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Produktinformation
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Moviemans Kommentar zur DVD: Die Fabren haben einen natürlichen Glanz. Sie sind wenig aufregend, aber akzentuieren die Geschichte gut. Rauschen ist in starker Form vorhanden. Es mag gewünschtes Stilelement sein, wird den einen oder anderen aber sicherlich stören. Die Kompression sorgt für leichtes Blockrauschen, was auf homogenen Flächen erkennbar ist. Der Kontrast ist ordentlich, bei den Szenen im Halbdunkel wird jedoch bewusst darauf gesetzt, dass die Schatten Bildelemente verschlucken. Die Schärfe wartet mit angenehmen Werten auf. Der Film lebt von seinen Dialogen. Dementsprechend sind die Umgebungsgeräusche und Effekte eher spärlich gesetzt. Mitunter sorgen sie für gute Hintergrundatmosphäre, aber was hier zählt, sind die Dialoge. Die sind sauber dargeboten, wobei die Tonhöhe in Deutsch und Englisch gleichwertig ausgefallen ist. Neben dem Trailer in deutscher und englischer Sprache gibt es noch drei Interviews mit insgesamt knapp einer halben Stunde Laufzeit. Am meisten Raum wird der Regisseurin eingeräumt. Sie erzählt, was sie an der Geschichte ansprach, weiß aber auch davon zu berichten, dass Sarah Michelle Gellar sich selbst sehr stark um die Rolle in dem Film bemüht hat. Weitere Interviews gehen auf das Produktionsdesign und die Kameraarbeit ein. --movieman.de
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gelungene Verfilmung von Coelhos Roman.,
Von Eisbär (Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Veronika beschließt zu sterben (DVD)
Veronika will sich das Leben nehmen. Warum sie diese weitreichende Entscheidung getroffen hat, ist relativ unklar. Sie hat einfach keine Lust mehr, ist satt von allem, was sie selbst nicht genau definieren kann. Doch die Überdosis der sorgfältig gehorteten Tabletten verfehlt ihre Wirkung und Veronika findet sich in der Psychiatrie wieder. Die Heilanstalt erweist sich für die immer noch suizidale Frau als eine Institution mit ungewöhnlichen Methoden, die Veronika nach und nach zu einer Reflexion ihrer eigenen Existenz anregt und somit zu einer Besserung ihrer Lebenseinstellung beiträgt. Von Heilung ist allerdings nicht zu sprechen, denn das Herz der selbsternannten Todeskandidatin ist durch den Suizidversuch irreparabel geschädigt. Die Überdosis könnte also doch noch zum insgeheimen Ziel Veronikas führen.Oftmals wird die Verfilmung einer literarischen Vorlage dem gedruckten Werk nicht gerecht, doch in diesem Falle ist Emily Young eine bemerkenswerte Ausnahme gelungen. Sowohl als Literaturverfilmung als auch als eigenständiges Werk weiß der Streifen zu überzeugen. Sarah Michelle Gellar erweist sich dabei (überraschenderweise) als gute Besetzung, auch wenn sie sich von dem Charakter des Romans etwas unterscheidet. Zudem wurde die Geschichte aus der Nachkriegszeit Sloweniens ins moderne Amerika verlegt, was aber absolut den Zeitgeist trifft. Die Depression befällt die Menschen, die vermeintlich alles haben, aber Ziele, die das Leben lebenswert machen, aus den Augen verloren haben. Doch für die lebensmüde Veronika werden diese kleinen Lebensanker sukzessive wieder sichtbar, wobei sie auch für andere Patienten der Einrichtung eine Art Heilsbringer darstellt. 'Veronika beschließt zu sterben' ist ein stiller Film mit prägnanter Bildsprache. Jede Kameraeinstellung ist durchdacht und wohlüberlegt, das perfide Spiel mit Licht und Schatten kunstvoll in Szene gesetzt. Die akustische Untermalung ergänzt die Atmosphäre und lässt den Zuschauer aus gebotener Distanz an den inneren Kämpfen der Strauchelnden teilhaben. Getragen wird der Film, auch in recht ereignislosen Phasen, durch die eindringlich agierenden Schauspieler, die den Zuschauer in ihren Bann ziehen. Ein Film, der trotz seiner bedrückenden Thematik Mut macht. Ein Appell, mit allen Sinnen zu leben und eine ungewöhnliche Hommage an die Heilkraft der Liebe. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das Leben ist wertvoll...,
Rezension bezieht sich auf: Veronika beschließt zu sterben (DVD)
Veronika ist eine erfolgreiche Frau, die leider mit ihrem jetzigen Leben nicht viel anfangen kann.Sie ist gelangweilt, zynisch und scheinbar auch ein wenig einsam und so will sie ihrem Leben ein Ende setzen. Mit einer Überdosis an Tabletten versucht sie, sich umzubringen, was schiefgeht. Sie wacht in einer Psychatrie wieder auf. Dort wird ihr mitgeteilt, dass ihr Herz durch den Selbstmordversuch irreversible Schäden genommen hat und sie innerhalb kurzer Zeit sterben wird. Das geht Veronika allerdings nicht schnell genug und so versucht sie nochmal sich umzubringen, wobei sie allerdings erwischt wird. Man fragt sich, was diese Frau alles durchmachen musste, dass sie ihrem Leben ein Ende setzen will. Zugegeben: hier wird nicht sehr viel auf ihr soziales Umfeld eingegangen, aber das muss es auch nicht. Ein Mensch mit