenüber den Mitarbeitern entstehen.

Sprenger sucht das Mach-, das Umsetzbare im Management. Und bricht das Thema auf eine idealtypische Struktur herunter. Er fragt nach dem Wie im wirklichen Wirtschaftsleben. Sprenger analysiert also, wie das ideale Vertrauensverhältnis aussehen soll. Am besten zwischen Chef und Mitarbeiter. Deshalb möchte er es zuallererst den Managern schmackhaft machen, weil es Kosten senkt, die Arbeitsfreude steigert und die Reifung des Menschen fördert. Vertrauen ist also zweckrational und emotional von hohem Wert.

Das Verhältnis zwischen den zugehörigen Polen muss richtig eingestellt sein. Denn blindes Vertrauen, so Sprenger, sei genauso krank wie volles Misstrauen. Das richtige Maß dazwischen finden sei die Kunst. Vertrauen und Kontrolle sollen komplementär zum Einsatz kommen. Hier beginnt das Herzstück des Buches: "Wie praktiziere ich Vertrauen?" Oder: Was bringt es mir eigentlich, anderen zu vertrauen? Antwort Sprenger: Nur eine vertrauensvolle ist eine echte Gewinnbeziehung. --Peter Felixberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Deutschlands meistgelesener Managementautor« DER SPIEGEL »Der bekannte Führungsexperte Reinhard K. Sprenger trifft ins Schwarze.« CAPITAL »Deutschlands einziger Management-Guru, der diesen Titel wirklich verdient.« FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND

21.12.2007 / Börsen-Zeitung: Mehr Vertrauen "Amüsant und kurzweilig geschrieben."

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3.6 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "wernerdrger" am 27. Oktober 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Ein Gedanke aus diesem Buch fasziniert mich besonders: Wenn eine Führungskraft kein Vertrauen bei ihren Mitarbeitern genießt, steht vor jedem Satz, den sie spricht, ein Minus in der Klammer. Mitarbeiter hören nicht zuerst auf die Sachbotschaft, sie stellen sich vorher die Frage: Kann ich dem Vorgesetzten trauen? Mangelndes Vertrauen führt zu der grotesken Situation, dass sogar eine positive Handlung negativ bewertet wird. Wenn eine Führungskraft zum Beispiel mit dem Mitarbeiter seine Arbeit durchgeht, ist das bei einem Vertrauensverhältnis ein Signal der Wertschätzung und Unterstützung – während es bei mangelndem Vertrauen als Schnüffelei und Misstrauen empfunden wird.
Reinhard K. Sprenger legt überzeugend dar: Vertrauen ist der einzige Boden, auf dem eine produktive Zusammenarbeit zwischen Führungskräften und ihren Mitarbeitern wachsen kann. Dabei ist dieser Weg gar nicht so leicht zu beschreiten. Gründe fürs Misstrauen finden sich immer leichter als solche fürs Vertrauen, denn über Vertrauen spricht man vor allem dann, wenn es schon fehlt. Unsere Firmen fördern diese "Verdachtskultur". Ob Arbeitszeit oder Arbeitsstand, ob Spesenabrechnung oder Internetnutzung: Man schaut den Mitarbeitern auf die Finger.
Das fatale: Wer auf "Nummer sicher" geht (ein Begriff aus dem Strafvollzug, wie Sprenger anmerkt), wer seine Mitarbeiter wie Unmündige behandelt, der macht sie auch dazu. Das ist der Grund, warum misstrauische Führungskräfte schon nach kürzester Zeit von Mitarbeitern umgeben sind, die sich nicht mehr vertrauenswürdig verhalten.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 28. August 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Wie in all seinen Büchern, versucht Hr. Dr. Sprenger seine Leser durch plaktive Beispiel von der Richtigkeit seiner Thesen zu überzeugen. Bei aller Lockerheit des Autors hätte ich mir doch gewünscht, daß einzelne wichtige Aussagen durch wissenschaftliche Quellen belegt werden. Dr. Sprenger nimmt zwar oft Bezug auf Dritte, ohne aber so richtig überzeugen zu können. Mir persönlich war das Buch im Gegensatz zu seinen anderen Werken zu seicht und oberflächlich. Aber es ist auf jeden Fall ein interessantes Werk, um einen Einblick in die Vertrauenskultur zu bekommen.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 14. Mai 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Man muss es ihm einfach lassen. Reinhard K. Sprenger hat ein geradezu untrügliches Gespür für aktuelle Themen. Mitten in eine der grössten Vertrauenskrisen der Weltwirtschaft erscheint sein neues Buch über "Vertrauen". Dieser Instinkt, die tolle Aufarbeitung eines uralten Begriffs und sein grosses Renommee garantieren einen weiteren Bestseller. Und so wie beim Marketingpropheten Philip Kotler gilt auch hier, dass Sprenger Insiderwissen zum Allgemeingut erheben wird. Das ist eine Leistung, vor der man den Hut ziehen oder neidisch werden kann. Ich entscheide mich für das erste, da sich die Kritikpunkte auf Nebensächlichkeiten beziehen. Doch beginnen wir mit den Highlights. Die Sprache erfüllt wie gehabt, die Kriterien eines beispielhaften Wissenschaftsjounralismus'. In einfachen Worten, mit zahlreichen Beispielen, persönlichen Geschichten und prägnanten Formeln wird der abstakte Begriff "Vertrauen" mit Leben gefüllt. Der Leser wird bei seinen eigenen Erlebnissen und Erfahrungen abgeholt und sachte auf die Reise mitgenommen. Am Ziel stellt er dann verwundert fest, dass vor ihm Neuland liegt, dessen Erkundung Abenteuer und kaum bekannte Lustbarkeiten verspricht. Der Weg zurück scheint ihm plötzlich wenig attraktiv. Wer einige der im Literaturverzeichnis aufgeführten Bücher gelesen hat, ahnt das Erfolgsrezept Sprengers. Er verzichtet auf Wissenschaftlichkeit, wenn sie mehr verwirrt als klärt. Diesem Ziel opfert Sprenger auch begriffliche Genauigkeit und Logik, falls dadurch der Gedankenfluss gestört würde. Doch weil der deutsche Erfolgsautor sich nicht von romantischen Vorstellungen in die Irre führen lässt, ist seine Auffassung von Vertrauen trotzdem glasklar. Sprenger hat ein spannendes Buch zu einem spannenden Thema geschrieben und hält es selber für sein wichtigstes.
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26 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Roland Schoeffel am 2. Januar 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Eine schöne Zusammenfassung des Wissenstandes der Zeit zum Thema, doch an mindestens zwei Stellen irrt der Autor beträchtlich: (1) Er wendet sich gegen die Normung und meint, Vertrauen könne diese ersetzen, doch das geht nicht. Unverständlich, denn der Autor wird sich doch auch selbst darüber freuen, dass die DIN A4-Norm garantiert, dass die Blätter in seinen Drucker passen und er wird sich über die mangelnde internationale Normung bei Kleidungsgrößen ärgern. (2) Dann findet der Autor das amerikanische Hire and Fire okay und meint, ein Vertrauen auf einen längerfristigen Arbeitsplatz könne es eh nicht mehr geben. Doch gerade hier offenbart sich einer der eklatantesten Vertrauensbrüche der heutigen Zeit: Während z.B. noch der Firmengründer Wilhelm von Siemens für seine Mitarbeiter Wohnungen baute und für preiswerte Einkaufsmöglichkeiten sorgte, setzt sein Nachfolger von Pierer für eine Handvoll Dollar mehr in der eigenen Tasche und für den Shareholder-Value gern mal eben 1000 Familienväter auf die Strasse.
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