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Versteckt, verschollen, vergraben: Pharaonenschätze, die noch zu finden sind
 
 
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Versteckt, verschollen, vergraben: Pharaonenschätze, die noch zu finden sind [Gebundene Ausgabe]

Lothar Stanglmeier
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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G. F. L. Stanglmeier
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das geht ja gut los: es wird gewarnt vor der nächsten Ägyptenreise. „Denn dort liegt die Brutstätte einer heimtückisch grassierenden Krankheit. Das Virus hießt Ägyptomanie.“ Befallen werden Schatzsucher, die sich der Geschichte der Pharaonen und Pyramiden willenlos ergeben. Ja, wird man sich fragen, sind denn nicht längst alle Schätze gehoben? „Mitnichten“, behauptet der Autor. Und hier beginnt ein Krimi.

Was heißt Krimi, das sind 220 Seiten, die es mit jedem Thriller aufnehmen können. Abenteuer wird verbunden mit Wissenschaft, Sagenumwobenes mit handfest Recherchiertem. Geschichten aus 2550 jähriger altägyptischer Historie, Abenteuer von Grabplünderern werden lebendig, schillernd wird von unzähligen unerfüllten Hoffnungen auf unermesslichen Reichtum erzählt. Aber auch heute beflügelt ein unerschütterlicher Glaube an den ‚großen Fund’ und die angeblichen, deutlichen Verweise auf noch existierende, verborgene Schätze jeden, der vielleicht im Tal der Könige auf Spurensuche geht. Nicht auf irgendeine Suche, auf die Suche nach derartig „sagenhaften Reichtümern, die sogar den Grabschatz Tutanchamuns in den Schatten stellen.“

Nun übt sicher nicht nur das Thema des Buches schon für sich eine große Faszination aus, dieser Autor macht es zu einem ganz besonderen Vergnügen. Kein Wunder, Stanglmeier ist in Sachen Ägyptologie Bestseller-Plätze gewohnt. Nicht nur verschwundene Dokumente und die geheimnisvolle Suche nach ihnen, mysteriös zugespielte Pläne und Skizzen oder auch Anekdoten und der Griff in die Geschichtskiste machen das Buch zu einer überaus vergnüglichen Schatzsuche! Die spannend und populär geschriebenen Kapitel sind kurz und knapp, der Erzählstil verlangt keine besonderen Vorkenntnisse, außer vielleicht die Bereitschaft, sich vom Virus Ägyptomanie anstecken zu lassen. Schätze, so sagt Stanglmeier, seien zwar leblose Gegenstände, „ihre Magie aber, ihren Zauber und ihre Faszination erhalten sie erst durch die Menschen, die von ihnen träumen oder die tatsächlich nach ihnen suchen.“ Und natürlich durch die Leser dieses Buches!--Barbara Wegmann -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Die unentdeckten Schätze des alten Ägypten! Ob in den riesigen Pyramiden oder im legendenreichen Tal der Könige: Es gibt zahlreiche geheime Orte und Plätze, an denen noch immer verborgene Horte der altägyptischen Herrscher auf ihre Entdecker warten. Sie enhalten sagenhafte Reichtümer, die sogar den Grabschatz Tutanchamuns in den Schatten stellen. Bei seinen Recherchen stieß der Autor auf geheime Forschungsberichte mit sensationellem Inhalt. Dabei musste er auch erkennen, dass so mancher Schatz vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben soll. Denn Ägyptens Boden enthält nicht nur Schätze aus Gold und Edelsteinen. Manche Objekte sind noch wertvoller - aber auch weitaus gefährlicher. Eine packende, oft dramatische Suche nach Pharaonenschätzen, die noch zu finden sind! -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Schein trügt 26. Januar 2007
Von iz
Format:Gebundene Ausgabe
Was für ein Buch! Auf Grund des Schreibstils kommt man schnell Seite für Seite voran und erfährt neue wunderbare Dinge.

Doch der Schein trügt, das schnelle Vorankommen im Text birgt die Gefahr den gesunden Menschenverstand abzuhängen und die Aneinanderreihung der mehr oder weniger erwiesenen Fakten für gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse zu halten.

Sicherlich gibt bzw. gab es für einige der aufgeführten Schätze einen realen Bezug, die Theorien des Autors sind jedoch vielfach oberflächlich und, der Sensationsgier geschuldet, widersinnig konstruiert. Zumindest in Bezug darauf kann man einen roten Faden über alle Seiten hinweg erkennen.

Meine Hauptkritik bezieht sich auf den Gesamteindruck, den das Buch vermittelt, an einigen Beispielen möchte ich die Oberflächlichkeit des Autors verdeutlichen.