Depressionen hat vielleicht manchmal alles und ist trotzdem unglücklich. In der Psychatrie lernt sie neue Menschen kennen und geht wieder ihrer größten Leidenschaft nach, dem Klavierspielen. Schon bald stellt sie fest, dass es doch viel schöner wäre, die letzten Tage, die sie noch hat, zu genießen und das Beste daraus zu machen... und sie verliebt sich in einen Mann namens Edward. Doch wieviel Zeit hat sie noch mit ihm? Der Film hat eine unverkennbare Nachricht: Wenn Du weisst, dass Du sterben musst, genieße die Zeit, die Dir noch bleibt! So ziemlich jeder würde versuchen, das Leben voll auszukosten und die letzte Zeit noch zu nutzen. Und genau das wird Veronika auch klar. Während sie am Anfang des Films noch frustiert, depressiv und zynisch ist, so wird später gezeigt, dass Veronika wieder Sinn in ihrem Leben findet und das Leben als kostbar und wertvoll anerkennt. Natürlich nicht zuletzt wegen ihrer neuen Liebe Edward, aber ich glaube, der Film will nicht nur darauf hinaus. In einigen Szenen merkt man, dass das nicht nur an Edward liegt, sondern dass sie das Leben an sich wieder genießt, egal ob beim Schwimmen oder Klavierspielen. Allerdings hat sie mit Edward einen Seelenverwandten gefunden, ein Mann, der genau wie sie Probleme hat, der sie versteht und auch eine schwere Zeit durch hatte. Und dass obwohl beide nicht mal ein Wort miteinander reden... Sarah Michelle Gellar spielt die Rolle wirklich gut, ich fand schon immer, dass sie unterschätzt wird und nun hatte sie endlich die Gelegenheit sich von ihrer "Teenie-Horror-Rolle", auf die sie reduziert wurde, zu lösen. Ich kann den Film nur empfehlen, lassen Sie sich nicht von den schlechten Rezensionen abbringen und machen Sie sich Ihr eigenes Bild. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
"Mir geht es gut...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Veronika beschließt zu sterben (DVD)
...ehrlich." Wenn die Erzählstimme Veronikas(Sarah Michelle Gellar) uns am Anfang des Films diesen Satz präsentiert, dann ist das reines Wunschdenken. Veronika ist am Ende. Hat sich selbst komplett abgeschrieben. Trotz eines 75.000 Dollar Jahresgehalts sieht die junge Frau keinen Sinn mehr in ihrem Leben. Aus diesem Grund will sie mit Tabletten und Alkohol genau diesem Leben ein Ende setzen.Veronika überlebt den Selbstmordversuch. Sie erwacht in der psychiatrischen Klinik Villette, die von dem unkonventionellen Arzt Dr. Blake(David Thewlis) geleitet wird. Zu allem Überluss teilt Dr.Blake Veronika mit, dass ihr Herz bei dem Selbstmordversuch Schaden erlitten hat. Ein Aneurysma wird dafür sorgen, dass sie in relativ kurzer Zeit sterben wird. So stellt Veronika befriedigend fest, dass ihr Selbstmordversuch doch noch erfolgreich enden wird. Aber Veronika geht das nicht schnell genug. Sie versucht erneut Tabletten zu nehmen, wird dabei jedoch entdeckt. Auch ein Besuch ihrer Eltern hilft nicht weiter. Der Kontakt zu ihrer Mitbewohnerin Claire(Erika Christensen) und der Patientin Mari(Melissa Leo) sorgt jedoch dafür, dass Veronika langsam wieder Fuß fasst. Sie interessiert sich vor allem für Edward(Jonathan Tucker), der nach einem schweren Unfall im Villette landete und nicht mehr spricht. Als Veronika wieder mit dem Klavierspiel beginnt, scheint sich eine wunderbare Heilung zu vollziehen... Sollte ich -Veronika beschließt zu sterben- nur nach der Filmmusik beurteilen, ich hätte fünf Sterne mit Ausrufezeichen rausgerückt. Aber zu einem Film gehört ja noch ein Stückweit mehr. Nach Paulo Coehlos gleichnamigem Roman hat Emily Young ihren Film in Szene gesetzt. Das beginnt bildgewaltig mit einer Orgie aus Tabletten, Alkohol und Wahnsinnsmusik und endet mit einem poetsich vortrefflichen Schluss. Dazwischen jedoch hat Young Filmminuten statisch, quälender Bewegungslosigkeit gebannt. Immer wieder wird diese Langatmigkeit von guten Szenen durchbrochen, aber der Eindruck des Stillstands der Story kann dadurch nicht verhindert werden. Kurzweilige, berührende Unterhaltung, auch in einem anspruchsvollen Stoff, sieht für mich definitiv anders aus. An den Schauspielleistungen gibt es nichts zu meckern. Sarah Michelle Gellar und David Thewlis sind die Stars der Produktion. Ihr Spiel wird Coelhos Roman in jeder Sekunde gerecht. Dazu ist die Musik ein zentraler(für mich sogar der postiviste) Bestandteil der Filmproduktion. -Veronika beschließt zu sterben- ist ruhiges, ernsthaftes Schauspiel nach einem großen Roman. Als wirklich gelungen habe ich die Verfilmung nicht empfunden. Zu viel Leerlauf und Stillstand machten es mir schwer, den Mittelteil der Geschichte zu genießen. Vermutlich wäre da weniger mehr gewesen. Aber...vielleicht habe ich dafür auch nicht den richtigen Blick und für sie ist Emily Youngs Film großes Kino der Extraklasse. Probieren sie es einfach aus, dann sind sie mit Sicherheit schlauer. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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