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Moviemans Kommentar zur DVD: Nur passable Veröffentlichung eines nicht ganz passablen Films. Die Extras sind nicht gerade reichhaltig für eine John-Grisham-Verfilmung.
Bild: Das Bild stellt sich recht gut dar. Die Farben sind kräftig und transportieren das weihnachtliche, immer etwas bunte Feeling, bei dem viel mit der Primärfarbe Rot gearbeitet wird. Hin und wieder hat man jedoch den Eindruck, dass Hauttöne auch einen Tick zu rotstichig geraten sind und die Palette an sich immer mal wieder ein wenig übersättigt wirkt. Rauschen ist nur minimal vorhanden, dafür muss man immer mal wieder ein wenig Blockrauschen übersehen (00:40:07). Mattscheibeneffekte tauchen auch beizeiten auf (00:21:52; Curtis' Gesicht). Der Kontrast ist gut gearbeitet und weist schöne Schwarzwerte auf. Die Kompression ist nicht allzu auffällig, allerdings gibt es hin und wieder deutliches Aliasing zu sehen (00:06:25; Schiff auf Plakat). Als irritierend stellt sich ein oftmals vorhandenes, recht starkes Flimmern unterhalb des oberen Widescreen-Balkens heraus. Sehr schön kann man das etwa bei 00:15:46 sehen.
Ton: "Verrückte Weihnachten" ist kein Film, mit dem man die Heimkinoanlage vorführen kann. Die Direktionalität von Geräuschen oder Dialogen ist gut gegeben und bei den wenigen Effekten wie dem vorbeirasenden Truck oder einer Hupe werden auch die Surrounds genutzt. Ansonsten stehen sie hauptsächlich der Musik zur Verfügung. Die Dialoge sind im Deutschen zu jedem Moment sauber und ohne Störungen wahrnehmbar. Der O-Ton klingt dagegen ein wenig kraftloser, nicht nur in den Dialogen, sondern auch in der Musik.
Extras: Neben dem Trailer gibt es ein nichtssagendes, gut 15 Minuten langes Making of, in dem man sich kurz gegenseitig auf die Schultern klopft und ansonsten Nichtigkeiten erzählt. --movieman.de
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Blickpunkt: Film
Revolution-Studios-Boss und Power-Produzent Joe Roth übernimmt seit 'America's Sweethearts' erstmals wieder (gewohnt routiniert) eine Inszenierung. Dabei verfilmt er eine Drehbuchadaption des Grisham-Bestsellers 'Das Fest' von Komödienspezialist Chris Columbus. Folglich handelt es sich um eine relativ werkgetreue Familienkomödie, die insbesondere beim Publikum mittleren Alters ankommen wird. Sie werden sich am besten in die Nöte der beiden Protagonisten Luther und Nora Krank versetzen können. So bricht für die Kranks ihre heile Vorweihnachtswelt zusammen, als ihre erwachsene Tochter Blair nach Peru aufbricht und somit Heilig Abend nicht im trauten Schoß ihrer Familie verbringen wird. Luther überrascht seine deprimierte Angetraute mit Kreuzfahrt-Tickets, die immer noch nur die Hälfte von ihrem üblichen Weihnachts-Budget kosten. Denn traditionell scheuen die Kranks wie der Rest der Nachbarschaft keine Kosten, wenn es um Adventsdekorationen und Weihnachtspartys geht. Doch dieses Jahr werden weder Lichter aufgehängt, ein Weihnachtsbaum aufgestellt, Karten verschickt, opulent aufgekocht- und gebacken noch der riesige beleuchtete Schneemann Frosty aufs Dach gehievt. Was zu einer eisig-verbitterten Protestlawine der Nachbarn führt, die zunehmend nachdrücklich von den Kranks verlangen, sich gefälligst der Gepflogenheiten anzupassen. Unter der Führung von Dan Aykroyd als größtem Wichtigtuer der Gemeinde werden sie mit Weihnachtsliedern, 'Free Frosty'-Chören, Telefonstreichen und scheelen Blicken bombardiert, doch Luther lässt sich nicht einschüchtern und schreitet zu frostigen Gegenmaßnahmen. Dies ändert sich schlagartig, als Blair sich unerwartet doch noch mit ihrem neuen Verlobten im Schlepptau ankündigt. Nun gilt es, innerhalb weniger Stunden ein Weihnachtsfest aus dem Sack zu zaubern, was den Kranks mit Hilfe all ihrer gutherzigen Nachbarn und dem Weihnachtsmann höchstpersönlich auch gelingt.
Für wen dies ein wenig schmalzig klingt, dem wird wahrscheinlich auch der Triumph von Konvention und Konformität ein wenig unangenehm aufstoßen. Dabei wird der exzessive Weihnachtswahn zunächst amüsant mit satirischem Augenzwinkern kritisiert. Doch dies wird mit dem rührseligen Happy End, das auch die 'Bekehrung' des zum egoistischen Geizhals abgestempelten Luther zum selbstlos-großzügigen Wohltäter umfasst, letztlich wieder entkräftet. Tim Allen macht das Beste aus seiner Rolle und unterhält mit gelungenen Slapstick-Einlagen, wie einem Botox-beeinträchtigten Lunch oder einer gefährlichen Dachturnerei. Seine Partnerin Curtis legt ihren Part als Muttertier und brave Hausfrau etwas hysterisch over-the-top an und kann damit einige Lacher verbuchen. Beim Soundtrack wird auf alte Standards und Neuinterpretationen der Klassiker gesetzt, was gut zum allgemeinen Ton dieser leichtgewichtigen Weihnachtskomödie passt. ara.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Kurzbeschreibung
Produktbeschreibungen
Unter der Regie von Joe Roth (America´s Sweethearts) und basierend auf dem drehbuch von Chris Columbus (Mrs. Doubtfire - Das stachelige Kindermädchen), nach dem Bestseller "Das Fest" (John Grisham), zünden die Comedy-Stars Tim Allen (Santa Clause - Eine schöne Bescherung) und Jamie Lee Curtis (Ein Fisch namens Wanda) ein ironisches Gagfeuerwerk, bei dem alle voll auf ihre