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Versprechen auf Deutsch. Rede über das eigene Land [Broschiert]

Peter Sloterdijk
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Kurzbeschreibung

1990
Die historischen Umstände von 1989 sind nicht weniger bemerkenswert als die von 1808. Aber es liegt heute in der Natur der Sache, daß man sich an die Angehörigen einer wieder unruhig gewordenen Nation wenden muß, um etwas über sie zu sagen.

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Produktinformation

  • Broschiert: 82 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag GmbH & Co. KG (1990)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518116312
  • ISBN-13: 978-3518116319
  • Größe und/oder Gewicht: 17,2 x 10,2 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 944.364 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Peter Sloterdijk wurde am 26. Juni 1947 als Sohn einer Deutschen und eines Niederländers geboren. Von 1968 bis 1974 studierte er in München und an der Universität Hamburg Philosophie, Geschichte und Germanistik. 1971 erstellte Sloterdijk seine Magisterarbeit mit dem Titel Strukturalismus als poetische Hermeneutik. In den Jahren 1972/73 folgten ein Essay über Michel Foucaults strukturale Theorie der Geschichte sowie eine Studie mit dem Titel Die Ökonomie der Sprachspiele. Zur Kritik der linguistischen Gegenstandskonstitution. Im Jahre 1976 wurde Peter Sloterdijk von Professor Klaus Briegleb zum Thema Literatur und Organisation von Lebenserfahrung. Gattungstheorie und Gattungsgeschichte der Autobiographie der Weimarer Republik 1918-1933 promoviert. Zwischen 1978 und 1980 hielt sich Sloterdijk im Ashram von Bhagwan Shree Rajneesh (später Osho) im indischen Pune auf. Seit den 1980er Jahren arbeitet Sloterdijk als freier Schriftsteller. Das 1983 im Suhrkamp Verlag publizierte Buch Kritik der zynischen Vernunft zählt zu den meistverkauften philosophischen Büchern des 20. Jahrhunderts. Seit 2001 ist Sloterdijk in Nachfolge von Heinrich Klotz Rektor der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe sowie dort Professor für Philosophie und Ästhetik.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nationalität via Natalität 27. Juli 2005
Von kpoac TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert|Verifizierter Kauf
Die Mauer ist gefallen, ein Volk ging durch die Wand und Wochen später im Jahre 1989 hält Sloterdijk eine Rede, eine "Rede über das eigene Land". Als Versprechen auf Deutsch. Es ist nicht ‚an' die Nation gerichtet, wie Fichte es tat, 190 Jahre zuvor. Es ist eine Gedanken- oder Gedenkenschlacht ‚über' die Nation, beginnend mit der Gunst des Nachkriegsgeborenen (1947 ist P.Sl. geboren) aber dennoch mit der Muttermilch aufgesogenen historischen Schwere, die über die Menschen lag. Es geht um die Gewissheit, die nach Wittgenstein genau eintrifft, wo Fakten vor der Geburt Grund geben, geboren zu werden, das "Erde uns vorhergeht und wir Vertrauen auf die Kontinuität [..] menschlicher Erfahrung" bauen können. Und so sind auch die Briefe Camus' an einen deutschen Soldaten, einem Freund, den die Geschichte zum Feind machte, Zeugnis einer Gewissheit über das Kriegs-Deutschland. Doch was ist unsere Nation nun nach der Vereinigung, wie ist sie zu verstehen? P.Sl. sieht Nation aus natus sum, Nationalität via Natalität, es ist ein hineingeboren werden in eine Gemeinschaft, die lebt und aus den gemeinsamen Erfahrungen gleich empfinden kann, psycho-akustisch, psycho-historisch. Was wir, die Deutschen, lernen müssen, ist, dauerhaft zu erkennen, dass ein Leben ohne Versprechen etwas Unmögliches ist. Es geht nicht um die Explosion von Versprechen, sondern um die Zukunftstauglichkeit des Versprechens. Und mit dieser Sehweise des Versprechens als Zukunft und unserer Haltung als Nation, kann nur „Der starke Grund des zusammen seins" (siehe auch P.Sl. 1990 --> Rezension) erwachsen. P.Sl. kündigt schon hier die Fortführung des Gedanken an.
Sloterdijk ist kein Seher im Benn'schen Sinne, sondern Denker, weil er seinem Weltbild und allen daraus resultierenden Konstrukten immer sprachlich gewachsen ist.
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