13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nur aus der Action-Perspektive akzeptabel, aber dann..., 24. September 2002
Handlung in Stichworten: Einige Bergsteiger geraten am K2 (kennt Hollywood keine anderen Berge?) in eine Gletscherspalte. Sechs "Helden" brechen auf um sie zu retten.
State: Dieser Film strotzt vor logischen Fehlern und beleidigt leider all zu oft die Intelligenz des Betrachters. Keinesfalls darf man also den Fehler begehen hinter diesem - vom Action Spezialisten Martin Campbell in Szene gesetzten - Movies einen guten Bergfilm oder auch nur eine tiefgründige oder fundiert recherchierte Story zu vermuten.
Dann kann man nur enttäuscht werden.
Doch als weitgehend gewaltfreier und mit einer Unzahl erstklassiger Spezial-Effekts umgesetzter Action Film ist der Streifen, der zudem einige Überraschungen zu bieten hat, wirklich "erste Sahne". Campbell verlegt all die, aus Filmen wie "Daylight" oder "Volcano", sattsam bekannten "City-Katastrophen" einfach in die Bergwelt und lässt dort - vor grandioser Kulisse, die allerdings nicht den K2 zeigt - seine Schauspieler zu Helden werden.
Und diese agieren - bis auf den üblichen Totalausfall Bill Paxton - allesamt recht gut. Vor allem Scott Glen (Backdraft) und Robin Tunney (End of Days) überzeugen in ihren Rollen als verbitterter Einzelgänger und übermotivierte Draufgängerin vollkommen.
Ton und Bild der DVD sind mit das Beste was mein Player bisher abspielen durfte - ganz klar Referenzklasse.
Die Extras gehören ebenfalls zum Feinsten. Neben vielen anderen Gimmicks sind hier insbesondere die wirklich guten Erläuterungen zu den Spezial-Effekts und eine umfangreiche, sehr informative Dokumentation des "National Geographic" zu nennen, mit der die Bergfans denn doch noch auf ihre Kosten kommen.
Fazit: Warum der Film wegen fehlender Logik von vielen so verrissen wird ist mir ein wenig schleierhaft. Die wird bei anderen an unmöglichen Orten spielenden "Rettungsmovies" wie z. B. Armageddon (Weltraum) oder Abyss (Tiefsee) doch auch von niemanden erwartet.
M. E. gehört die DVD in jede Sammlung - beim Action Fan sowieso, bei Trick Freaks erst recht und für die Bergfreunde (zu denen ich auch meine Wenigkeit zähle) ist der Kauf allein schon wegen der Doku des National Geographic zu empfehlen.
Letztgenannten möchte ich an dieser Stelle "K2" ans Herz legen. Auch dieser Film lässt Bergerfahrene an Hollywood verzweifeln, doch ist er - für amerikanische Verhältnisse - schon erheblich näher an der Realität.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Lahme Story, aber tolles Bild., 15. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Vertical Limit [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Story:
Die Story ist eigentlich in 3-4 Stichpunkten zu bescheiben.
Bersteiger wollen trotz Warnung den K2 bezwingen. Die Truppe verunglückt
und eine zweite Gruppe unternimmt den Rettungsversuch und jeder bekommt
eine halbe Millionen Dollar. Was hier etwas plump wirkt, ist auch so
gemeint. Insgesamt wirkt die Story etwas fade. Aber man wird belohnt.
Dazu unten mehr...
Die Blu-ray:
Dieser Film kommt in einem schmalen Slimcase mit Blu-ray Gravur daher.
Die Hülle ist wie üblich Blau. Der Kick an diesem Case ist die seitliche
"open" Klappe, die man zur Seite drücken muss um die Hülle überhaupt öffen
zu können. Wirkt jedenfalls etwas billig gemacht und erweckt den Anschein
das die Klappe irgendwann von selber abfällt. Das Inlay ist Doppelseitig
bedruckt. Ein Begleitheft ist vorhanden, aber ohne Kapitelübersicht.
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Hülle & Verpackung:
- Schmales Slimcase mit Blu-ray Gravur
- unnötiges "open"-feature
- Inlay Doppelseitig bedruckt
- Beilage/Begleitheft ohne Kapitelbeschreibung
Das Menü:
Die Blu-ray Disc hat ein Hauptmenü, mit den nötigsten Menüpunkten. Im
Szenenwahl-Menü sind die Kapitel einfach durchnummeriert und haben keinen
Namen. Das erklärt auch die fehlende Kapitelübersicht im Booklet. Das
Popup-Menü orientiert sich an dem Hauptmenü. Ist also das selbe und wurde
nicht extra designt. Alles zweckmäßig und nichts herrausragendes. Schade,
dabei bietet die Blu-ray doch soviel Möglichkeiten.
Bildeindruck:
Der AVC-Codierte Film bietet auch in ruhigen Filmsequenzen eine
ordentliche Bitrate von 30 Mbit/s. Das Bild wirkt recht grobkörnig, was in
Nahaufnahmen gut zu erkennen ist. Das stört jedoch kaum, den Details wie
Stinfalten und das Strickmuster einer Wollmütze sind gut erkennbar.
Insgesamt kommen die Farben sehr knackig an. Das gefällt.
Der Film lebt quasi von Landschaftsaufnahmen. Und genau hier hat man seine
helle Freude. Plastizität steht im Vordergrund. Der Kontrast ist
hervorragend und jede Szene, insbesondere die Aufnahmen in der Totale,
wirkt scharf wie ein Dreizack-Messer.
Hier sind die 5 Sterne so verdächtig nahe, das man sich kaum trauen darf,
auf das Bildflimmern aufmerksam zu machen das an einigen Stellen auftritt.
In Minute 9:00 beim Hubschrauber überflug merkt man es deutlich.
Tja, Autsch......
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- Details:
- gute Schärfe
- gute Detailzeichnung
- gute Kompression
- guter Kontrast
- ein HD-Effekt, teils referenzwürdig
- 50 GB Scheibe
- Volle 1080p
- AVC-Codiert
- Format 16:9
Ton:
Die Dolby Tonspur (deutsch) wirkt ausgeglichen, aber etwas unspektakulär.
Im Film wird viel mit den surrounds gearbeitet und bietet eine
entsprechende Atmosphäre. Der Tieftonbereich wird in wenigen Fällen
wirklich getestet.
Features:
Die Blu-ray bietet ein paar Boni in form von Trailern, Regie Kommentar und
einem Making of...! Also nichts was man vermisst hätte. Wie üblich sind
die Features in englisch und für mich als deutschsprachigen uninteressant.
Fazit:
Auch "Vertical Limit" gehört nicht zu den "muss man gesehen haben Filmen".
Einige Szenen bieten diesen Aha! und HD-Effekt, andere widerum
schimmern mit Bildflimmern auf. Was hier ein Ausrutscher sein sollte,
kostet den Film ein Punkt in meiner Wertung.
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