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Versuch über den Stillen Ort Gebundene Ausgabe – 13. Oktober 2012

3.6 von 5 Sternen 15 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Wer sich zu Beginn noch gewundert hätte, dass solcher Stoff überhaupt hinreichen könnte, etwas vom Befinden des Dichters fasslich zu machen, sieht sich im Fortgang des Texts eines Besseren belehrt. Handke ist ein unauffälliger Virtuose der Perzeption - einer Flähigkeit, Gegebenes bis in die winzigsten Formen seines Erscheinens zu bemerken und in Sprache zu gestalten.«
Martin Meyer, Neue Zürcher Zeitung 06.10.2012

»Der Stille Ort, die triviale Toilette, dient dem Schriftsteller nur als Trampolin, mit dem er sich aus der nichtssagenden Wirklichkeit in andere Welten katapultiert. Was für ein schrullig-ironischer Einfall!«
Pia Reinacher, Weltwoche 41/2012

»Auch in seinem vierten Versuch ist Peter Handke ein Meister der unaufdringlichen Komposition. Wie von selbst gleitet der Text vom Erzählen der Stillen Orte in die Stille eines Niemandslands zwischen Paris und der Normandie.«
Michale Angele, der Freitag

»Handke macht seinen Leser nicht nur schmunzeln, er lässt ihn über sein Verhältnis zur Welt nachdenken.«
Christoph Driessen, Frankfurter Neue Presse 17.10.2012

»Es ist eine unendlich gekonnte, wunderbar zu lesende, immer ein wenig mutwillige und dabei doch leichthändige Inszenierung des Zusammenhangs von Leben und Werk.«
Literaturen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Peter Handke wird am 6. Dezember 1942 in Griffen (Kärnten) geboren. Die Familie mütterlicherseits gehört zur slowenischen Minderheit in Österreich; der Vater, ein Deutscher, war in Folge des Zweiten Weltkriegs nach Kärnten gekommen. Zwischen 1954 und 1959 besucht Handke das Gymnasium in Tanzenberg (Kärnten) und das dazugehörige Internat. Nach dem Abitur im Jahr 1961 studiert er in Graz Jura. Im März 1966, Peter Handke hat sein Studium vor der letzten und abschließenden Prüfung abgebrochen, erscheint sein erster Roman Die Hornissen. Im selben Jahr 1966 erfolgt die Inszenierung seines inzwischen legendären Theaterstücks Publikumsbeschimpfung in Frankfurt am Main in der Regie von Claus Peymann.

Seitdem hat er mehr als dreißig Erzählungen und Prosawerke verfaßt, erinnert sei an: Die Angst des Tormanns beim Elfmeter (1970), Wunschloses Unglück (1972), Der kurze Brief zum langen Abschied (1972), Die linkshändige Frau (1976), Das Gewicht der Welt (1977), Langsame Heimkehr (1979), Die Lehre der Sainte-Victoire (1980), Der Chinese des Schmerzes (1983), Die Wiederholung (1986), Versuch über die Müdigkeit (1989), Versuch über die Jukebox (1990), Versuch über den geglückten Tag (1991), Mein Jahr in der Niemandsbucht (1994), Der Bildverlust (2002), Die Morawische Nacht (2008), Der Große Fall (2011), Versuch über den Stillen Ort (2012), Versuch über den Pilznarren (2013). 

Auf die Publikumsbeschimpfung 1966 folgt 1968, ebenfalls in Frankfurt am Main uraufgeführt, Kaspar. Von hier spannt sich der Bogen weiter über Der Ritt über den Bodensee 1971), Die Unvernünftigen sterben aus (1974), Über die Dörfer (1981), Das Spiel vom Fragen oder Die Reise zum sonoren Land (1990), Die Stunde da wir nichts voneinander wußten (1992), über den Untertagblues (2004) und Bis daß der Tag euch scheidet (2009) über das dramatische Epos Immer noch Sturm (2011) bis zum Sommerdialog Die schönen Tage von Aranjuez (2012) zu Die Unschuldigen, ich und die Unbekannte am Rand der Landstraße (2016).

Darüber hinaus hat Peter Handke viele Prosawerke und Stücke von Schriftsteller-Kollegen ins Deutsche übertragen: Aus dem Griechischen Stücke von Aischylos, Sophokles und Euripides, aus dem Französischen Emmanuel Bove (unter anderem Meine Freunde), René Char und Francis Ponge, aus dem Amerikanischen Walker Percy.

Sein Werk wurde mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet. Die Formenvielfalt, die Themenwechsel, die Verwendung unterschiedlichster Gattungen (auch als Lyriker, Essayist, Drehbuchautor und Regisseur ist Peter Handke aufgetreten) erklärte er selbst 2007 mit den Worten: »Ein Künstler ist nur dann ein exemplarischer Mensch, wenn man an seinen Werken erkennen kann, wie das Leben verläuft. Er muß durch drei, vier, zeitweise qualvolle Verwandlungen gehen.«



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Format: Gebundene Ausgabe
Sehr erfreulich, dass Handkes Verkrampftheit der Jugoslawien-Serbien-Phase zu Ende zu gehen scheint.
Jedenfalls tut es gut - nach langem - wieder einen von seinem Bleistift so leicht hingeschriebenen Text in Händen zu halten wie jene drei, etwa zwanzig Jahre zurückliegenden: Versuch über die Müdigkeit, - die Jukebox, - den geglückten Tag.

