Verstummt: Thriller und über 1 Million weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle . Erfahren Sie mehr

Neu kaufen

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Gebraucht kaufen
Gebraucht - Sehr gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 4,40

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Verstummt
 
 
Beginnen Sie mit dem Lesen von Verstummt: Thriller auf Ihrem Kindle in weniger als einer Minute.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Verstummt [Taschenbuch]

Karin Slaughter , Klaus Berr
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (124 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Lieferung bis Samstag, 2. Juni: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Nachbarin von Michael Ormewood war nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Sonst nämlich wäre sie wohl kaum auf den pathologischen John Shelley getroffen, die den zwielichtigen Polizisten vom Atlanta Police Departement für sein ganzes verpfuschtes Leben verantwortlich macht. Jahrelang hat John wegen des Mordes an der fünfzehnjährigen Mary Alice Finney hinter Gittern gesessen, den er im Drogenrausch begangen haben soll, hat sich verhöhnen und unter den gefangenen Vergewaltigern und Pädophilen der Anstalt hin und her reichen lassen. Jetzt sieht er seine Chance gekommen. Denn die Nachbarin überrascht John, als er in Michaels Ormewoods Wohnung einbricht, und stürzt tödlich, als dieser sie verfolgt. Also schneidet John der toten Frau die Zunge heraus -- genauso, wie es der Mörder von Mary Alice Finney getan hat. Oder, genauer, fast genau so: Denn dem Mädchen war damals die Zunge herausgebissen worden, damit sie nicht mehr reden konnte...

Immer enger zieht Besteller-Autorin Karin Slaughter in Verstummt die Schlinge in ihrer Geschichte um den wahren Täter -- wobei bis zum Schluss unklar bleibt, welche Rolle John Shelley und Michael Ormewood in dem grausigen Schauspiel spielen. Aber Special Agent Will Trent und die Polizistin Angie Polanski, die Ormewood hasst und auf den Fall angesetzt ist, bringen schließlich die Wahrheit ans Licht, wobei letztere sich in tödliche Gefahr begibt.

Schier unerträglich ist dabei das schreckliche Schicksal fast aller Protagonisten in Slaughters Roman, in dem es von brutalen und drogensüchtigen Eltern, Schicksalen in Waisenhäusern und sexuellen Missbrauchsfällen nur so wimmelt. Hartgesottene Leser aber kommen in Verstummt garantiert auf ihre Kosten. Denn Slaughters Buch ist harte, aber gute Thriller-Kost: spannend bis zur letzten Seite -- und einfach gut geschrieben. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

kulturnews.de

Karin Slaughter ist schonungslos - und zwar nicht nur in ihrer Schilderung widerlichster Gewaltszenen, sondern auch im psychischen Verwirrspiel, in das sie ihr Publikum stürzt. Das Gute und das Böse kehrt sich in "Verstummt" so oft um, wie der Magen es möchte, wenn es um Mädchen geht, die nach brutaler, knapp überlebter Vergewaltigung ein Leben lang schweigen werden - weil der Täter ihnen die Zunge abgebissen hat. Es ist schwer, die Handlung auch nur anzureißen, ohne zu viel zu verraten. Denn Detective Michael Ormewood, unglücklicher Ehemann und liebevoller Vater eines behinderten Sohnes, der besonnene Special Agent Trent, die mit ihm befreundete Angie Polaski, verdeckte Ermittlerin bei der Sitte, und John Shelley, der über die Hälfte seines Lebens wegen eines Mordes im Drogenrausch im Gefängnis saß - sie alle hängen viel tiefer in diesem Fall, als es zunächst den Anschein hat. Jede Perspektive, die Slaughter einnimmt, verändert eine andere, schreibt ein vorangegangenes Kapitel neu, kehrt die Vorzeichen um. Was eine Tatsache schien, ist Minuten später nur noch eine Meinung. Lügen, Lebenslügen eingeschlossen, entlarven sich gegenseitig. Geschickt zieht Slaughter, die in der spröden, unbarmherzigen, aber nie kalten Nina Petri die perfekte Vorleserin gefunden hat, die Schlinge zu. Schade nur, dass gen Ende den Vermutungen, die das Besondere des Grauens so perfide am Laufen gehalten haben, die Luft ausgeht. Der Showdown in seiner von komplexen Emotionen durchsetzten Blutigkeit hat zwar Wert, ist aber letztlich doch nur Thriller-Routine. (kab) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

„Lesen Sie diesen Thriller nicht, wenn Sie allein sind. Lesen Sie ihn nicht nach Einbruch der Dunkelheit. ABER LESEN SIE IHN!“ (Daily Express, London )

„Brillant! Karin Slaughters meisterhafte Schock-Taktik entlässt den Leser nicht eine Sekunde aus der Spannung.“ (The Times )

„Sorgfältig gesetzte Spannungs-Höhepunkte und ein bemerkenswertes Ende.“ (Hellweger Anzeiger )

