Gerhard Hofmann führt Tagebuch vom Mai 2005 bis zum Wahlabend. Wer es bisher nicht glauben wollte, dass es eine Medienmanipulation gibt, dass wie von politischer Seite schon in alten Zeiten eines Kanzlers Kohl geklagt wurde, die Presse die vierte Macht im Staate ist, wird hier auf leichte Weise einsehen können, dass dem nun einmal so ist.
Wie hier der Zeitgeist aus der Retorte kommt, wie wechselnde Anschauungen und Meinungen sich als unabhängige Recherche jenseits der alten Links-Rechts-Muster zelebrieren lässt sich aus erster Hand erleben. Eine echte Quelle, die sicherlich noch zu mancher Aufarbeitung des Medienverhaltens gegenseitigen Hochlobens und ihrer unberechenbaren Metamorphosen Anlass geben wird.