Sein neues Thema könnte auf den ersten Blick anrüchig scheinen; aber "keine Rede davon".
"Es war an der Schwelle der Kindheit und dem Heranwachsendenalter, daß der Stille Ort mir etwas zu bedeuten begann über das Übliche oder Gewohnte hinaus". Dieser Ort war während der Zeit der strengen Rituale "im geistlichen Internat ein möglicher Asylort" wie es auch der Beichtstuhl war, wohin es den Jungen wegzog aus der Gesellschaft an einen Ort im Abseits.

Es war die Bahnhofstoilette in Spittal, die ihm auf einer Alleinwanderung letzte Zuflucht wurde für eine Nacht "und als ich sie absperrte, spürte ich erst einmal eine gewisse Geborgenheit oder Aufgehobenheit". Während der Studienjahre verlor das Klosett als Asylort an Bedeutung; es konnte ein Werkzeugschuppen sein oder ein über Nacht leerstehender Bus konnte die Vorstellung von einem Rückzugsgebiet verheißen. "Manchmal kamen solche Augenblicke von Ver- und Geborgenheit allein schon vom Blick zu Boden, hinein in die Straßenbahnschienen angesichts des Sands und des Laubs dort. Das wurde dann ein stiller Ort." Heuschober auf den Wiesen, Milchstände am Rand der Landstraßen strahlten Stille aus.

Es war eine Toilette im japanischen Tempelort Nara "ein Ort wie nur je einer", "erfüllt von belebend unbestimmter Energie".
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Format: Gebundene Ausgabe
Der Versuch über den stillen Ort hat natürlich auch mit dem stillen Örtchen zu tun, handelt aber vor allem von den Orten der Stille. Orte, um Abstand zu gewinnen, um sich zu sammeln, allein mit dem Ort zu sein, weg von den anderen.

Das kann das Krankenzimmer im Internat sein, um dort tagsüber zu liegen, *fern von Studiersaal und Lernpult, nicht ernstlich krank, und dort über die Geometrie des Ortes nachzudenken*.

Das kann die Entscheidung sein, nicht an der Maturareise nach Griechenland teilzunehmen, sondern stattdessen allein in Kärnten auf Wanderschaft zu gehen. *Bis heute weiß ich nicht, warum etwas in mir sich dergestalt sträubte, Teil der doch nicht unlieben Gesellschaft auf jener Reise zu sein.*

Da gibt es die (keinesfalls blasphemischen) Assoziationen des stillen Örtchens mit dem Beichtstuhl, oder die Warteschlange vor der öffentlichen Toilette im Park mit dem Anstellen zum Empfang des Leibes Christi in der Kirche.

Oder eine Nachricht schafft plötzlich einen Raum der Stille: als der Autor eines Abends in der Mensa saß und am vorher nicht beachteten Fernseher plötzlich das Gesicht von William Faulkner erschien, mit der sofort vermuteten Todesnachricht.
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Format: Gebundene Ausgabe
Handkes jüngstes Buch mag nicht mehr so aufwühlen und erregen wie manches von dem, was er in den 90ern und frühen 2000ern geschrieben hat. Es fügt sich auch nicht bruchlos an seine sprachgewordene Unzufriedenheit, sein Suchen und Nicht-Finden in den 70ern und 80ern des letzten Jahrhunderts an.

Vielmehr gewinnt man den Eindruck (und nicht erst seit diesem vierten und bislang letzten Versuch) das Handke an einem Punkt der Reflektion angelangt ist, die erfrischend ziellos erscheint.

Was mich an diesem Mann konkret so fasziniert ist seine ungeheure und noch immer wachsende Sprachgewalt. Handke ist von einem, mit Verlaub, kapitalen Ungustl, zu einem Inhaber unübertrefflicher Schreibmacht geworden. Dieser Mann bringt Sätze aufs Papier die viel anrichten und viel wieder gutmachen können. Dazu kommt ein (unbeabsichtigter?) Witz in seinem Schreiben, eine ständig miteinfliessende Ironie, die in diesem Fall seine eigene Person zum Ziel hat. Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass dies der wichtigste und im Augenblick sprachmächtigste Schriftsteller im Deutschen ist, und genau genommen tut er ja schon seit Jahrzehnten kaum etwas anderes, als sich an ebendieser Sprache abzuarbeiten (oder wie er es in einem Radiointerview einmal nannte: er habe "durch sich durchgeschrieben").

Zum Inhalt gibt es, wie so häufig bei Handke, dann nicht so viel zu sagen, es ist ja eine Frage der Form bei ihm. Trotzdem ist er kein Dadaist, sein Versuch über den Stillen Ort verdient diese Bezeichnung durchaus, nicht zuletzt demonstriert er eindrucksvoll die nach wie vor existierende intellektuelle Kapazität dieses Mannes. Wenige schaffen es, so ein Büchlein von einem Abort ausgehend zu verfassen.
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