Kurzbeschreibung

Der Stoff, aus dem Albträume gemacht sind …

Selbst der erfahrene Detective Michael Ormewood vom Atlanta Police Department ist schockiert, als er die grausam ermordete Frau vor sich sieht. Das Werk eines krankhaften Serienmörders? Alles deutet darauf hin. Michael wird daher gezwungen, mit Special Agent Will Trent zusammenzuarbeiten, einem Mann, dem er instinktiv misstraut. Und mit der Polizistin Angie Polaski, die verdeckt ermittelt und früher seine Geliebte war – bis sie sein Feind wurde. Nur wenig später verschafft sich das Böse dann Zutritt zu Michaels eigenem Haus. Und längst Vergangenes sickert in die Gegenwart, wie Gift in seine Adern …

Klappentext

"Lesen Sie diesen Thriller nicht, wenn Sie allein sind. Lesen Sie ihn nicht nach Einbruch der Dunkelheit. ABER LESEN SIE IHN!"
Daily Express, London

"Brillant! Karin Slaughters meisterhafte Schock-Taktik entlässt den Leser nicht eine Sekunde aus der Spannung."
The Times

Über den Autor

Karin Slaughter, Jahrgang 1971, stammt aus Atlanta, Georgia. 2003 erschien ihr Debütroman Belladonna, der sie sofort an die Spitze der internationalen Bestsellerlisten und auf den Thriller-Olymp katapultierte. Ihre »Grant County«-Romane um Rechtsmedizinerin Sara Linton und Polizeichef Jeffrey Tolliver sind inzwischen in 30 Sprachen übersetzt und weltweit mehr als 20 Millionen mal gelesen worden.

Klaus Berr, geb. 1957 in Schongau, Studium der Germanistik und Anglistik in München, einjähriger Aufenthalt in Wales als "Assistant Teacher", ist der Übersetzer von u.a. Lawrence Ferlinghetti, Tony Parsons, William Owen Roberts, Will Self.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Decatur City Observer, 17. Juni 1985

JUNGES MÄDCHEN AUS DECATUR ERMORDET

Gestern Morgen fanden die Eltern die fünfzehnjährige Mary Alice Finney tot in ihrem Haus in der Adams Street. Die Polizei veröffentlichte bisher noch keine Details zu dem Verbrechen. Zu erfahren war lediglich, dass dieser Fall als Mord betrachtet werde und alle, die zuletzt mit Finney gesehen wurden, befragt würden. Paul Finney, der Vater des Mädchens und einer der stellvertretenden Bezirksstaatsanwälte für das DeKalb County, sagte in einer gestern Abend veröffentlichten Stellungnahme, er vertraue vollstens darauf, dass die Polizei den Mörder seiner Tochter der Gerechtigkeit zuführen werde. Mary Alice, eine ausgezeichnete Schülerin der Decat ur Highschool, war aktives Mitglied der Cheerleader-Truppe und wurde erst kürzlich zur Sprecherin ihres Jahrgangs gewählt Informierte Quellen bestätigten, dass die Leiche des Mädchens verstümmelt wurde.

