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Die Versuchung des Padre Amaro
 
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Die Versuchung des Padre Amaro

Gael García Bernal , Sancho Gracia , Carlos Carrera    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Gael García Bernal, Sancho Gracia, Ana Claudia Talancon
  • Regisseur(e): Carlos Carrera
  • Komponist: Rosino Serrano
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Sony Pictures Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 16. Dezember 2003
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 114 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0000ES8FU
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 56.073 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

"Der junge Padre Amaro wird von seiner Diözese in das abgelegene Bergdorf Los Reyes geschickt, um den alten Padre Benito zu unterstützen. Dort entdeckt der junge Priester bald, dass in der Kirchengemeinde vieles im Argen liegt: Benito fungiert als Geldwäscher für den örtlichen Drogenbaron und hat außerdem seit Jahren ein Verhältnis mit der Dorfwirtin Sanjuanera. Ein anderer Priester unterstützt die Guerilla und lebt mit den Rebellen in den Bergen. Doch auch Amaro kann der Sünde nicht lange widerstehen, als er sich in Sanjuaneras hübsche 16-jährige Tochter Amelia verliebt..."

Produktbeschreibungen

Der junge Padre Amaro wird von seiner Diözese in das abgelegene Bergdorf Los Reyes geschickt, um den alten Padre Benito zu unterstützen. Dort entdeckt der junge Priester bald, dass in der Kirchengemeinde vieles im Argen liegt Benito fungiert als Geldwäscher für den örtlichen Drogenbaron und hat außerdem seit Jahren ein Verhältnis mit der Dorfwirtin Sanjuanera. Ein anderer Priester unterstützt die Guerilla und lebt mit den Rebellen in den Bergen. Doch auch Amaro kann der Sünde nicht lange widerstehen, als er sich in Sanjuaneras hübsche 16-jährige Tochter Amelia verliebt ...

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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Martin Ostermann TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Der Titel "Die Versuchung des Padre Amaro" wirkt wie der Titel zu einer Heiligenlegende und wenn diese Wirkung angedacht war, dann nur in ironischer Form, handelt es sich doch um eine Geschichte, die gerade das "Unheilige" hervorheben will. Denn dieser Padre Amaro, der zu Beginn des Films jung und unschuldig wirkt und durch sein blendendes Äußeres und seine gewinnende Art sehr gut bei den Menschen ankommt, hat scheinbar alles, was zum Heiligsein nötig ist - nur der feste Wille und ein Glaube, der auch in der Not Grenzen überwindet, fehlt ihm.
So zeichnet der Film am Beispiel des modernen Mexikos ein Bild der Doppelmoral und des Opportunismus. Aber nur weil es um das Schlechte in unserer heutigen Welt geht, ist der Film keinesfalls schlecht. Ganz im Gegenteil macht die hervorragende Art und Weise, wie der Film erzählt ist, es dem Betrachter fast unmöglich zu sagen, wer genau die Bösen und wer die Guten sind. Dieser Offenheit und Pluralität entspricht auch der Charakter der Geschichte: Es ist sowohl ein Film über Doppelmoral innerhalb des Klerus der Kartholischen Kirche, als auch ein Film über die Korruption der Politik durch das organisierte Verbrechen. Es ist sowohl eine tragische Liebesgeschichte, als auch ein Kaleidoskop des Schicksals verschiedener Menschen, deren Wege sich kreuzen.
Mag die Lüge angeprangert werden, so bleibt der Film (abgesehen von einigen übertriebenen, weil überflüssigen kurzen Szenen des Hostienfrevels) doch immer ehrlich. Die Menschen werden nicht verurteilt, sondern der Zuschauer muss selbst urteilen. Das mag zuweilen anstrengend sein, aber es ist allemal lohnenswert.
Wer die Auseinandersetzung mit einem ausgezeichnet gemachten und hervorragend gespielten Film nicht scheut, der muss "Die Versuchung des Padre Amaro" sich anschauen. Empfehlenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Egoismus und Bigotterie 11. August 2011
Von Mirzai
Format:DVD
Ein fabelhafter Film mit außerordentlich guter Besetzung. Mag man dem Schönling Gael García Bernal den jungen Priester nicht so recht abnehmen - seine Darstellung der zerrissenen Gefühlswelt des vom Wege Abgekommenen ist beeindruckend und ergreifend. Das Thema des Films ist nicht zum ersten Mal auf die Leinwand gebannt worden, aber nie vor diesem Hintergrund und der Herausarbeitung der egoistischen Motive, die nicht nur den selbstverliebten Padre Amaro leiten, sondern vor allem seine Mitbrüder. Die Bigotterie so manches Kirchenvertreters hätte nicht besser zum Ausdruck gebracht werden können. Insofern verwundert es nicht, daß die mexikanische katholische Kirche diese hervorragend inszenierte Thematisierung der Korrumpierung eines jungen Menschen durch seine Glaubensbrüder zu den schärfsten Protesten veranlaßt hat.Von einer Beleidigung des religiösen Glaubens von Katholiken", wie es die mexikanische Bischofskonferenz formuliert hat, kann indes nicht die Rede sein, wohl eher von einer Augenöffnung" gutgläubiger Menschen hinsichtlich der moralisch-ethischen Grundsätze" der Kirche.
Den jungen mexikanischen Erfolgsschauspieler Bernal und seine Kollegin Ana Claudia Talancón umgibt eine Riege erfahrener und arrivierter Darsteller, die sich z. T. derart intensiv mit ihrer Rolle befaßt haben, daß man meinen könnte, ihre Darbietung basiere nicht nur auf großem Talent, sondern auf vollständiger Identifikation mit ihrer jeweiligen Filmfigur. Nicht von ungefähr schrieb die Süddeutsche Zeitung von eine(r) unheimliche(n) Präsenz der Schauspieler". Ganz besonders markant ist die drastische Verkörperung der Dionisia durch Luisa Huertas.
Die Versuchung des Padre Amaro" ist gänzlich unprätentiös gefilmt, nicht tendenziös und auch nicht als Selbstbeweihräucherung des Regisseurs. Selbst wenn dem Streifen überdrehte Ansprüche des (in Hamburg so hoch geschätzten) Regietheaters fern sind, muß man ihn nicht wie der Kritiker des "Hamburger Abendblatts" eindimensional...und...schlicht langweilig" finden. Weitaus zutreffender ist die Stellungnahme von "epd Film", wo es heißt: Die Versuchung des Padre Amaro ist direkt und einfach inszeniert, ein wenig wie eine (...) Telenovela. Mal Melodram, mal Satire, bleibt es bis zum Ende spannend."
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Grandios 7. Juli 2005
Von Ein Kunde
Format:DVD
Eine wunderbare, facettenreiche Geschichte kraftvoll und anspruchsvoll erzählt. Ich habe ihn soeben gesehen und kann diesen Film - in allen Belangen - nur empfehlen. Wer sich für das Kino jenseits des flachen Hollywood-Einerleis interessiert, wird ihn ebenso mögen wie ich.
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