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Vermittelte Weiblichkeit. Feministische Wissenschafts- und Gesellschaftstheorie
 
 
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Vermittelte Weiblichkeit. Feministische Wissenschafts- und Gesellschaftstheorie [Gebundene Ausgabe]

Elvira Scheich


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Kurzbeschreibung

Amerikanische und deutsche Wissenschafts- und Gesellschaftstheoretikerinnen erarbeiten in einem Dialog der Disziplinen neuen Orientierungspunkte zur Weiterentwicklung feministischer Theorie.
Welche Folgen hat die fortschreitende Wissenschaftsentwicklung für die feministische Theorie? Stellt beispielsweise die manifeste Annäherung zwischen Informatik und Genetik die bisherigen feministischen Kritikkonzepte in Frage? Innerhalb welcher theoretischen Traditionen bewegt sich die feministische Erkenntnistheorie?
Insgesamt elf amerikanische und deutsche Wissenschafts- und Gesellschaftstheoretikerinnen erarbeiten in "Vermittelte Weiblichkeit" fragend neue Orientierungspunkte zur Weiterentwicklung feministischer Theorie.
Wie in einem Kaleidoskop werden zahlreiche Facetten weiblicher Sichtweisen auf Privatheit und Öffentlichkeit, Produktion und Reproduktion, Körper und Darstellung sowie Natur und Geschichte erkennbar. Da sich das Geschlechterverhältnis in den letzten Jahrzehnten massiv verändert hat, setzen die vorliegenden Beiträge diese Veränderungen in Beziehung zu den Entwicklungen in den Naturwissenschaften. Dabei wird die Naturalisierung der Geschlechterdifferenz als Kennzeichen der Moderne sichtbar. Mit den jüngsten Eingriffen in das Reproduktionsgeschehen und der Aufspaltung des Frauenbildes in Mutter und Karrierefrau ist die zunehmende Uneindeutigkeit der gesellschaftlichen Existenz und Subjektivität von Frauen unabweisbar. Daraus entwickeln die verschiedenen Forscherinnen das Theorem vom multiplen Subjekt: Gerade weil es widersprüchlich, unzulänglich und verletzlich existiere, sei das Subjekt fähig zum Dialog. So gibt dieser Sammelband selbst ein Beispiel für den gelungenen Dialog der Disziplinen.
Evelyn Fox Keller: Feminismus, Wissenschaft und Postmoderne / Der Organismus
Teresa de Lauretis: Die Technologie des Geschlechts
Sigrid Weigel: Zur Bedeutung der Geschlechterdifferenz in Benjamins Schriften
Gudrun Axeli-Knapp: Traditionen - Brüche: Kritische Theorie in der feministischen Rezeption
Nancy Fraser: Öffentlichkeit neu denken
Irmgard Schultz: Feministische Analyse als Übersetzungsarbeit
Donna Haraway: Situiertes Wissen Anspruchsloser Zeuge Zweites Jahrtausend. FrauMann(c) trifft Onco Mouse(tm)
Teresa Brennan: Ursprungsphantasie und soziale Konstruktion der Natur
Elvira Scheich: Verstehen und Differenz
Helen Longino: Natur anders sehen
Regina Becker-Schmidt: Computer sapiens

Der Verlag über das Buch

Feministische Theorie
Welche Folgen hat die fortschreitende Wissenschaftsentwicklung für die feministische Theorie? Stellt beispielsweise die manifeste Annäherung zwischen Informatik und Genetik die bisherigen feministischen Kritikkonzepte in Frage? Innerhalb welcher theoretischen Traditionen bewegt sich die feministische Erkenntnistheorie?

Insgesamt elf amerikanische und deutsche Wissenschafts- und Gesellschaftstheoretikerinnen erarbeiten in »Vermittelte Weiblichkeit« fragend neue Orientierungspunkte zur Weiterentwicklung feministischer Theorie.

Wie in einem Kaleidoskop werden zahlreiche Facetten weiblicher Sichtweisen auf Privatheit und Öffentlichkeit, Produktion und Reproduktion, Körper und Darstellung sowie Natur und Geschichte erkennbar. Da sich das Geschlechterverhältnis in den letzten Jahrzehnten massiv verändert hat, setzen die vorliegenden Beiträge diese Veränderungen in Beziehung zu den Entwicklungen in den Naturwissenschaften. Dabei wird die Naturalisierung der Geschlechterdifferenz als Kennzeichen der Moderne sichtbar. Mit den jüngsten Eingriffen in das Reproduktionsgeschehen und der Aufspaltung des Frauenbildes in Mutter und Karrierefrau ist die zunehmende Uneindeutigkeit der gesellschaftlichen Existenz und Subjektivität von Frauen unabweisbar. Daraus entwickeln die verschiedenen Forscherinnen das Theorem vom multiplen Subjekt: Gerade weil es widersprüchlich, unzulänglich und verletzlich existiere, sei das Subjekt fähig zum Dialog. So gibt dieser Sammelband selbst ein Beispiel für den gelungenen Dialog der Disziplinen.

Die Aufsätze:

Evelyn Fox Keller: Feminismus, Wissenschaft und Postmoderne, Der Organismus

Teresa de Lauretis: Die Technologie des Geschlechts

Sigrid Weigel: Zur Bedeutung der Geschlechterdifferenz in Benjamins Schriften

Gudrun Axeli-Knapp: Traditionen - Brüche: Kritische Theorie in der feministischen Rezeption

Nancy Fraser: Öffentlichkeit neu denken

Irmgard Schultz: Feministische Analyse als Übersetzungsarbeit

Donna Haraway: Situiertes Wissen Anspruchsloser Zeuge@Zweites Jahrtausend. FrauMann© trifft Onco Mouse™

Teresa Brennan: Ursprungsphantasie und soziale Konstruktion der Natur

Elvira Scheich: Verstehen und Differenz

Helen Longino: Natur anders sehen

Regina Becker-Schmidt: Computer sapiens


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