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Versager im Dreiteiler . Wie Unternehmensberater die Wirtschaft ruinieren
 
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Versager im Dreiteiler . Wie Unternehmensberater die Wirtschaft ruinieren [Audiobook] [CD] (Audio CD)

von Rainer Steppan (Autor), Martin Molitor (Autor)
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Technisat/Radioropa Hörbuch; Auflage: 1., Aufl. (13. Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866672764
  • ISBN-13: 978-3866672765
  • Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 13,4 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 207.617 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wenn Rainer Steppan über Versager im Dreiteiler schreibt, dann geht es nicht um die windigen Gestalten in der Schmuddelecke der Berater-Szene, sondern den ganz normalen Alltag. Die knallharten, multikompetenten Kostendrücker griffen in Deutschland so viel Honorar ab, wie ein Großunternehmen vom Schlage der Telekom Umsatz machte. Während einerseits Tausende Arbeitsplätze aus Kostenersparnisgründen wegrationalisiert wurden, ließen Vorstände und Geschäftsführer ihre Arbeit für horrende Summen von den professionellen Strategieplanern erledigen.

Auch die schier endlose Serie von Pleiten und Skandalen, von denen der Autor so umfassend wie nötig und so unterhaltsam wie möglich berichtet, konnte die Großen der Consulting-Szene bisher nicht wirklich in Bedrängnis bringen. Ob McKinsey, Boston Consulting Group oder Roland Berger -- sie alle haben, da lässt Steppan keinen Zweifel, durch bewährtes Strippenziehen lukrative Aufträge und Spitzenjobs über Jahrzehnte in den eigenen Reihen gehalten und so ihr "trojanisches Pferd an den Schaltstellen der Macht platziert".

Doch nun müssen sich Berater den Vorwurf gefallen lassen, dass sie das Massensterben ihres potenziellen Kundenstammes selbst verursacht und beschleunigt haben. Die Verantwortung dafür tragen sie so gut wie nie. Doch inzwischen ist es aus mit dem gewohnten Expansionskurs und händeringend wird nach neuen Beratungsbedürftigen, nach etwaigen Baustellen gesucht. Und, siehe da, mit Pro-Bono-Projekten werden marketingstrategisch zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: einerseits wird das schlechte Image korrigiert, andererseits werden gemeinnützige Organisationen geködert.

Und dann steht da ja noch ein anderes, gigantisches Projekt im Raum, befindet sich doch Deutschland zurzeit in einem gewaltigen Umbauprozess, bei dem die Berater alles andere als zuschauen wollen. "Es darf nicht sein", mahnt Steppan, "dass die Beamten hilflos mit den Achseln zucken und die Berater mit geldschweren Taschen von dannen ziehen, wenn ein öffentliches Projekt im Chaos versinkt, dass der Bürger letztlich finanziert." Gesunde Skepsis stünde den staatlichen Stellen also gut zu Gesicht, wenn es um die Vergabe von Beratungsaufträgen geht. --Petra Günzel -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Keine Unternehmenspleite ohne Berater! Ob McKinsey, Roland Berger oder Boston Consulting Group: Dieses Hörbuch entlarvt Unternehmensberater nicht als Problemlöser, sondern als das eigentliche Problem.

Mit ihren Glaubenslehren von Effizienz, Wachstum und permanentem Wandel bildeten die Unternehmensberater in den letzten 20 Jahren eine Art Priesterkaste des globalen Kapitalismus. Mit Tagessätzen von bis zu 10 000 Euro wurde ein Unternehmen nach dem anderen nach dem neuesten Management-Mantra umgekrempelt und Mitarbeiter mussten gehen. Trotzdem stecken viele der beratenen oder von Ex-Consultants gegründeten Firmen in massiven Schwierigkeiten oder sind Pleite gegangen, wie die spektakulären Beispiele Herlitz, Holzmann, Babcock, Swissair oder Enron zeigen. Warum? Sind die einstigen Siegertypen der Business Class in Wirklichkeit nur eine Truppe von Blendern, Versagern oder gewöhnlichen Wirtschaftskriminellen?

Rainer Steppan ist ein intimer Kenner der Berater-Szene. Sein Fazit: Berater schaden Wirtschaft und Gesellschaft noch mehr als die erfolglosen Manager, die sie gerufen haben.

