Ralf Dahrendorf stellt eine der zentralen Fragen für die Analyse des 20. Jahrhunderts. Er sucht in einer sehr personifizierten und damit ungewöhnlich spannenden Weise nach einer Antwort, welchen Reiz totalitäre, unfreie Systeme und Ideologien auf Intellektuelle in Europa ausgeübt haben. Mit der Konzentration auf die Generation der Jahrgänge 1900 - 1910 gelingt ihm einerseits die Überschaubarkeit in der Betrachtung, andererseits eine umfassende Analyse unterschiedlichster Charaktere. Jeder, der sich mit dem Begriff Freiheit beschäftigt, wird hier - in den historischen Kontext eingeordnet - wertvolle Hinweise finden.