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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
93 von 99 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Volle Punktzahl!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Verrat des Menschen an den Tieren (Broschiert)
Das Buch enthält bedrückende Schilderungen, die aber nichts anderes als die tägliche Realität dieser heuchlerischen Gesellschaft darstellen. Katze und Hund werden gestreichelt, aber Schwein und Kuh werden gequält und geschlachtet. Tiere werden nicht als fühlende Lebewesen betrachtet, sondern nur als "Ware" und "Produkt". Sie werden in Massen produziert, in Massen gequält und in Massen abgeschlachtet. In Deutschland werden pro Jahr 500 Millionen Tiere getötet. Weltweit werden pro Jahr über 20 Milliarden leidensfähige Lebewesen getötet. Die Tiere müssen ihr Leben lang leiden und werden dann auf grausame Art und Weise getötet und zerhackt. Warum? Wegen 5 Minuten Geschmack! Fällt Ihnen etwas egoistischeres ein?Der Mensch hat das Recht über Tiere zu herrschen? Normalerweise hat man sich (zumindest in den zivilisierten Gesellschaften) vom "Recht des Stärkeren" verabschiedet. Nirgendwo außer im Umgang mit Tieren akzeptieren wir das "Recht des Stärkeren". Außerdem ist es absurd sich in moralischen Fragen auf die Steinzeit zu berufen. Es ist einfach ein Unterschied, ob ich ein Tier töte um zu überleben, oder um meinen Gaumen zu kitzeln! Es gab auch mal Zeiten, in denen man der Meinung war, dass die Weißen über die Schwarzen herrschen sollen. Der Rassist sagt: "Weil du eine schwarze Haut hast, darf ich dich als Sklaven halten". Der Sexist sagt: "Weil du eine Frau bist, darfst du nicht zur Wahl gehen". Und der Speziesist sagt: "Weil du ein Tier bist, darf ich mit dir grausame Experimente machen und dich töten und aufessen". Rassismus, Sexismus und Speziesismus befinden sich logisch und ethisch auf der gleichen Ebene. Sie sind Verstöße gegen das moralische Gleichheitsprinzip. Natürlich sind Menschen und Tiere verschiedenen, so wie auch Menschen untereinander verschiedenen sind. Unterschiedliche Interessen verlangen unterschiedliche Behandlungen. Niemand fordert ein Wahlrecht für Kühe. Aber, wo Menschen und Tiere gleiche Interessen haben, sollten diese gleichen Interessen (wenn möglich) auch gleich berücksichtig werden. Wir dürfen keine willkürlichen Diskriminierungen aufgrund von Rasse oder Geschlecht vornehmen. Und weil sowohl Menschen wie auch Tiere leidensfähig sind, sollten wir das Interesse nicht zu leiden, bei Menschen und Tieren (wenn möglich) gleich berücksichtigen. Wir brauchen für Tiere keine neue Moral. Wir müssen nur aufhören Tiere willkürlich aus den vorhandenen Moralvorstellungen auszugrenzen. Die Tiere, deren Fleisch gegessen wird, benötigen 90 Prozent des Futters zur Aufrechterhaltung ihres eigenen Stoffwechsels. Wenn wir selber pflanzliche Nahrungsmittel essen würden, anstatt diese Nahrungsmittel an Tiere zu verfüttern, könnten wir bei gleichen Ressourcen theoretisch zehnmal so viele Menschen ernähren! Das Buch sollte von allen möglichen "Gruppierungen" gelesen werden: Tierrechtler, Tierschützer, Tierfreunde, Veganer, Vegetarier, Linke, Weltverbesserer, Lehrer, Eltern, Kinder, Pfarrer, philosophisch interessierte Menschen usw. Hier kann jeder noch was dazulernen. Trotz des traurigen Themas, bietet das Buch positive Ideen und Lösungsansätze, die JEDER umsetzen kann! Das macht Mut und Hoffnung. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wegweisend und sehr gut!,
Rezension bezieht sich auf: Der Verrat des Menschen an den Tieren (Broschiert)
Zum Welttierschutztag wurde am 4. Oktober 2006 die Erstauflage veröffentlicht. Tierversuche, Tiertransporte, Massentierhaltung, Rinderwahn, Vogelgrippe - diese und andere Tierthemen bestimmen zwar häufig die Schlagzeilen, aber die Hauptopfer, die Tiere, spielen dabei meist keine oder nur eine kleine Rolle. Auf diesen intellektuellen und ethischen Skandal will der Tierrechtsphilosoph Helmut F. Kaplan mit seinem jüngsten Buch aufmerksam machen.Kaplan folgt nicht dem mittlerweile fast zum Dogma avancierten "Tierrechte-light-Ansatz", wonach man den Menschen auf keinen Fall die grausamen Fakten im Umgang mit Tieren zumuten dürfe: Durch Würde-Floskeln und Wohlfühl-Bilder narkotisiert, verharrten die Menschen dann nämlich in ihrer Ausbeuterrolle, anstatt diese endlich zu verlassen. Folgende Themen werden im Buch behandelt: - Terror gegen Tiere, - Einheit der Ethik, - Strategien für Tierrechte. Diese Themen repräsentieren auch Inhalt und Programm des Buches: - Wir üben gegenüber Tieren eine welthistorisch beispiellose Schreckens- und Terrorherrschaft aus. - Diese steht in krassem Widerspruch zu JEGLICHER Ethik und zu ALLEN unseren moralischen Prinzipien. - Diesen Skandal gilt es zu erkennen und zu beseitigen. Helmut F. Kaplan über mögliche Motive, sich für Tierrechte zu engagieren (aus der Einleitung): "Zum Beispiel ein rationales Weltbild, das unbestreitbare biologische und psychologische Fakten im Hinblick auf tierliches und menschliches Erleben ernst nimmt. Oder das Bekenntnis zu einer konsequenten Ethik, die Wesen nicht aufgrund der Beschaffenheit der Behaarung oder der Anzahl der Beine diskriminiert. Oder einfach der Wunsch, einen Beitrag zur Beendigung des größten Gewaltverbrechens der Menschheitsgeschichte zu leisten." Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Wahrheit die niemand sieht,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Verrat des Menschen an den Tieren (Broschiert)
Helmut F. Kaplan dürfte vor allen außerhalb der Tierrechtskreisen wegen seinen drastischen" Aussagen über den Bezug von Mensch zu Tier bekannt sein. Doch sobald man eines seiner Bücher oder Interviews gelesen hat, versteht man was der Mann eigentlich zu sagen hat. Sein aktuelles Buch schlägt erneut in diese Kerbe. Obwohl es sich hier um ein philosophisches ethisches Buch handelt, dürfte es wohl von jedem verstanden werden. Vorrausgesetzt man will es verstehen. Neben zahlreichen bekannten Beispielen der Terrorherrschaft des Menschen über das Tier werden auch einige aufgezeigt, die man auf den ersten Blick wohl nicht als solche entdecken würde. Im Buch selbst verlässt sich Kaplan jedoch nicht nur auf reine Kritik. Es wird auch fundiert aufgezeigt, wo und wie man am Besten handeln kann um gegen diesen viel zu lange andauernden Missstand etwas unternehmen zu können.Fazit: Pflichtprogramm für alle Interessierten und noch viel wichtiger für die, die es werden wollen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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