Mit "Versuchter Liebestod" schreibt der Choukitsu Kurumatani über einen Aussteiger, der ebenso wie der Autor sein Mittelstandsleben in Tokio hinschmeißt, um sich mit Gelgenheitsjobs durchzuschlagen. Ikushima, Kurumatanis Protagonist, bestückt in einem heruntergekommenen Mietshaus Spieße mit Kutteln, obwohl er studiert hat. Hier begegnet er einigen Yakuza und vor allem der hübschen, aber für Ikushima (vorerst) unerreichbaren Ayako. Seine Nachbarschaft steht dem Intellektuellen suspekt gegenüber. Nach und nach gewinnt Ikushima jedoch das Vertrauen seiner Umgebung.
Doch nichts ist von Dauer: Als Ikushima bereits schon wieder weiterziehen will, soll Ayako gezwungen werden, die Schulden ihres Bruders mit ihrem Körper zurückzuzahlen. Ayako sieht keinen anderen Ausweg, als mit Ikushima in den Doppelselbstmord zu gehen.
"Versuchter Liebestod" lebt vor allem durch die Beschreibung des Gangstermilieus von Amagasaki. Ein klassisches Happy End wird der Leser bei diesem Titel allerdings nicht finden.