- Das Castel del Monte soll Hinweise auf einen Schatz des Cheops enthalten (wer's glaubt), aber im Gegensatz zum Textteil auf Seite 58, ist fälschlicherweise Friedrich I. als Erbauer im Bildteil genannt.

- "Fast ein Jahrhundert später", ist auf Seite 144 die Zeitspanne von 81 Jahren (1817-1898), auch wenn der gleiche Absatz genauer zutreffende Jahresangaben enthält.

- Zum Abschluss noch ein Gerücht von Seite 126, das besagt Ex-Präsident Nasser habe die Einstellung einer Grabung angeordnet. Zwei Seiten später ist das schon Tatsache. So schnellebig kann die Zeit sein.

Mit derartigen Ungenauigkeiten ist es recht einfach neue "Erkenntnisse" zu gewinnen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rezensent
Format:Gebundene Ausgabe
Nach den überwältigend guten Rezensionen habe ich voller Spannung das Buch in die Hand genommen - und wurde insgesamt schwer enttäuscht. Neben einigen recht interessanten und schlüssigen Kapiteln, fand ich vor allem die Abschnitte zu den Pyramiden und zu Abydos haarsträubend.

Stanglmeier entwickelt Theorien, die auf keinerlei Grundlage basieren, wirft Fragen auf, nur um zu provozieren (teilweise muss er ja selbst eingestehen, dass seine Schlussfolgerungen auf sehr dünnem Eis stehen), und jeder interessierte Ägypten-Laie erkennt recht schnell, dass dem Autor manchmal schlicht das Hintergrundwissen fehlte. Und wie ernst kann ich jemanden nehmen, der Ercivan als Sachbuchautor in einem solchen Buch zitiert??? Insgesamt wird viel heiße Luft produziert, die sich unterhaltsam liest, aber wenig Substanz enthält. Schade!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Viel Rauch um nichts 23. Oktober 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Buch aus dem parawissenschaftlichen Bereich ist der vorliegende Band, auch wenn der Titel zunächst einmal keine Beziehungen zu den sogenannten Parawissenschaften (die mit Wissenschaft rein gar nichts zu tun haben) vermuten lässt. Es geht dem Autor um Schätze, die im alten Ägypten noch ihrer Entdeckung harren. Gewiss, hier gibt es genug, was den Inhalt eines Buches füllen kann und auch von dem Autor angesprochen wird. Zu nennen ist hier nur die Erforschung des Grabes von Pharao Sethos I. im Tal der Könige. Auch das Grab der Ramses-Söhne KV 5, das vor einigen Jahren von Kent Weeks im Tal der Könige entdeckt wurde, könnte noch für Überraschungen sorgen. So weit, so gut. Wer allerdings das Buch aufmerksam liest, bemerkt schnell, dass der Autor unter der Überschrift "Der Cheops-Skandal" den nicht endenden Spekulationen nachgeht, in der Cheops-Pyramide befänden sich noch unerforschte Kammern. Nun ist das noch kein Grund, das Buch dem parawissenschaftlichen Spektrum zuzuordnen, doch ändert sich das sehr schnell bei der Lektüre des betreffenden Kapitels (S. 45 ff.). Der Autor bekennt sich gleich zu Beginn des betreffenden Kapitels dazu, ein "angeblicher Pyramidenmystiker" zu sein, der sich an der Suche nach geheimen und unerforschten Kammern beteiligt, um dort auf bislang unentdeckte Schätze zu stoßen. Das steht natürlich in einem klaren Widerspruch zu den Aussagen der Ägyptologen, die die Cheops-Pyramide und ihr Umfeld untersucht haben und bislang keine unentdeckten Kammern mit entsprechenden Schätzen nachweisen konnten ' mit einer Ausnahme: 1927 wurde außerhalb der Pyramide von George A. Reisner eine Kammer am Ende eines 20 Meter tiefen Schachtes ausgegraben, in der sich der Schatz der Hetepheres befand; Hetepheres gilt als Mutter von Cheops. In der Cheops-Pyramide selbst gibt es aber ein Kammersystem, das von seinem Grundprinzip her dem anderer Pyramiden entspricht und das nach der Bestattung des Königs vor über 2500 Jahren vermutlich mit Schätzen angefüllt war, die dann aber spätestens in den Wirren der 1. Zwischenzeit nach dem Ende des Alten Reiches von Grabräubern aus der Pyramide gestohlen wurden. Bislang wurde von Seiten der Ägyptologie noch keine Entdeckungen gemacht, die diesem Befund widersprächen. Und hier hakt Stanglmeier ein: Für ihn öffnet die Fahrt des vom Münchner Ingenieur Rudolf Gantenbrink konstruierten