5. Februar 2006
Detective Michael Ormewood hörte sich im Radio das Footballspiel an, während er die DeKalb Avenue hinunter zu den Grady Homes fuhr. Je näher er der Sozialsiedlung kam, desto angespannter wurde er, und als er nach rechts in das Viertel einbog, das die meisten Polizisten als Kriegsgebiet betrachteten, vibrierte sein Körper förmlich unter der Belastung. Während die Atlanta Housing Authority sich allmählich selbst auffraß, wurden solche subventionierten Projekte wie Grady zu einem Modell der Vergangenheit. Die innerstädtischen Grundstücke waren zu wertvoll, das Potential zum Absahnen zu hoch. Gleich anschließend lag Decatur mit seinen schicken Restaurants und sündteuren Wohnhäusern. Weniger als eine Meile in die andere Richtung erhob sich die vergoldete Kuppel des Kapitols von Georgia. Grady war so etwas wie ein Worst-Case-Szenario zwischen diesen beiden, eine lebendige Mahnung, dass die Stadt zu beschäftigt war, um zu hassen, aber auch zu beschäftigt, um sich um ihre Leute zu kümmern.
Da eben das Spiel lief, waren die Straßen ziemlich leer. Die Dealer und Zuhälter hatten sich den Abend freigenommen, um ein sehr seltenes Schauspiel mitzuerleben: Die Atlanta Falcons spielten im Superbowl. Da es Sonntagabend war, versuchten die Prostituierten, ihr Geld zu verdienen und den Kirchgängern etwas zu geben, das sie in der nächsten Woche beichten konnten. Einige der Mädchen winkten Michael zu, als er vorbeifuhr. Er erwiderte den Gruß und fragte sich, wie viele zivile Einsatzfahrzeuge hier anhielten, damit die Beamten, nachdem sie der Zentrale durchgegeben hatten, sie würden zehn Minuten Pause machen, ein Mädchen zu sich winken und sich einen blasen lassen konnten.
Gebäude neun befand sich im hinteren Teil der Siedlung, und die bröckelnden Ziegelmauern waren markiert mit dem Logo der Ratz, einer der neuen Gangs, die in die Homes eingezogen waren. Vier Streifenwagen und ein weiteres Zivilfahrzeug standen vor dem Gebäude. Auf den Bewohnerparkplätzen sah er einen schwarzen BMW und einen aufgemotzten Lincoln Navigator, dessen Zehntausend-Dollar-Sportfelgen im Licht der Straßenlaternen golden glänzten. Michael verkniff es sich, das Lenkrad herumzureißen und dem Siebzigtausend-Dollar-Geländewagen ein wenig an den Lack zu gehen. Dass diese Wichser so teure Autos fuhren, machte ihn stocksauer. Im letzten Monat war Michaels Sohn fast zehn Zentimeter in die Höhe geschossen, und alle seine Jeans waren ihm zu kurz, aber neue Klamotten mussten bis zu Michaels nächstem Gehaltsscheck verschoben werden. Tim sah aus, als würde er auf eine Springflut warten, während Daddys Steuerdollars die Miete dieser Ganoven subventionierten.
Anstatt sofort auszusteigen, blieb Michael kurz sitzen, hörte sich noch ein paar Sekunden des Spiels an und genoss einen Augenblick des Friedens, bevor seine Welt auf den Kopf gestellt würde. Er befand sich jetzt seit fast fünfzehn Jahren bei der Truppe, war direkt von der Armee zur Polizei gegangen und hatte zu spät gemerkt, dass es, abgesehen vom Haarschnitt, keinen großen Unterschied zwischen den beiden gab. Er wusste, sobald er ausstieg, würde alles in Gang kommen wie eine Uhr, die zu stark aufgezogen war. Die schlaflosen Nächte, die endlosen Spuren, die nie irgendwohin führten, die Chefs, die ihm im Nacken saßen. Die Medien würden wahrscheinlich auch Wind davon bekommen. Dann hätte er Kameras vorm Gesicht, kaum dass er das Revier verließ; die Leute würden ihn fragen, warum der Fall noch nicht gelöst sei, sein Sohn würde es in den Nachrichten sehen und von ihm wissen wollen, warum die Leute so wütend auf ihn waren.
Collier, ein junger Streifenpolizist mit Armen, die so muskelbepackt waren, dass er sie nicht gerade herunterhängen lassen konnte, klopfte an die Scheibe und bedeutete Michael, sie zu öffnen. Collier machte dabei mit seiner fleischigen Hand eine Kreisbewegung, auch wenn der Junge wahrscheinlich noch nie in einem Auto gesessen hatte, dessen Scheiben sich per Hand herunterkurbeln ließen.
Michael drückte auf den Knopf auf der Mittelkonsole und sagte: "Ja?", während das Glas nach unten glitt.
"Wer gewinnt?"
"Nicht Atlanta", teilte ihm Michael mit, und Collier nickte, als hätte er nichts anderes erwartet. Atlantas letzte Teilnahme am Superbowl lag mehrere Jahre zurück. Denver hatte sie mit 34:19 überrannt.
Collier fragte: "Wie geht's Ken?"
"Ken geht's, wie's Ken geht", antwortete Michael, ohne näher auf den Gesundheitszustand seines Partners einzugehen.
"Könnten ihn bei dem da brauchen." Der Streifenbeamte deutete mit dem Kopf in die Richtung des Gebäudes. "Ziemlich unappetitlich."
Michael behielt seine Meinung für sich. Der Junge war Anfang zwanzig, wohnte wahrscheinlich bei seiner Mutter im Keller und glaubte, er sei schon ein Mann, nur weil er sich jeden Morgen eine Waffe umschnallte.
Michael hatte in der irakischen Wüste schon einige Colliers getroffen, als damals der erste Bush beschloss, dort einzumarschieren. Das waren alles eifrige Jungs mit diesem Funkeln in den Augen, an dem man erkannte, dass sie nicht nur wegen der drei Mahlzeiten und der kostenlosen Ausbildung zur Armee gegangen waren. Sie waren besessen von Pflicht und Ehre, dieser ganzen Scheiße, die sie im Fernsehen gesehen hatten und die ihnen von den Anwerbern eingetrichtert worden war, die sie dann aus der Highschool pflückten wie reife Kirschen. Man hatte ihnen eine technische Ausbildung und Einsätze nur in der Heimat versprochen, so ziemlich alles, was sie nur dazu brachte, auf der gepunkteten Linie zu unterschreiben. Die meisten von ihnen wurden schließlich mit der ersten Transportmaschine in die Wüste geschafft, wo man sie erschoss, noch bevor sie ihre Helme aufsetzen konnten.

‹  Zurück zur Artikelübersicht

Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de