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Verstörung [Taschenbuch]

Thomas Bernhard
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

21. Dezember 1987
Ein Landarzt aus der Steiermark nimmt seinen Sohn auf Visite mit, einen Tag lang. Fälle präsentieren sich, wie eine Landpraxis sie bringt, Fälle, wie sich zeigt, die jenseits medizinischer Möglichkeiten erst beginnen.

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Verstörung + Auslöschung: Ein Zerfall (suhrkamp taschenbuch)
Preis für beide: EUR 20,99

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 208 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp; Auflage: 12 (21. Dezember 1987)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518379801
  • ISBN-13: 978-3518379806
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 10,8 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 128.142 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Thomas Bernhard, 1931 in Heerlen (Niederlande) geboren, starb im Februar 1989 in Gmunden (Oberösterreich). Er zählt zu den bedeutendsten österreichischen Schriftstellern und wurde unter anderem 1970 mit dem Georg-Büchner-Preis und 1972 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Der Suhrkamp Verlag publiziert eine Werkausgabe in 22 Bänden.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Am 26. fuhr mein Vater schon um zwei Uhr früh zu einem Lehrer nach Salla, den er sterbend angetroffen und als Toten gleich wieder in Richtung Hüllberg verlassen hat, um dort ein Kind zu behandeln, das im Frühjahr in einen mit siedendem Wasser angefüllten Schweinebottich gefallen und jetzt schon wieder wochenlang, aus dem Spital entlassen, zu Hause bei seinen Eltern war.

Er ging gern zu dem Kind und ließ keine Gelegenheit aus, es aufzusuchen. Die Eltern waren einfach, der Vater als Bergmann in Köflach, die Mutter in einem Fleischhauerhaushalt in Voitsberg beschäftigt, das Kind aber doch nicht den ganzen Tag über allein, sondern in der Obhut einer Schwester der Mutter. An diesem Tag hat mein Vater so genau wie noch nie das Kind beschrieben und gesagt, er befürchte, daß es nur noch kurze Zeit zu leben habe. Mit Sicherheit könne er sagen, daß es den Winter nicht überstehen werde, und er werde es jetzt, so oft als ihm möglich, aufsuchen. Mir fiel auf, daß er von dem Kind wie von einem geliebten Menschen sprach, sehr ruhig und ohne sich die Wörter überlegen zu müssen; eine selbstverständliche Zuneigung zu dem Kind gestattete er sich, als er das Milieu, in welchem das Kind aufgewachsen und von seinen Eltern weniger erzogen als behütet worden ist, andeutete und seine Vermutungen, die Eltern und ihr Verhältnis zu dem Kind betreffend, mit der Kenntnis der Umwelt der Beschriebenen ausfüllte und erklärte. Er ging dabei in seinem Zimmer auf und ab und hatte bald nicht mehr das geringste Bedürfnis, sich noch einmal niederzulegen. Er war jetzt der einzige Arzt in einem verhältnismäßig großen und außerdem "schwierigen" Gebiet, nachdem der zweite einen Ruf an die Grazer Universität angenommen hat und in die Landeshauptstadt verzogen ist. Die Aussicht auf einen neuen sei gering. Hier eine Praxis aufzumachen, grenze an Wahnsinn... -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .


