Rebecca DeForde macht sich auf zu ihrem einstigen Liebhaber, Jericho Ainsley, da dieser im Sterben liegt.
In Bethel angekommen, ist sie nicht der einzige Gast in Jerichos Haus. Neben ihr versorgen die beiden Töchter: Pamela, eine Filmschaffende und Audrey, eine Nonne, die im früheren Leben Verhörspezialistin war, den kranken Vater.
Jericho, der ehemalige Verteidigungsminister und Wirtschaftsboss hat ein oder mehrere Geheimnisse, die er Rebecca anvertrauen will.
Leider ist der Roman anfänglich zäh wie Kaugummi, bis der Leser eine Ahnung erhält in welches Fahrwasser die Geschichte driftet. Grob geht es um Macht, nationale Sicherheit, Kriminalität, CIA, Paranoia, Mafia, Geheimdienste und mittendrin eine Rebecca, die nicht mehr weiß, wem sie trauen darf und wem nicht.
Aufgrund der Architektur des Hauses - mehrere "panic rooms" - ist dem Leser bald klar, das etwas passieren muss, aber es dauert eben etwas - der Roman hat immerhin 461 Seiten.
Carter schafft es nicht einen Spannungsbogen aufzubauen, was für einen Krimi enttäuschend ist.
Auch die ständigen "cliffhanger" am Ende der Kapitel sind nicht gerade toll. Ebenfalls kommt einem das "setting": einsames Haus, Sturm kommt auf...irgendwie bekannt vor.
Positiv an Carters Buch finde ich, dass er seine Geschichte stringent und chronologisch erzählt; auch das er auf besonders brutale bzw. eklige Szenen auskommt, finde ich gut.
Kurz zusammengefasst: eine stringent erzählte Geschichte, deren Spannungsbogen aber nicht überzeugen kann.