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Verrückt in Alabama
 
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Verrückt in Alabama

Melanie Griffith , David Morse , Antonio Banderas    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Melanie Griffith, David Morse, Lucas Black
  • Regisseur(e): Antonio Banderas
  • Komponist: Mark Snow
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Polnisch, Tschechisch, Isländisch, Hebräisch, Niederländisch, Türkisch, Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Norwegisch, Griechisch, Arabisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Sony Pictures Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 24. Oktober 2000
  • Produktionsjahr: 1999
  • Spieldauer: 108 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004Y3LN
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 61.503 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Es ist klar, weshalb Melanie Griffith den Bestseller von Mark Childress Verrückt in Alabama als perfektes Vehikel für sich selbst betrachtete. Die Rolle von Lucille, einer hübschen, wohlbehüteten Ehefrau in Alabama, die von einer glorreichen Filmkarriere träumt, ist perfekt auf sie zugeschnitten.

Melanie Griffiths Ehemann Antonio Banderas hat eine durchaus respektable Leistung abgeliefert, indem er sie als Regisseur in seinem Debut anleitete: sie liefert durch ihre packende, amüsante und warmherzige Darstellung die beste Vorstellung seit Gefährliche Freundin ab. (Zudem sieht sie einfach umwerfend aus). Abgesehen davon stellt der Film ein Konglomerat aus verschiedenen Genres dar: eine leicht altmodisch wirkende, surreale Komödie mit dem Touch einer Geistergeschichte aus dem amerikanischen Süden, kombiniert mit einer todernsten Parabel über den Bürgerkrieg.

Zu Beginn des Films, im Sommer des Jahres 1965, hat Lucille (Griffith) gerade ihren gewalttätigen Ehemann umgebracht und verlässt die Stadt in Richtung Hollywood -- mit seinem Kopf in einem Tupperware-Behälter. Szenen aus ihrer durchgeknallten Reise wechseln sich ab mit Vorfällen in Alabama, wo sich protestierende Schwarze Auseinandersetzungen mit mörderisch intoleranten Weißen liefern. Man kann sich nicht vorstellen, wie diese anscheinend unvereinbaren Erzählstränge zueinander finden sollen, aber es klappt auf erstaunlich effektive Art und Weise. Die Moral von beiden Geschichten zeigt sich am Ende: "Du kannst die Freiheit begraben, aber töten kannst Du sie nicht."

Außergewöhnliche Vorstellungen von Robert Wagner als Lucilles Agent in Hollywood, Rod Steiger als schrulliger Südstaaten-Richter, Meat Loaf als brutaler und bigotter Südstaaten-Sheriff und Lucas Black (Sling Blade -- Auf Messers Schneide) als Lucilles junger, prinzipientreuer Neffe, geben dem Film zusätzliche Kraft. --Laura Mirsky

Produktbeschreibungen

Sommer 1965, irgendwo in Alabama. Peejoe, ein jugendlicher Hinterwäldler, bekommt einen Schnellkurs über das Erwachsensein und lernt dabei, was Freiheit bedeutet. Seine Lehrerin ist ausgerechnet seine exzentrische und bezaubernde Tante Lucille. Die hat sich gerade auf grausame Weise ihres gewalttätigen Ehemanns entledigt und verfolgt ihren großen Traum, ein Hollywoodstar zu werden. Da bleiben verrückteste Verwicklungen nicht aus ...

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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Ohne Zweifel gehört "Verrückt In Alabama" zu den Top 3 meiner Lieblingsfilme! Von Anfang an war ich begeistert von der Atmosphäre, der Musik, der Aufmachung und den Schauspielern, die allesamt eine unglaubliche Ausstrahlung haben.

Auf der einen Seite ist die Stoty ziemlich skurill (Lucille macht sich mit dem von ihr abgeschnittenen Kopf ihres Mannes auf den Weg nach Hollywood um Schauspielerin zu werden), auf der anderen Seite bezieht sich der Film auch auf die Auseinandersetzungen zwischen den Schwarzen und Weißen in den 60er Jahren.

"Verrückt In Alabama" ist ein Film, der mich sehr fasziniert und gefesselt hat, besonders durch die vielen und sehr unterschiedlichen Charaktere.
Ohne wenn und aber: Es lohnt sich diesen Film zu kaufen!

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Von Dr. M.
Format:DVD
Die von ihrem Ehemann misshandelte Lucille (Melanie Griffith) zieht die Reißleine und enthauptet den verhassten Gatten. Da sie ihn zum Zeugen ihrer Emanzipationstour machen möchte, die sie ins Herz der Traumfabrik führt, wo sie von einer Schauspielkarriere träumt, nimmt sie seinen Kopf in einer Hutschachtel mit auf die Reise nach Kalifornien. Ihr Neffe, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird, mausert sich unterdessen in Lucilles Heimat, einem kleinen Provinznest in Alabama, zur Zentralfigur einer Bürgerbewegung zur Gleichberechtigung Schwarzer. Er wurde nämlich zum Zeugen eines polizeilichen Übergriffs, durch die ein schwarzer Jugendlicher ums Leben kam. Der schuldige Sheriff ist zugleich derjenige, der verbissen hinter der mutmaßlichen Gattenmörderin her ist. Während Lucille nach einer Glückssträhne in Las Vegas ihrem Ziel kontinuierlich näher kommt, spitzt sich in ihrer Heimatstadt der Konflikt zwischen Schwarz und Weiß zu.

Die Parallelschaltung zweier Handlungsstränge, die sich zwei völlig verschiedenen Genres zuordnen lassen - hier die skurrile schwarze Komödie mit einer schrillen Hauptfigur, dort das ernste Rassismus-Drama im Stil von Die Jury - schreit förmlich nach Scheitern in großem Stil, doch die Inszenierung von Antonio Banderas meistert den Balanceakt mit Bravour. Das Ergebnis ist eine ungewöhnlich eigenständige Geschichte mit einer unter der Regie ihres Ehemannes wie entfesselt aufspielenden Melanie Griffith, die man wohl selten besser gesehen hat.

Für Freunde von Mississippi Burning und Love Field - Liebe ohne Grenzen.
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Familienunternehmen 18. August 2009
Von zopmar
Format:DVD
Also verrückt ist Melanie Griffith bestimmt nicht, weder in Alabama noch überhaupt. Der als Südstaatengroteske getarnte Film bietet wenig Groteskes. Es sind zwei Filme: einer, der das Problem Rassismus behandelt und einer der den ewigen Traum von 'A Star is Born' leicht ironisch darbietet. Beide verbindet - so erklärt uns der Kommentar aus dem Off, dass es um Freiheit und Gleichberechtigung geht. Die der Farbigen und die der unterdrückten Ehefrau. Ersteres wird gezeigt, das zweite Thema ist zwar durchaus lobenswert, ist aber aus dem Film heraus nur schwer erkennbar.
Die Hauptdarstellerin brilliert hier mal mit schwarzen Haaren in einer Rolle die Ehemann und Regisseur Antonio Banderas wohl für sie kreiert hat. Sie kann vor Gericht sogar mal auf die Gefühlsdrüsen drücken. Recht gute Unterhaltung mit passender Musik aus der Zeit.
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