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Produktinformation
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Wolfgang Welsch ist Professor für Theoretische Philosophie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Im Suhrkamp Verlag ist zuletzt von ihm erschienen: Vernunft. Die zeitgenössische Vernunftkritik und das Konzept der transversalen Vernunft (stw 1238); /P>
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Umfangreich und interessant...,
Rezension bezieht sich auf: Vernunft: Die zeitgenössische Vernunftkritik und das Konzept der transversalen Vernunft (Taschenbuch)
Welsch ist Professor der Philosophie an der Universität Magdeburg und lässt sich mit seiner Lehre wohl am ehesten der Postmoderne zuordnen. In diesem Lichte ist auch dieses Buch zu sehen, das sich in zwei Hauptteile aufteilt: Der erste Teil gibt einen ausführlichen und fundierten Überblick über den Vernunftbegriff in der Philosophie. Beginnend beim traditionellen Verständnis (Hegel, Husserl), über Habermas und Heidegger bis hin zu postmodernen Autoren wie Foucault, Rorty, Derrida, Lyotard und Deleuze. Dabei werden die Grundgedanken dieser Philosophen sehr anschaulich dargestellt und auf den Punkt gebracht. Eine sehr gute Einführung für jeden, der sich mit der Postmoderne und/oder dem Vernunftbegriff beschäftigen möchte. Im zweiten Teil stellt Welsch dann seine eigenes Konzept der transversalen Vernunft vor, das die Rationalität in der Fähigkeit sieht, der postmodernen Pluralität mit Übergängen und transversalen Vollzügen zu begegnen. Man mag sich diesen Gedanken anschlissen oder nicht. In jedem Fall erscheint dieser zweite Teil als recht langatmig und teilweise im Aufbau etwas umständlich. Insgesamt hat man beim Konzept der transversalen Vernunft oft das Gefühl, viele der grundlegenden Annahmen bereits von anderen postmodernen Philosophen zu kennen. Alles in allem ein sehr interssantes Buch mit einer Fülle von Ideen und Konzepten zur Postmoderne und den Vernunftbegriff. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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