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Kommentar: Auflage aus dem Buch nicht ersichtlich Hardcover/Pappeinband München, Gerling Akademie Verlag, 1998. 359 Seiten Der Einband ist verfärbt, gebräunt, etwas fleckig - alles aber nicht übermäßig. Zwar sichtbar, aber noch im Rahmen. Seiten und Schnittkanten sind auch etwas verfärbt, aber nicht so stark wie der Einband. Einband am Rand leicht berieben, Ecken ein klein wenig mehr. Buch insgesamt in einem dem Alter entsprechend noch guten Zustand. Rik281339
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Verschwörung. Faszination und Macht des Geheimen Gebundene Ausgabe – 1998

3.7 von 5 Sternen 3 Kundenrezensionen

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Verschwörungstheorien sind zu einem weltweiten Phänomen geworden. Ihre Ursprünge liegen in der Zeit der Französischen Revolution, aber erst im 19. Jahrhundert entwickelten sich jene politischen Vorstellungen, die Pipes als Verschwörungsdenken bezeichnet. Damals bildeten sich zwei Hauptstränge heraus: ein anti-geheimbündlerischer und ein antisemitischer. Nach dem Ersten Weltkrieg verschmolzen beide Traditionen und wurden seitdem um zahllose neue Nuancen erweitert.

Seinen Höhepunkt erreichte das Verschwörungsdenken in Nazideutschland und in der Sowjetunion. Seitdem hat es an Kraft verloren, aber verschwunden ist es keineswegs. In den letzten Jahren erlebt es sogar einen neuen Boom. Populäre Fernsehprediger wie Pat Robertson gehören zu den eifrigsten Propagandisten, und speziell im Internet sind Verschwörungstheorien auffallend präsent. Neue Themenkreise verbreiten sich Dank der neuen Technik rascher, als dies je möglich war und finden so Eingang in die seriöse Berichterstattung.

Wie also wird die Geschichte des Verschwörungsdenkens weitergehen? Hier bieten sich zwei Deutungen an, eine optimistische und eine pessimistische. In Hinblick auf Westeuropa und die USA neigt Pipes eher der optimistischen Sichtweise zu. Das Verschwörungsdenken bestimmt längst nicht mehr das Handeln von Regierungen und anderen führenden Organisationen. Die Gläubigen beschränken sich auf die äußeren Ränder des politischen Spektrums, während Pipes bei der breiten Masse eine "Rückkehr des gesunden Menschenverstands" zu erkennen glaubt.

In anderen Teilen der Welt sind die Dinge allerdings weniger hoffnungsvoll. In Asien, Afrika und dem Nahen Osten scheint sich das Verschwörungsdenken fest etabliert zu haben. Mit welchen Folgen, ist noch nicht abzusehen.

Daniel Pipes hat keine wissenschaftliche Studie vorgelegt. Sein Buch ist ein Essay zur Rolle des Verschwörungsdenkens in der Ideen- und Geistesgeschichte der westlichen Welt. Es ist der Versuch einer Deutung. Konkrete Fälle von Verschwörungen blendet Pipes weitgehend aus. Er konzentriert sich ganz auf diejenigen Faktoren, die eine wachsende Attraktivität des Verschwörungsdenkens oder sein Abebben erklären können, und kommt dabei zu beunruhigenden Schlußfolgerungen. --Stephan Fingerle

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Alle lieben Verschwörungstheorien. Ob in Filmen wie JFK (1991), Büchern wie GRAVITY`S RAINBOW (1973) oder in TV-Serien wie AKTE X (1993 - 2002) - da, wo unter der Oberfläche des Gewöhnlichen das Geheime, Verborgene, das Komplott sich andeutet, fängt es beim Betrachter an zu prickeln. Die meisten guten Krimis, jeder gelungene Politthriller, viele historische Geschichten funktionieren genau nach dem Muster einer Verschwörungstheorie. Das ist wunderbar so, es unterhält und ist spannend. Problematisch wird es, wenn Verschwörungstheorien nicht in der Fiktion verbleiben, wenn Verschwörungsdenken nicht mehr Motor für Drehbücher oder Belletristik ist, sondern zur Blaupause für die Erfassung der Wirklichkeit wird. Spätestens an diesem Punkt zeigen Verschwörungstheorien ihre häßliche Fratze, jenes Gesicht, daß sie immer gefährlich, potentiell tödlich werden läßt. Denn kein Verschwörungsdenken ohne Verschwörer, ohne denjenigen, der es im Geheimen auf alle anderen abgesehen hat. Denn dies ist integraler Bestandteil des Denkens des Verschwörungstheoretikers: Er ist immer das Opfer, immer schwächer und somit auch legitimiert, zu den härtesten Mitteln zu greifen, um sich gegen den Zugriff des Verschwörers zur Wehr zu setzen.

