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Versicherungsökonomie (Springer-Lehrbuch)
 
 
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Versicherungsökonomie (Springer-Lehrbuch) [Taschenbuch]

Peter Zweifel , Roland Eisen
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Taschenbuch, April 2000 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 486 Seiten
  • Verlag: Springer-Verlag GmbH (April 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3540671161
  • ISBN-13: 978-3540671169
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.763.772 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Ein Lehrbuch aus moderner Warte

gsz. Die traditionellen Lehrbücher über die Ökonomie des Versicherungswesens sind schon etwas in die Jahre gekommen. Bis vor kurzem suchte man vergeblich nach einem umfassenden Text, der die Betriebslehre der Versicherungswirtschaft vollständig – und aus moderner Sicht – beschreibt. Peter Zweifel, Direktor des Sozialökonomischen Instituts der Universität Zürich, und Roland Eisen von der Universität Frankfurt haben diesem Missstand mit ihrem Lehrbuch «Versicherungsökonomie» Abhilfe geschaffen. Das Lehrgebäude der Assekuranz geht auf das frühe 18. Jahrhundert zurück, als der Schweizer Mathematiker Daniel Bernoulli die Aversion gegen Risiken, die allen Menschen eigen ist, in einem klassischen Aufsatz wissenschaftlich begründete. Die moderne Theorie der Versicherungswirtschaft findet ihre Ansätze in den Arbeiten von John Pratt und Kenneth Arrow über die Absicherung gegen Risiken und unvorhersehbare Ereignisse. Zweifel und Eisen betrachten beide Seiten der ökonomischen Gleichung, die Nachfrage des Käufers und das Angebot des Unternehmens. Sie greifen auch die Bedeutung der Kapitalmarkttheorie für die Versicherung auf, die darin besteht, dass Schwankungen durch geeignete Diversifikation ohne Hinzutun eines Versicherers geglättet werden können. Im fast 500 Seiten umfassenden Wälzer werden Themen wie Lebens- und Sachversicherung, Sozialversicherung, asymmetrische Informationsverteilung, Regulierung und Deregulierung und viele mehr behandelt. Allein in den Kapiteln über die Globalisierung der Wirtschaftsbeziehungen oder über den Wandel in Wissenschaft und Technologie hätte man gerne noch etwas über die Bedeutung des Internets für die Versicherungswirtschaft erfahren. Das Lehrbuch wendet sich an Betriebswirte, Behörden und Politiker. In rigoroser Weise baut es das mathematische Fundament der Theorie auf. Auf die Formeln folgt indes immer eine Darlegung des Sachverhalts in allgemein verständlichen Worten, und dann erscheint die Bedeutung der Gleichungen auch nicht mehr ganz so «esoterisch».

Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Neue Zürcher Zeitung, 11.08.2000
Nach Ansicht des Rezensenten mit dem Kürzel "gsz" wurde mit diesem Buch eine Lücke geschlossen, weil die bisher erschienenen Lehrbücher zum Thema mittlerweile veraltet sind. Der Rezensent hebt einige inhaltliche Aspekte hervor, u. a. die "Lebens- und Sachversicherung, Sozialversicherung, asymmetrische Informationsverteilung" und Globalisierung. Dabei gefällt ihm besonders, dass die mathematischen Formeln stets von einer leicht verständlichen Erläuterung "des Sachverhalts" begleitet werden. Bedauerlich findet er lediglich, dass die Rolle des Internets für die Versicherungswirtschaft in diesem Band nur unzureichend berücksichtigt wird.

© Perlentaucher Medien GmbH

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein neuer Ansatz zur Versicherungsökonomie, 12. Juni 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Versicherungsökonomie (Springer-Lehrbuch) (Taschenbuch)
Bisher gab es nur die Bibel der Versicherungsbetriebslehre von Professor Farny. Zweifel und Eisen gehen einen anderen Weg, u.a. orientieren Sie sich an der auf K.J. Arrow und J. Pratt zurückgehenden Theorie der Versicherungsnachfrage. Aber auch moderne Ansätze der Kapitalmarkttheorie werden nicht ausgelassen. Unüblich für eine deutsche, wissenschaftliche Publikation ist der lockere Schreibstil - das Lesen macht wirklich Spass. Aber nicht nur die Versicherungsnachfrage und das -angebot werden betrachtet, sondern auch die Bedeutung und Zukunft der Sozialversicherung. Auch neue Entwicklungen, wie beispielsweise 'Value at Risk' Konzepte fehlen nicht. Eine Einführung in die Versicherungsbetriebslehre die lesenswert ist. FrankRomeike@RisCon.de
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein Standardwerk, 3. Mai 2004
Von 
Rolf Dobelli "getAbstract.de" (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Wer eine umfassende Theorie der Versicherungswirtschaft sucht, konnte bisher lange suchen: Neben vielen einzelnen Fachbeiträgen in verstreuten Zeitschriften existierte keine zeitgemäße Monographie zum Thema. Das Professoren-Duo Zweifel und Eisen hat das Thema aufgegriffen und in jahrelanger Arbeit ein Standardwerk der Versicherungswirtschaft entworfen, das alle wichtigen Aspekte des Themas in einem Band versammelt. Die Autoren entwickeln eine Theorie des Risikos, der Versicherungsnachfrage und der Versicherungswirtschaft. Dass es sich bei diesem Buch um keinen staubtrockenen akademischen Langweiler handelt - was man bei dem Thema vielleicht vermuten könnte -, macht schon das Vorwort klar: Die beiden Autoren schreiben für ein Fachbuch ungewohnt locker, ohne freilich das sehr technische Thema aus dem Auge zu verlieren. Im Buch sind denn auch Formeln und Graphiken auf fast jeder Seite zu finden. Alle Kernaussagen werden am Ende der Teilabschnitte leserfreundlich zu Schlussfolgerungen verdichtet. Wir empfehlen das Buch allen Führungskräften der Versicherungsbranche und Studierenden mit entsprechendem Spezialgebiet.
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