Das tolle an dieser Doku ist, dass sie sich um weniger bekannte Schiffe dreht, die dazu noch völlig verschiedener Schiffskklassen angehören. Gemeinsam ist ihnen nur, dass sie alle Kriegsopfer sind.
Man bekommt bei dieser Doku tolle Unterwasseraufnahmen geboten, wird über die Vorgeschichte der Schiffe informiert, sowohl Taucher, als auch Unterwasserarchäologen kommen zu Wort, es gibt grandiose Wrackaufnahmen, aber es werden auch Fehlschläge bei der Suche nach den Wracks nicht verheimlicht, Augenzeugen kommen zu Wort, man sieht Originalfilmaufnahmen, doch auch Spielszenen und Computeranimationen, umd die Vorgänge zu vertiefen und man traut sich, die offiziellen Gründe für Unglück und Untergang des einen oder anderen Schiffes zu hinterfragen.
Also auch wenn man schon diverse Bücher zu dem Thema zuhause hat, lohnt sich diese DVD als Ergänzung zum Thema super.
Folgende Schiffe werden hier vorgestellt:
Armenian:
Frachter, der im I. Weltkrieg von einem deutschen U-Boot per Torpedo
versenkt wurde im Juli 1915 nur sechs Wochen nach der viel berühmteren
Lusitiania. Beim Untergang der Armenian kamen 1.400 Maultiere, die als
Packtiere für die Schlachtfelder des I. Weltkrieges bestimmt waren,
sowie 26 Menschen ums Leben.
Curaceau:
Kreuzer, der im II. Weltkrieg den Luxusliner Queen Mary vor Angreifern
schützen sollte, damit 10.000 US-Soldaten wohlbehalten zu den europäischen
Schlachtfeldern gelangen konnten. Allerdings geriet der kleine Kreuzer vor
den Bug des Luxusliners und wurde in zwei Teile zertrennt. 338 Menschen
starben dabei.
Leopoldville:
Truppentransporter, der am 24.12.1944 von einem deutschen U-Boot
versenkt wurde. 763 Menschen starben.
Audacious:
Schlachtschiff des I. Weltkrieges, das der Klasse der Superdreadnaughts
angehörte, der größten Schlachtschiffe dieser Zeit. Lief nur wenige
Wochen nach Kriegsbeginn auf eine deutsche Seemine und sank. Da dies je-
doch mehrere Stunden dauerte, konnte sich die gesammte Besatzung retten.