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Kundenrezensionen

3.9 von 5 Sternen
3.9 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verstörung 3. Oktober 2012
Von MM1981
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Mit dem Pascal-Zitat "Das ewige Schweigen dieser unendlichen Räume macht mich schaudern" aus der Pensée 206 setzt Bernhards 1967 erschienener Roman ein. Aus der Perspektive des Sohnes eines Arztes, der in der bedrückenden Stumpfheit der österreichischen Provinz Krankenbesuche macht, schildert Bernhard episodisch Zustände des Leidens, des Verfalls und der Ausweglosigkeit. Zentrale Themen von "Verstörung" sind die Schrecknisse und Abgründigkeiten der menschlichen Existenz, das Morbide, die seelische Entwurzelung, die Geisteskrankheit und um sich greifende Todessehnsucht. Der Roman gipfelt in dem über hundert Seiten langen radikalen Monolog des bereits dem Wahnsinn verfallenen Fürsten Saurau, der sein Leben und dessen Absurditäten reflektiert. "Verstörung" ähnelt inhaltlich und stilistisch insoweit stark Bernhards 1963 veröffentlichtem Debütroman "Frost". Was Bernhard in "Verstörung" aufbietet, ist wegen der düsteren Thematik und der anspruchsvollen Sprache nicht leicht zu lesen und teilweise schwer verdaulich, aber kunstvoll arrangiert und daher sehr lesenswert. Auch technisch ist Bernhard gegenüber seinem Erstling deutlich gereift. Wer bereits andere Romane von Thomas Bernhard gelesen hat und mochte, wird auch von "Verstörung" angetan sein. Für diejenigen, die sich mit Bernhard bislang noch nicht beschäftigt haben, ist der Roman ein guter Einstieg.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Deprimierend 19. September 2010
Format:Taschenbuch
Das Buch ist wirklich sehr deprimierend geschrieben, aber zugleich sehr gut! Ganz ehrlich stellt es die Welt als eine Ruine dar und zwar in ihrer vollen Vergänglichkeit. Es ist nicht die Art von Büchern, die ich persönlich gerne lese, aber über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Es ist mir zu negativ verfasst, ich war nach dem Lesen immer ein bisschen betrübt. Aber das ist eben das Ziel, was erreicht werden sollte. Jedoch denke ich, dass viele Leute das Buch gut finden würden. Wer kein Freund von langen, sehr langen, Monologen ist, sollte es jedoch lieber nicht lesen.
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5.0 von 5 Sternen Ein Buch, dass einen wirklich verstört 17. April 2014
Format:Taschenbuch
Es wird oft behauptet, dass ein Schriftsteller im Grunde immer dasselbe Buch schreibt. Wohl für keinen anderen Autor trifft das mehr zu als auf den österreichischen Schriftsteller Thomas Bernhard. Thomas Bernhards Prosa ist gekennzeichnet durch eine abgründige Negativität, die in Form ständiger Selbstumkreisungen, Wiederholungen und Umlagerungen Themen wie Krankheit und Verfall, das Leiden an der Wirklichkeit schildert. Man kann die Prosa von Bernhard als radikal und rebellisch bezeichnen, die sogar bis zur Verachtung und Aggressivität gegen die Umwelt gehen kann. Die Österreicher fühlten sich durch seine Schriften, die gegen die Alltagsdummheit seiner Landsleute rebellierte, deshalb otf provoziert und attackiert. Der Roman "Verstörung", der zweite Roman von Bernhard, enthält all diese Elemente. Ein Landarzt aus der Steiermark nimmt seinen erwachsenen Sohn, der sein Wochenende bei seinem Vater verbringt, auf eine kleine Odyssee durch die steiermarkischen Provinzen. Bei den Visitenbesuchen seines Vaters ist der Ich-Erzähler konfrontiert mit kranken und sterbenden Menschen, hinter deren Krankheiten und körperlichen und psychischen Verfallsprozessen, sich unvorstellbares Leid, Familientragödien, Verfinsterungen und Gewalttaten dämonischen Außmasses verbergen. Der Landarzt bewegt sich fortwährend in einer kranken Welt, unter kranken Menschen, "auch wenn diese Welt vorgebe, vortäusche, eine gesunde zu sein, sei sie doch immer eine kranke." Das Landleben sei schlimmer als das Stadtleben, die Verbrechen auf dem Land brutaler und gewalttätiger als in der Stadt. Lesen Sie weiter... ›
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4.0 von 5 Sternen Pessimistisch und (über weite Strecken) fesselnd 2. Oktober 2014
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
... der zweite Teil ist eventuell ein wenig zu langatmig, dennoch: Ich schätze Thomas Bernhard als Schriftsteller sehr. Er verbreitet in diesem Werk (wie auch in vielen seiner anderen) einen Pessimismus, dem man sich bei genauer Betrachtung der Welt gerne anschließt.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 1967 17. August 2012
Format:Taschenbuch
die besten bücher von bernhard sind "kalkwerk" und "verstörung", als er noch hart drauf war, und nicht die beim bildungsbürgertum so beliebten stücke aus seiner everybody's-darling-zeit und auch nicht die späten romane, die zum teil sehr lustig (holzfällen, wittgensteins neffe) sind, aber nicht die härte von "kalkwerk" und "verstörung" haben.
(übrigens: meine bibliothek-suhrkamp-ausgabe enthält eine aufschlussreiche auflagen-information: dreizehntes und vierzehntes tausend 1979, erste auflage 1967. ein nachdruck von ZWEITAUSEND stück!!! hat offenbar ganz schön viele jahre gedauert, bis thomas bernhard über einen insider-kreis hinaus bekannt wurde.)
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