Roboters Upuaut 2 im Jahr 1993 die Türe zu bislang unentdeckten Kammern mit geheimnisvollen Schätzen. Damals wurde ein Blockierstein am Ende des Südschachtes der Königinnenkammer entdeckt, und seitdem kursieren in parawissenschaftlichen Kreisen Spekulationen über eine angebliche Geheimkammer hinter diesem Blockierstein. Stanglmeier behauptet nun, diese Entdeckung habe jäh eine Fortsetzung der Mission verhindert, und er liefert unter Berufung auf den in parawissenschaftlichen Kreisen wohlbekannten Autor Luc Bürgin auch gleich die Erklärung dafür (S. 49): schließlich lasse die heutige Lehrmeinung keinen Platz für unbekannte Hohlräume in der Cheops-Pyramide zu. Stanglmeier mag sich zwar wundern, warum Gantenbrink keine weitere Erforschung mehr erlaubt wurde (S. 50), doch hat dieser sich selbst ins Abseits gestellt und durfte daher, wie Millionen anderer auch, nur als Fernsehzuschauer im September 2002 der Öffnung des Blockiersteines durch ein amerikanisches Team beiwohnen. Dahinter befand sich übrigens nichts als das Kernmauerwerk der Pyramide, aber keine Kammer mit Schätzen, ja nicht einmal einem verstaubten Papyrus. Das hindert natürlich Gantenbrink und ihm folgend Stanglmeier nicht an Spekulationen ganz eigener Art (S. 53 ff.): Die Mumie der Hetepheres befand sich nicht in der Kammer, die Reisner 1927 entdeckte. Wo ist sie geblieben? Gantenbrink glaubt, in einer Kammer am Ende des besagten Südschachtes der Königinnenkammer. Dort, wo eindeutig das Kernmauerwerk der Pyramide erkennbar ist, sieht Gantenbrink einen weiteren Blockierstein, und dahinter soll sich die Grabkammer der Königsmutter befinden. Reine Spekulation, denn wer hätte diese Kammer betreten sollen? Der Schacht selbst hatte nur eine Breite und Höhe von 20.5 cm. Da spricht doch sehr viel mehr dafür, dass der Schacht entweder als Seelenkorridor diente (Stadelmann) oder eine bautechnische Funktion hatte (Haase). Übrigens bezeichnet niemand in der Fachwelt den Südschacht als "Gantenbrink-Schacht" (S. 127 f.). Diese Bezeichnung kursiert nur in den Parawissenschaften. Letztlich ist die Tatsache, dass es in der Cheops-Pyramide kein weiteres bislang geheimes Kammersystem gibt, eine Erkenntnis, der sich Parawissenschaftlern auf immer verschließen wird, und so werden wir sicherlich auch weiterhin mit Geschichten über Geheimkammern in der Cheops-Pyramide versorgt werden, denn schließlich darf ein solch gigantisches Bauwerk nicht einem solch profanen Zweck wie der Bestattung eines einzigen Königs gedient haben. Parawissenschaftliche Autoren überbieten sich beinahe bei der Spekulation um Geheimkammern, immer auf der Suche nach den Schätzen, von denen arabische Chronisten des Mittelalters berichten. Nur zwei Fragen können diese Autoren - auch Stanglmeier - nicht beantworten: Wo soll sich eigentlich der Eingang zu diesem Kammersystem befinden? Und warum sollten die altägyptischen Architekten und Baumeister das Können und die Technik ihrer Zeit darauf verwenden, das bekannte Kammersystem anzulegen, nur um eine großangelegte Täuschung vorzunehmen? So hätte man sich beispielsweise die Mühe sparen können, aus einem Granitblock den Sarkophag des Cheops herauszumeißeln und zu bohren. Nur zum Vergleich: Der technologische Aufwand, der beim Bau des Kammersystems und der Pyramide betrieben wurde, entspricht - auf die heutige Zeit übertragen - der Entwicklung des amerikanischen Mondflugprogramms in den sechziger Jahren. Die Informationen, die Stanglmeier in seinem Pyramidenkapitel vermittelt, sind bestenfalls Halbwahrheiten und tragen nichts zur Beantwortung der offenen Fragen bei, die es aus Sicht der Ägyptologen im Blick auf die ägyptischen Pyramiden immer noch gibt. Auffallend ist am gesamten Buch das für parawissenschaftliche Bücher so typische Aufstellen von Behauptungen ohne Quellenangaben: Der geneigte Leser soll es bitteschön glauben, ohne selbst das Behauptete nachzuprüfen. Wer allerdings nach weitergehenden Informationen und Bestätigungen für Stanglmeiers Behauptungen sucht, wird enttäuscht werden.
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