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Vernetzte Sinne. Über Synästhesie und Verhalten [Taschenbuch]

Eckhard Freuwört
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 11,80 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

23. August 2004
Synästhesie ist eine besondere Wahrnehmungform: das gleichzeitige Ansprechen mehrerer Sinne durch einen einzelnen Reiz. Töne werden gesehen, Gerüche gehört. Die Ursache dafür liegt in der Gehirnstruktur begründet. Nur wenige Menschen verfügen über diese keineswegs krankhafte Gabe. In der Regel sind sie gleichzeitig hochbegabt und sehr kreativ, häufig auch noch Linkshänder und von Migräne geplagt. Hier wird versucht, einen Einblick in die synästhetische Wahrnehmung und in die daraus resultierenden Verhaltensweisen zu vermitteln - aus der Sicht eines Synästhetikers.

Hinweise und Aktionen

  • Gewinnen Sie einen Weber Grill: Lösen Sie das Buchstabenrätsel und nehmen Sie am Gewinnspiel teil - nur bis zum 30. Juni 2013.


Wird oft zusammen gekauft

Vernetzte Sinne. Über Synästhesie und Verhalten + Welche Farbe hat der Montag?: Synästhesie: das Leben mit verknüpften Sinnen Mit Textdokumenten von 13 Synästhetikern + Wenn Töne Farben haben: Synästhesie in Wissenschaft und Kunst
Preis für alle drei: EUR 50,79

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 136 Seiten
  • Verlag: Books on Demand Gmbh; Auflage: 1 (23. August 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 383341474X
  • ISBN-13: 978-3833414749
  • Größe und/oder Gewicht: 0,8 x 12,5 x 20 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 500.172 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Autorenkommentar

Synästhesie ist eine besondere Wahrnehmungform: das gleichzeitige Ansprechen mehrerer Sinne durch einen einzelnen Reiz. Schwarzweisse Buchstaben farbig wahrnehmen, Geräusche als farbige Form sehen, Geruch als Farbe und Geschmack als Struktur. Synästhesie ist urnormal und sehr selten, denn sie beruht (wahrscheinlich) auf einem organisch-biologisch anderen Gehirnaufbau, vielleicht auf einer Mutation - jedenfalls besagen das bildgebende medizinische Untersuchungsverfahren. Synästhetiker nehmen ihre Umwelt anders wahr, werten anders und reagieren auch anders. Wie sich das äussert, welche Vor- und Nachteile das hat und wie die Nichtsynästhetiker darauf reagieren, dass zeigt dieses Sachbuch in Form eines Erfahrungsberichts.

Klappentext

Synästhesie ist eine besondere Wahrnehmungform: das gleichzeitige Ansprechen mehrerer Sinne durch einen einzelnen Reiz. Töne werden gesehen, Gerüche gehört. Die Ursache dafür liegt in einer abweichenden Gehirnstruktur begründet. Synästhesie wird damit zu einer grundlegenden Persönlichkeitseigenschaft. Nur wenige Menschen verfügen über diese keineswegs krankhafte Gabe. In der Regel sind sie gleichzeitig hochbegabt und sehr kreativ, häufig auch noch Linkshänder und von Migräne geplagt. Sie nehmen ihre Umwelt anders wahr und sind hochgradig sensitiv, wodurch insbesondere ihr Verhalten geprägt wird. Sie sind durchweg ausgesprochene Individualisten. Es drängt sie nicht nach Macht - sie sind eher die stillen "Macher" im Hintergrund, die schaffenden Praktiker und Künstler, ohne die nichts läuft. Hier wird versucht, einen Einblick in die synästhetische Wahrnehmung und in die daraus resultierenden Verhaltensweisen zu vermitteln - aus der Sicht eines Synästhetikers.


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Kundenrezensionen

3.5 von 5 Sternen
3.5 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältig 17. August 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Das Buch hinterlässt einen gemischten Eindruck: das erste Drittel ist hochinteressant - sowohl für Nicht-Synnies, die das Thema interessiert als auch für Synnies, die mehr Informationen zum Thema haben wollen, da sie erst vor kurzem fest gestellt haben, das sie etwas haben, was andere nicht können.

Dazu ist das Buch eine gute Quelle - aber dafür wird der Rest auch um so merkwürdiger. Ich weiß nicht, ob der Autor unbedingt Seiten schinden musste, aber diese unmotivierte Ansammlung von Selbstbemitleidung, Selbstbeweihräucherung, seltsamen Hypothesen und Theorien (die zu dem noch nicht mal wissenschaftlich belegt oder auf Grund nachvollziehbarer, statistisch relevanter Beobachtungen entstanden sind) sind schlichtweg nutzlos. Endgültig fassungsloses Kopfschütteln verursachte das Buch bei mir in dem Moment, in dem der Autor Synnies mit Hellsehern gleichsetzt: "belegt" wird diese Behauptung durch Geschichten von Vorhersehungen, die vollständig trivial sind. So wurden immer wieder kehrende Ereignisse wie Flugzeugabstürze und Unwetter "vorhergesagt" - und das teilweise auch noch Jahre im voraus. Das kann ich auch: Morgen früh wird die Sonne aufgehen!