7 Audio-CDs, 1 Bonus-CD im MP3-Format, Laufzeit 7:59 Stunden.


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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Pyranias der Wirtschaft, nicht alle aber viele., 24. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Das Werk von Herrn Rainer Steppan erscheint zum richtigen Zeit-
punkt. Zuviele Beratungen erreichen nicht einmal ansatzweise
ihr ursprüngliches Ziel. Sie verschwinden dann sang- und klang-
los in Archiven oder Schubladen der Führungsetagen, häufig
ohne Wissen der Aktionäre oder Eigentümer.
Zuviele Beratungen sind reine Marketingaktionen neuer Tech-
nologien oder Verfahren, die mit Gewalt aber häufig völlig sinn-
los und schädigend in die Unternehmen eingeführt werden müssen.
Dies nennt sich dann Innovationsberatung und/oder Technologie-/
Wissenstransfer.
Zuviele Berater behaupten, ihre Fähigkeiten, Daten und know-how
durch interne Netzwerke oder oft globale Kompetenzzentren
komplementieren zu können. Dies entspricht fast niemals der
Wahrheit, muß aber bezahlt werden.
Zuviele Beratungen verweisen stolz auf die Qualität und Erfahrung
ihres Personals.
Fast niemand von diesen Personen hat jedoch
jemals über eine längere Zeit größere Verantwortung in einem
Unternehmen getragen, die sie nicht als reine Theoretiker da-
stehen lassen würden.

Herr Steppan hat mit seiner Veröffentlichung ein sehr wichtiges
Signal gesetzt. Der Unternehmensberater muß sich neu definieren.
Seine Arbeit muß sich ganz neuen Anforderungen und Regeln unter-
werfen.

Mit Sicherheit ist der volkswirtschaftliche Schaden durch schlechte
und falsche Beratung bereits atemberaubend hoch.
Wir sehen und kennen jedoch nur die Spitze des Eisberges.
Die hohe Arbeitslosigkeit mit so vielen menschlichen und
familiären Schicksalen ist nun einmal eine Folgeerscheinung
der Arbeit vieler solcher Pyranias. Sie schwimmen bedarfsgercht
unter vielen Flaggen: eine ist die Besinnung auf die sogenann-
ten Kernkompetenzen.
Warten wir ab, wann die Pyranias so richtig auf den lukrativen Markt
der öffentlichen Hand losgehen. Dort ist das gegenseitige Zusammen-
gehörigkeitsgefühl und das gemeinsame Verantwortungsgefühl noch
eingeschränkter als in der freien Wirtschaft. Also ein ungeheuer
interessantes gefundenes Fressen.

Der Rezensent hat mehrerer Jahre berufliche Erfahrung bei den sog. weltweit führenden Beratungsunternehmen gesammelt.

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Differenzierter kritischer Blick auf die Unternehmensberater, 4. November 2003
Von Ein Kunde
Das Wichtigste vorweg: Das Buch von Rainer Steppan ist ein wesentlicher kritischer Diskussionsbeitrag zur sich in der Krise befindlichen Unternehmensberatungs-Branche und weitaus differenzierter, als es der marktschreierische Titel und der marketingorientierte Klappentext nahelegen.

Die Stärke des Buches liegt gerade darin, dass es sich nicht nahtlos in die überpolemische "Enthüllungs-Literatur" über ethisch fragwürdige Praktiken der Unternehmensberatung einreiht. Im Gegenteil: Der Autor verwirklicht zwar sein kritisches Anliegen, Fehlentwicklungen der Branche und die damit verbundenen negativen Auswirkungen der Unternehmensberatung in der jüngeren Vergangenheit aufzuzeigen. Er erreicht dies jedoch, indem er aus analytischer Distanz und auf der Basis von gründlich recherchierten Fakten die auch problematische Geschichte von großen Beratungsprojekten und Beratungsunternehmen und Beratern darstellt. Seine Bewertungen der Beraterrolle fallen dabei nicht immer zwangsläufig eindimensional negativ aus: Fehler des Managements von Kundenunternehmen in Beratungsprojekten werden in diesem Zusammenhang gleichermaßen offengelegt.

Für diejenigen Leser, die sich kritisch mit dem Phänomen "Unternehmensberatung" auseinandersetzen wollen, bietet dieses Buch eine gute Darstellung der fragwürdigen Seite der jüngeren Geschichte der Unternehmensberatung und ihrer problematischen Auswirkung auf Wirtschaft und Gesellschaft. Zudem regen die klare Bewertungen des Autors über die Rolle der Berater zu weiterer Diskussion an.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Weiter machen, 17. November 2003
Von Ein Kunde
Rainer Steppan hat allen Grund und das nötige Hintergrundwissen, um zu beweisen, wie weit Anspruch und Wirklichkeit der Beratung auseinander klaffen.

