Die Journalistin Anne fährt nach Florenz, um einen Artikel zu schreiben, der sich mit einem mittelalterlichen Spektakel befaßt.
Auf einem vornehmen Kostümfest nimmt sie einen geheimnisvollen Trank zu sich, der sie in einen tiefen Schlaf versetzt. Als sie wieder aufwacht, befindet sie sich im Florenz im 15. Jahrhundert. Dort trifft sie gleich den jüngeren Bruder von Lorenzo di Medici.
Anne wird ohne viel Fragen und Argwohn im Haushalt von Giuliano di Medici aufgenommen. Für ihn ist es selbstverständlich, dass Anne jetzt bei ihm wohnt.
Sein Vetter Cosimo di Medici ist eher skeptisch und durchleuchtet Anne. Sie erzählt ihm auch prompt, dass sie aus dem 20.Jahrhundert kommt.
Um noch mehr Verwirrung ins Spiel zu bringen, taucht Giacomo de Pazzi auf. Seine Familie steht mit der Familie die Medici in einer Fehde.
Anne weiß, durch ihre Geschichtskenntnisse aus ihrem Jahrhundert, dass auf Guliano ein Attentat geplant ist. Sie will es natürlich verhindern. Sie hat sich mittlerweile in Guliano verliebt und erwartet ein Kind von ihm.
Das Attentat kann sie nicht verhindern. Ihr Kind wird unter schrecklichen Umständen geboren. Und dann........ ja dann ist Anne wieder in der Neu-Zeit.
Der Roman von Franziska Wulf fängt fesselnd und spannend an. In der Mitte zieht er sich wie Kaugummi. Zum Schluss fragt man sich, was das denn nun alles sollte.
Schade, Franziska Wulf hat mit ihren alten Romanen spannende und fesselnde Werke geschrieben. Hier hatte ich das Gefühl, dass sie unter allen Umständen noch eine Zeitreise hinlegen wollte.
Ich war froh, als ich es zu Ende gelesen hatte. Ich nehme es mir bestimmt nicht mehr zur Hand wie ihre ersten Bücher!