Dem vorliegenden Band aus dem Jahr 1997 -VERSCHWÖRUNG. FASZIINATION UND MACHT DES GEHEIMEN - von Daniel Pipes als Essay, nicht als wissenschaftliche Studie oder Analyse gedacht, kommt der Verdienst zu, sich grundsätzlich noch einmal der Frage zuzuwenden, was eigentlich eine Verschwörungstheorie ist und wie Verschwörungstheorien entstanden sind.
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Das Buch von Pipes wird sich mit Sicherheit zu einem Standardwerk wissenschaftlicher Forschung über Verschwörungstheorien entwickeln. Obwohl es in nüchternem Stil geschrieben ist, liest es sich für den Interessierten spannend wie ein Kriminalroman. Pipes zieht in seiner geschichtlichen Darstellung einen weiten Bogen über Konspirationsängste und die entsprechende Literatur in den USA, in Europa vom Mittelalter an sowie teilweise im Nahen Osten. Dabei verarbeitet er eine große Menge von Literatur. Pipes versucht die Funktion derartiger Theorien zu erklären und geht auch auf deren psychologische Hintergründe ein. Jeder Leser und jede Leserin, die selbst anfällig für Verschwörungstheorien ist, kann anhand des Handwerkszeugs, das der Autor liefert, selbstkritisch die Gründe der eigenen Affinität für dieses "Laster des rationalen Geistes" hinterfragen sowie die fragwürdigen Argumentationsmuster mit ihren Zirkelschlüssen und teilweise wahnhaften Denkschleifen einmal selbstkritisch beleuchten. Der Autor ist kein Anhänger von Verschwörungstheorien, schüttet aber teilweise das Kind mit dem Bade aus, wenn er auch real nachgewiesene Komplotte beispielsweise der CIA, die zur Errichtung von Militärdiktaturen in Südamerika in den siebziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts führten, dem Bereich spekulativer Verschwörungstheorien zuordnet. Diese teilweise unscharfe Abgrenzung zu realen "negativen" Netzwerken ist der einzige Kritikpunkt, allerdings auch nicht Gegenstand des Buches.
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Das Buch von Pipes wird sich mit Sicherheit zu einem Standardwerk wissenschaftlicher Forschung über Verschwörungstheorien entwickeln. Obwohl es in nüchternem Stil geschrieben ist, liest es sich für den Interessierten spannend wie ein Kriminalroman. Pipes zieht in seiner geschichtlichen Darstellung einen weiten Bogen über Konspirationsängste und die entsprechende Literatur in den USA, in Europa vom Mittelalter an sowie teilweise im Nahen Osten. Dabei verarbeitet er eine große Menge von Literatur. Pipes versucht die Funktion derartiger Theorien zu erklären und geht auch auf deren psychologische Hintergründe ein. Jeder Leser und jede Leserin, die selbst anfällig für Verschwörungstheorien ist, kann anhand des Handwerkszeugs, das der Autor liefert, selbstkritisch die Gründe der eigenen Affinität für dieses "Laster des rationalen Geistes" hinterfragen sowie die fragwürdigen Argumentationsmuster mit ihren Zirkelschlüssen und teilweise wahnhaften Denkschleifen einmal selbstkritisch beleuchten. Der Autor ist kein Anhänger von Verschwörungstheorien, schüttet aber teilweise das Kind mit dem Bade aus, wenn er auch real nachgewiesene Komplotte beispielsweise der CIA, die zur Errichtung von Militärdiktaturen in Südamerika in den siebziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts führten, dem Bereich spekulativer Verschwörungstheorien zuordnet. Diese teilweise unscharfe Abgrenzung zu realen "negativen" Netzwerken ist der einzige Kritikpunkt, allerdings auch nicht Gegenstand des Buches.
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