Fazit: Betrachtet man nur die ersten Seiten, so ist dieses Buch zwar nur noch ein Heftchen, dafür aber ein sehr interessantes, den Rest kann man getrost knicken. Ob jemand 10 Euro für ein Informationsheft ausgeben möchte, sollte jeder für sich selbst entscheiden.

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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend! 17. März 2007
Von San-dra
Format:Taschenbuch
Das Buch ist trotz des vielversprechenden Titels mehr als enttäuschend und hat im Grund nichtmal 1 Stern verdient.
Erwartet hatte ich mir, eben auf Grund des Titels, ein Buch mit wissenschaftlichem Anspruch. Angeschafft hatte ich es mir ursprünglich als Literatur für meine Magisterarbeit über Synästhesie und Musik. Stattdessen fand ich hier einen Erlebnisbericht mit teilweise sehr grenzwertigem Sprachgebrauch. Wissenschaftliche Thesen werden zwar auch angeschnitten, jedoch viel zu oberflächlich. Wer sich mit dem Thema "Synästhesie" bereits auseinander gesetzt hat, wird die verschiedene Thesen von anderen Wissenschaftlern wiedererkennen, allerdings wird hier nichts belegt. Ein Literaturverzeichnis fehlt gänzlich!
Ich kann mich meinem Vor-Rezensenten nur anschließen: das Buch strotzt nur so von Selbstmitleid und Selbstbeweihräucherung!
Ob Freuwört damit einen entscheidenden Beitrag zum Thema Synästhesie geliefert hat, ist fraglich.
Ich halte es auch für höchst fragwürdig, das Buch mit 5 Sternen zu bewerten, nur weil man durch dieses auf seine eigene Synästhesie aufmerksam geworden ist. Meiner Meinung nach kann dieser "Aha-Effekt" kaum als Maßstab zur Bewertung des Buchinhalts gelten.
Mein Fazit: Über Synästhesie gibt es weitaus bessere Bücher wie Beispielsweise die Arbeiten von Emrich und Cytowic. Wer nur einen "Aha-Effekt" braucht, kann auch einfach durchs Internet surfen und wird auch da sicher fündig.
Für Leser, die, wie ich selbst, bereits über ihre Synästhesie Bescheid wissen und sich gerne auf wissenschaftlicher Ebene mit dem Thema auseinander setzen möchten, halte ich dieses Buch nicht für empfehlenswert.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen enttäuschend 26. März 2009
Von Synnie
Format:Taschenbuch
Dieses Buch besteht einzig und allein aus Selbstbeweihräucherung und -mitleid und ist ziemlicher Hokuspokus. Weder wissenschaftlich fundiert noch ansatzweise objektiv beschrieben. Eigentlich wären Null Sterne angemessen gewesen.
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Von A.G.
Format:Taschenbuch
Es gibt durchaus einen kleinen aber kurzen Einstieg ins Thema. Interessant ist, mit welcher Arroganz und mit welchem Selbstmitleid dieses Buch geschrieben ist. Es ist doch klar, dass die Umwelt die "Synnies" (blödes Wort) nicht versteht - das liegt in der Natur der Sache. Jeder muss seine Misserfolge nicht nur in der Synästhesie suchen, sondern auch (oder noch etwas mehr) in anderen Ursachen. Ich kann mich nicht hinstellen und fordern, dass sich die gesamte Welt auf mich einzustellen hat. Das Buch nervt sogar mich als komplizierte Synästhetikerin. Unwissenschaftlich und unseriös wird es an der Stelle, wo vom Seherischen die Rede ist. Ich habe auch meine 7. Sinne, aber ehrlich: das haben viele Leute. Für mich ist dieses Buch der teils wirklich interessante, aber unnötig lange Erfahrungsbericht eines Menschen, der sein verkanntes Genie anders aufarbeiten sollte - Verzeihung für die harten Worte. Da gefallen mir die Erfahrungsberichte im Buch "Welche Farbe hat der Montag" und das Buch an sich viel besser.
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aha-Effekt 31. Dezember 2004
Von Martin
Format:Taschenbuch
Meine Frau macht manchmal ziemlich irritierende Bemerkungen. Nachdem wir darüber sprachen, schenkte sie mir zum Geburtstag dieses Buch. Ich dachte immer, die kleine seltsame Tatsache, dass ihre Buchstaben und Zahlen Farben und Töne Formen haben, sei nur ein kleiner irrelevanter Teil ihrer Persönlichkeit. Scheint so, als hätte ich da was falsch verstanden. Alles, aber auch alles was da steht trifft zu: von der Querdenkerei, den Déjà Vues bis hin zu den sich bewahrheitenden Träumen. Jede Menge Aha-Effekte. Vieles kann ich nachvollziehen und Verhaltensmuster habe ich auch wiedererkannt. Dank gebührt dem Autor für den Gang in die Öffentlichkeit.
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