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Versklavt und verraten. Der Aufstand der Bauern zu Anfang des 16. Jahrhunderts
 
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Versklavt und verraten. Der Aufstand der Bauern zu Anfang des 16. Jahrhunderts [Gebundene Ausgabe]

Dieter Breuers
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 1 (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785720505
  • ISBN-13: 978-3785720509
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 459.430 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Dieter Breuers
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Solch eine Fahne hatte die Welt noch nicht gesehen: Der Bundschuh, der traditionelle Schnürschuh der Bauern, avancierte zum Namen und Feldzeichen aufständischer Bauernverbände! Im Schwarzwald, in Oberschwaben, an Bodensee und Donau, im Elsass, in der Steiermark, in Tirol, Franken, Thüringen und im Erzgebirge gingen die Bauern auf die Barrikaden. Und keineswegs nur die armen! Grausam und radikal wurden die Bauernaufstände von der Obrigkeit niedergeschlagen, die Anführer der bäuerlichen Haufen gnadenlos verfolgt und hingerichtet. Ein Morden ohnegleichen. Die Dörfer bluteten aus. Deutschland war zu jener Zeit, politisch betrachtet, ein Flickenteppich aus lauter kleinen, selbstherrlichen Hoheitsgebieten. Es gab keine zentrale Gewalt. Residenzen und Bürokratien kosteten immens viel Geld. Ein munterer Handel mit Klöstern, Wäldern, Dörfern blühte auf. Dorfgemeinschaften wurden entrechtet und ausgebeutet. Dieter Breuers liefert eine gekonnte Mischung aus kurzweiliger, anschaulicher Erzählung aus der Geschichte und erzählten Geschichten in unverblümter Sprache.

Klappentext

Solch eine Fahne hatte die Welt noch nicht gesehen: Der Bundschuh, der traditionelle Schnürschuh der Bauern, avancierte zum Namen und Feldzeichen aufständischer Bauernverbände! Doch grausam und radikal wurden diese Erhebungen von der Obrigkeit niedergeschlagen, die Anführer der bäuerlichen Haufen gnadenlos verfolgt und hingerichtet. Die Dörfer bluteten aus. Deutschland war zu jener Zeit ein Flickenteppich aus kleinen, selbstherrlichen Hoheitsgebieten. Dieter Breuers liefert eine gekonnte Mischung aus anschaulicher Erzählung aus der Geschichte - und erzählten Geschichten in unverblümter Sprache. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von R. Lechl
Format:Taschenbuch
Eigentlich kenne ich die Geschichte dieser für Deutschland doch sehr wichtigen Zeit aus mehreren anderen Büchern, aber ich war neugierig wie Breuers diese erzählt. Zunächst einmal ein großes Lob, dass man sich mit diesen Thema überhaupt befasst. Den die Schwierigkeit liegt darin, die vielen einzelnen Ereignissen zu verbinden um das Thema für den Leser verständlich zu machen. Zudem ist es ein bitteres Thema, das in eine noch traurigere Zeit führte.
Breuers schreibt sehr jornalistisch, was für mich zunächst ein Schock war. die Kurzgeschichten wirkten auf mich wenig serious, bis ich das Konzept verstanden hatte und mich mal mehr oder weniger darüber freuen konnte.
Breuers wissen über das Spätmittelalter scheint etwas geringer als in seinen anderen Büchern und so beschreibt er die Zeit nicht so detailiert wie er es vorher tat. Er hätte mehr auf die Wirtschaft der Zeit, die Fugger und die Künste eingehen können.
Dennoch für jeden der gern mehr über die Deutsche Geschichte wisse will bittet das Buch eine detailierte und wissensreiche Grundlage die zudem spannend geschrieben ist. Ich kann es bei aller Kritik doch sehr empfehlen.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Grausam 23. Januar 2009
Format:Taschenbuch
Der wichtigste Punkt der Buchbeschreibung ist folgender: "[...] Mischung [...] aus kurz[atmiger][...] Erzählung der Geschichte und erzählten Geschichten".
Das Buch ist weder historischer Roman noch historische Darstellung: Es wechseln sich szenische fiktive Abschnitte mit allgemeinen Beschreibungen der Zeit ab, allerdings nicht unbedingt in eigenständigen Kapiteln, sondern "fließend". Dadurch entsteht ein krudes Wirrwarr und man bleibt verblüfft allein mit der Frage, was der Mann wirklich recherchiert hat und was er sich aus den Fingern saugt.

Denn mit der Kenntnis der Epoche ist es teilweise nicht weit her, was umso schwerer wiegt, weil die Quellen nicht genannt werden, auf denen die "Geschichtsdarstellung" beruht. Dafür spart der Autor nicht dabei, mit dem dicken Pinsel der Selbstherrlichkeit Pauschalbehauptungen vorzutragen, die so unhaltbar sind.
Unerträglich für mich auch der Stil, der mit langen Nebensatzketten den Leser atemlos weitertreibt, und wo oft ein einzelner Satz einen eigenen Absatz bildet. Mein Lieblingsabsatz:
"Und so weiter."
oder
"Wie es Ketzern halt zusteht."
Womit wir wieder bei den großspurigen flapsigen Pauschalbehauptungen sind.
Mein Tipp: Hände weg!
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Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Hier wird das Leben, Lieben und Leiden sowie der andauernde Kampf um einfachste Rechte nicht nur anschaulich, sondern auch sehr lebendig dargestellt. Dieter Breuers schafft es immer wieder aufs Neue, mich in die Welt des frühen Mittelalters zu entführen. Trotz vieler Details, Namen, Daten und Orten wird es dem Leser einfach gemacht zu lernen, da die Geschichten zum mitfühlen und -denken anregen und die Sprache farbenfroh, deutlich und auch für Laien einfach ausfällt. Ein Lesevergnügen mit Lerneffekt, das ich Jedem gerne empfehle!
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