Kurzbeschreibung
Nach dem Herrn der Ringe war die Welt der Fantasy nicht mehr dieselbe, hieß es auf dem Klappentext zum Vorgängerband dieser Anthologie: Die Erben des Rings, herausgegeben von Martin H. Greenberg. In jenem Band verbeugten sich anglo-amerikanische Autorinnen und Autoren vor dem großen Erzähler. Doch nicht nur im englischsprachigen Raum hat Tolkien seine Spuren hinterlassen, auch die deutsche Fantasy-Landschaft wurde und wird von ihm geprägt. Auf die ein oder andere Weise kommt niemand, der sich mit dem Genre beschäftigt, an dem Namen Tolkien vorbei. Er hat ein Standardwerk geschaffen, das nach wie vor Maßstäbe setzt. Als Fantasy-Autor schreibt man entweder wie Tolkien oder anders als Tolkien was an sich noch keine Wertung beinhaltet, aber zeigt, dass man dem Vergleich an sich einfach nicht entkommen kann. Und ist es verwunderlich? Findet man in Tolkiens Werk doch beinahe alles, was das Bild der Fantasy in diesem Jahrhundert geprägt hat: von Zauberern, Elfen, Zwergen und Drachen über keltische Mythen und Legenden bis hin zu epischen Schlachtengemälden und anderen genretypischen Motiven und Themen wie zum Beispiel die Queste, die Frage nach der Natur von Gut und Böse, nach Freundschaft und Edelmut. Dies sind auch die Themen, die die Autoren dieses Bandes aufgreifen. Es sind überwiegend junge Talente, und auch sie sind auf die ein oder andere Weise von Tolkien geprägt oder beeinflusst worden nicht unbedingt nur vom Kleinen Hobbit und dem Herrn der Ringe. Auch die Abenteuer des Bauern Giles von Ham und die Notion Club Papers über die versunkene Welt Númenor aus den nachgelassenen Schriften haben ihre Fantasie angeregt. Der aufmerksame Leser wird die unterschiedlichsten Anspielungen auf Tolkien finden, oft mit einem Augenzwinkern, aber immer voller Respekt. Doch man muss die Werke Tolkiens nicht kennen, um Gefallen an den Geschichten zu finden. Es sind vollkommen eigenständige Erzählungen, für die letztendlich gilt, was Jane Jolen schon im Vorwort zu den Die Erben des Rings sagte: Wir wollten die Art von Geschichten produzieren, denen Tolkien selbst zugetan gewesen wäre und an denen er seine Freude gehabt hätte.
Inhalt: Kerstin Gier: Jeremy Ohneland und der Drache Alexander Huiskes: Trommeln in der Tiefe Dietmar Schmidt: Der Seelenstein Rainer Schumacher: Es gibt keine Abenteuer Helmut W. Pesch: Das Lied der Welle Ruggero Leò: Der Sohn des Kesselflickers Frank Rehfeld: Die Insel der Elben Winfried Czech: Das vierte Ei des Drachen April Dillinger: Finrael der Dunkle Horst von Allwörden: Ein reines Herz Ralph Sander: Mohaara Wolfgang Hohlbein: Die Jäger Timothy Stahl: Im Geiste des Meisters oder: Die Wunderschmiede
Klappentext
"Nach dem HERRN DER RINGE war die Welt der Fantasy nicht mehr dieselbe", hieß es auf dem Klappentext zum Vorgängerband dieser Anthologie: DIE ERBEN DES RINGS, herausgegeben von Martin H. Greenberg (Bastei Lübbe Band 13 803). In jenem Band verbeugten sich anglo-amerikanische Autorinnen und Autoren vor dem großen Erzähler. Doch nicht nur im englischsprachigen Raum hat Tolkien seine Spuren hinterlassen, auch die deutsche Fantasy-Landschaft wurde und wird von ihm geprägt.
Auf die ein oder andere Weise kommt niemand, der sich mit dem Genre beschäftigt, an dem Namen Tolkien vorbei. Er hat ein Standardwerk geschaffen, das nach wie vor Maßstäbe setzt. Als Fantasy-Autor schreibt man entweder "wie Tolkien" oder "anders als Tolkien" - was an sich noch keine Wertung beinhaltet, aber zeigt, dass man dem Vergleich an sich einfach nicht entkommen kann. Und ist es verwunderlich? Findet man in Tolkiens Werk doch beinahe alles, was das Bild der Fantasy in diesem Jahrhundert geprägt hat: von Zauberern, Elfen, Zwergen und Drachen über keltische Mythen und Legenden bis hin zu epischen Schlachtengemälden und anderen genretypischen Motiven und Themen wie zum Beispiel die Queste, die Frage nach der Natur von Gut und Böse, nach Freundschaft und Edelmut.
Dies sind auch die Themen, die die Autoren dieses Bandes aufgreifen. Es sind überwiegend junge Talente, und auch sie sind auf die ein oder andere Weise von Tolkien geprägt oder beeinflusst worden - nicht unbedingt nur vom KLEINEN HOBBIT und dem HERRN DER RINGE. Auch die Abenteuer des BAUERN GILES VON HAM und die NOTION CLUB PAPERS über die versunkene Welt Númenor aus den nachgelassenen Schriften haben ihre Fantasie angeregt. Der aufmerksame Leser wird die unterschiedlichsten Anspielungen auf Tolkien finden, oft mit einem Augenzwinkern, aber immer voller Respekt. Doch man muss die Werke Tolkiens nicht kennen, um Gefallen an den Geschichten zu finden. Es sind vollkommen eigenständige Erzählungen, für die letztendlich gilt, was Jane Jolen schon im Vorwort zu den ERBEN DES RINGS sagte: Wir wollten "die Art von Geschichten produzieren, denen Tolkien selbst zugetan gewesen wäre und an denen er seine Freude gehabt hätte."
Für gute Unterhaltung also sorgen u.a.: KERSTIN GIER, HELMUT W. PESCH, WOLFGANG HOHLBEIN, FRANK REHFELD, TIMOTHY STAHL und viele andere.