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Versicherungsökonomie (Springer-Lehrbuch)
 
 
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Versicherungsökonomie (Springer-Lehrbuch) [Taschenbuch]

Peter Zweifel , Roland Eisen
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Ein Lehrbuch aus moderner Warte

gsz. Die traditionellen Lehrbücher über die Ökonomie des Versicherungswesens sind schon etwas in die Jahre gekommen. Bis vor kurzem suchte man vergeblich nach einem umfassenden Text, der die Betriebslehre der Versicherungswirtschaft vollständig – und aus moderner Sicht – beschreibt. Peter Zweifel, Direktor des Sozialökonomischen Instituts der Universität Zürich, und Roland Eisen von der Universität Frankfurt haben diesem Missstand mit ihrem Lehrbuch «Versicherungsökonomie» Abhilfe geschaffen. Das Lehrgebäude der Assekuranz geht auf das frühe 18. Jahrhundert zurück, als der Schweizer Mathematiker Daniel Bernoulli die Aversion gegen Risiken, die allen Menschen eigen ist, in einem klassischen Aufsatz wissenschaftlich begründete. Die moderne Theorie der Versicherungswirtschaft findet ihre Ansätze in den Arbeiten von John Pratt und Kenneth Arrow über die Absicherung gegen Risiken und unvorhersehbare Ereignisse. Zweifel und Eisen betrachten beide Seiten der ökonomischen Gleichung, die Nachfrage des Käufers und das Angebot des Unternehmens. Sie greifen auch die Bedeutung der Kapitalmarkttheorie für die Versicherung auf, die darin besteht, dass Schwankungen durch geeignete Diversifikation ohne Hinzutun eines Versicherers geglättet werden können. Im fast 500 Seiten umfassenden Wälzer werden Themen wie Lebens- und Sachversicherung, Sozialversicherung, asymmetrische Informationsverteilung, Regulierung und Deregulierung und viele mehr behandelt. Allein in den Kapiteln über die Globalisierung der Wirtschaftsbeziehungen oder über den Wandel in Wissenschaft und Technologie hätte man gerne noch etwas über die Bedeutung des Internets für die Versicherungswirtschaft erfahren. Das Lehrbuch wendet sich an Betriebswirte, Behörden und Politiker. In rigoroser Weise baut es das mathematische Fundament der Theorie auf. Auf die Formeln folgt indes immer eine Darlegung des Sachverhalts in allgemein verständlichen Worten, und dann erscheint die Bedeutung der Gleichungen auch nicht mehr ganz so «esoterisch».

Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Neue Zürcher Zeitung, 11.08.2000
Nach Ansicht des Rezensenten mit dem Kürzel "gsz" wurde mit diesem Buch eine Lücke geschlossen, weil die bisher erschienenen Lehrbücher zum Thema mittlerweile veraltet sind. Der Rezensent hebt einige inhaltliche Aspekte hervor, u. a. die "Lebens- und Sachversicherung, Sozialversicherung, asymmetrische Informationsverteilung" und Globalisierung. Dabei gefällt ihm besonders, dass die mathematischen Formeln stets von einer leicht verständlichen Erläuterung "des Sachverhalts" begleitet werden. Bedauerlich findet er lediglich, dass die Rolle des Internets für die Versicherungswirtschaft in diesem Band nur unzureichend berücksichtigt wird.

© Perlentaucher Medien GmbH

Kurzbeschreibung

Das Buch macht den Leser mit den zentralen Fragestellungen und dem analytischen Werkzeug der Versicherungsökonomik vertraut. Es führt Beiträge zur Nachfrage nach Versicherung, zum Angebot an Versicherung und der Versicherungsregulierung sowie zur Sozialversicherung in einer vereinheitlichten Darstellung zusammen, die bisher nur verstreut in Zeitschriften und Sammelbänden verfügbar waren. Es werden empirisch überprüfbare Voraussagen der Theorie abgeleitet und den Ergebnissen internationaler empirischer Forschung gegenübergestellt. Ausformulierte Folgerungen fassen den Stoff zusammen und erleichtern die Kontrolle des Wissensstands.

Autorenportrait

Prof. Dr. Dr. h.c. Roland Eisen lehrt am Institut für Konjunktur, Wachstum und Verteilung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Er ist Lehrbeauftragter für Versicherungslehre an der Deutschen Versicherungs-Akademie in München.
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