Schade, dass er nicht tiefer in diese Kluft vorstößt. So gut und unterhaltsam das Buch ist, es bleibt an der Oberfläche. Natürlich wirkt es dort, und verletzt die Eitelkeiten der (Top)-Berater, mehr aber auch nicht. Es wendet nichts zum Besseren.

Die von ihm vor allem beschriebenen Berater sind aber auch eine andere Liga als die Nepper, Schlepper, Bauernfänger, die er im Kapitel "Vorsprung durch Wissen" beschreibt. Das Kapitel ist eigentlich in diesem Buch deplaziert und gehört eher als Serie in die Regionalzeitung.

Wenn Rainer Steppan sein im Buch angekündigtes Projekt Consultingstar wirklich qualitativ angehen will, sollte er aus meiner Sicht den Finger dahin legen, wo es wirklich weh tut. Und zwar bei Unternehmen und Beratern. Er sollte weiter recherchieren und die Verheißungsterminologie der Berater entschlüsseln. Tut er das nicht, spielt er mit auf der Bühne der inszenierten Medienwirklichkeit. Das könnte zwar erfolgreich sein, aber wird dem am Ende des Buches selbt gestellten Anspruch "Was fehlt?" nicht wirklich gerecht. Das wäre eher so etwas wie Michael Moore, der sehr erfolgreich Klischees bedient und sich dabei der gleichen Mechanismen bedient, wie die von ihm
Kritisierten.

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5.0 von 5 Sternen Leider wahr.
Mit Interesse habe ich das Buch "Versager im Nadelstreif" gelesen. Ich war über 20 Jahre selbständiger Unternehmensberater für ein Spezialgebiet und habe nach vielen "Gurus"... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. April 2005 von hansherrdegen

5.0 von 5 Sternen Wie wahr !!!
Mit Interesse habe ich das Buch "Versager im Nadelstreif" gelesen. Ich war über 20 Jahre selbständiger Unternehmensberater für ein Fachgebiet und habe nach vielen "Gurus"... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. April 2005 von hansherrdegen

5.0 von 5 Sternen Tiefer Einblick
Klasse Buch, amüsant geschrieben, spannend zu lesen. Die Recherche ist fundiert und gönnt auch Branchen-Outsidern einen tiefen Einblick in die Geschäfte der Top-Berater und hinter... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Juli 2004 von Schoenfels

5.0 von 5 Sternen Der beste Krimi
Der beste Krimi der Finanzsksndale und -geschichtchen, den ich bisher gelesen habe. Sehr gut recherchiert und aufbereitet.
Veröffentlicht am 7. März 2004 von Alberto

1.0 von 5 Sternen Konfus, sprunghaft und wo ist die Botschaft?
geschrieben wie eine Achterbahn; Namen, Zeiten, Abläufe werden wild durcheinandergeworfen, Herr Steppan verhaspelt sich fast beim Schreiben und der Lektor hat anscheinend auch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. März 2004 von leolimoncello

5.0 von 5 Sternen Ausgesprochen Interessant...
Dieses Buch gibt in klar verständlicher Sprache einen sehr interessanten Einblick in die Welt der internationalen Management Consultants und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Januar 2004 von cmhick

4.0 von 5 Sternen Amüsante Kurzgeschichten aus dem Berater-Leben
Der Author verfasste ein gutes Buch, das in der Reihe "Nieten in Nadelstreifen", "Eine ehrenwerte Gesellschaft" u.a. seinen Platz verdient. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Dezember 2003 von Marcus Mayr

5.0 von 5 Sternen Exzellente Arbeit
Ich habe das Buch mit Genuss gelesen - nicht nur weil es unterhaltsam und sehr lebendig geschrieben ist, sondern weil es eine detaillierte und sachliche Kritik enthält, die man... Lesen Sie weiter...
Am 16. November 2003 veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Nölen alleine genügt nicht
Guten Tag,

vorneweg gesagt, ich arbeite in der Beraterbranche, typischerweise auf der Implementationsseite in IT-lastigen Projekten. Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 11. November 2003 von Henrik Klagges

1.0 von 5 Sternen Nur Argumentationsfutter
Das nicht alles Gold ist was glänzt, ist gewiss nicht nur im Falle der Unternehmensberater allseits bekannt. Lesen Sie weiter...
Am 11. November 2003 veröffentlicht

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