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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Dalai Lama erfrischend anders,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Vermächtnis des Dalai Lama. Ein Gott zum Anfassen (Gebundene Ausgabe)
Hervorragend. Endlich mal ein Buch über den Dalai Lama, das nicht aus der Esoterik-Ecke kommt. Das von Respekt gegenüber dem Gottkönig getragen ist, aber nicht in blinde Ehrfurcht verfällt. Wo also auch (selbst-)kritische Aspekte beim Namen genannt werden.Mir gefällt das Buch vor allem deshalb, weil es die politischen Zusammenhänge verdeutlicht, einfach geschrieben, und trotzdem anspruchsvoll ist. Und für deutsche Breiten untypisch: es ist humorvoll! Last but not least, weil man spürt, dass der Autor weiß, wovon er redet - keine Wiederaufmischung von Sekundärliteratur, sondern ein Werk voller persönlicher Beobachtungen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hervorragend,
Von Norbert J von Bredow (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das Vermächtnis des Dalai Lama. Ein Gott zum Anfassen (Gebundene Ausgabe)
Das Vermächtnis des Dalai Lama von dem Spiegel Journalisten Erich Follath liest sich sehr gut. Das Buch ist interdisziplinär, das spirituelle wie das politische am Dalai Lama beleuchtend. Mit vielen interessanten und teils komischen Anekdoten (z.B. Chinas Intervention gegen Grönland wegen des Fussball-Kicks mit Exil-Tibetern).Gerade für Reiseliteraturinteressenten zu empfehlen, es ist ein Stil, der der an Scholl-Latour oder auch Tino Terzani erinnert, mit Esprit und Detailkenntnis, aber (zum Glück) ohne Pomp und Name Dropping" vorgetragen. Zu schätzen ist auch die kommentierte Literaturliste. Weniger gut fand ich die Schriftgröße, die war nämlich zu klein! Vielleicht kann man das in der nächsten Ausgabe korrigieren! Ein Namens- und Begriffsregister hätte auch nicht geschadet, anderseits ist alles so gut im Text erklärt, dass das nicht zwingend erforderlich ist. Sehr zu empfehlen, eine der besten Sachbücher-Neuerscheinungen 2007 überhaupt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Seinen Feinden zu schaden heißt auch immer: sich selbst zu schaden (Dalai Lama),,
Von Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen (#1 HALL OF FAME REZENSENT) (TOP 10 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Das Vermächtnis des Dalai Lama. Ein Gott zum Anfassen (Gebundene Ausgabe)
Der promovierte Politologe Erich Follath hat sich seit den Achtzigerjahren immer wieder in Tibet aufgehalten, dort die Klöster aufgesucht und den 14. Dalai Lama in dessen Exil in Dharamsala interviewt.Der Dalai Lama, zu mongol. dalai "Ozean" (des gelehrten Wissens) ist der höchste Würdenträger des Lamaismus und seit dem 16. Jahrhundert das religiöse und politische Oberhaupt Tibets. Im April 2007 traf Follath den Gottkönig in Leipzig zu einem Gespräch im privaten Rahmen. Der Autor befragt den Dalai Lama kritisch , teilweise fast provokant zu politischen und religiösen Themen und zeichnet auf diese Weise ein umfassendes Bild von dem Friedensnobelpreisträger von 1989, der sich auf internationaler Ebene für Toleranz zwischen den Religionen und Völkern und für die Wahrnehmung der globalen Verantwortung der Menschheit einsetzt. Thematisiert werden u.a. die Wiedergeburten des derzeitigen Dalai Lamas, seine Kindheit, religiöse Inhalte des Buddhismus und die politischen Gründe, die dazu führten, dass der Dalai Lama Ende der 50er Jahre Tibet verließ. 1950 hatten die Chinesen Tibet besetzt. Die Besatzer zerstörten Klöster und demütigten Mönche. Der Dalai Lama war 24 Jahre als er sich 1959 auf Rat des Staatsorakels während eines zum Scheitern verurteilten Volksaufstandes zur Flucht entschloss. Mehr als 80 000 Tibeter sind dem Dalai Lama nach und nach in die Fremde gefolgt. Viele setzten ihr Leben aufs Spiel . Während der Kämpfe , die drei Tage andauerten , starben 3000 Tibeter und mehr als 4000 wurden gefangen genommen. Im Exil entstand auf Veranlassung des Dalai Lamas und unter seiner Leitung ein Parlament. Die tibetische Exilregierung setzt sich dafür ein , über Verhandlungen mit der chinesischen Regierung wirkliche Autonomie zu erlangen. Im indischen Dharamsala , ungefähr 150 km von der tibetischen Grenze entfernt, lebt der von Follath befragte Gottkönig, der sich immer noch intensiv mit den Reformen für ein zukünftiges Tibet befasst, dem er eine demokratische Verfassung geben möchte. Follath lässt den Leser wissen, was der Dalai Lama täglich unternimmt und verdeutlicht in diesem Zusammenhang, weshalb er weltliche Dinge nur nach ihrer Funktionalität beurteilt. Er diskutiert mit ihm den buddhistischen Glauben, insbesondere die ethischen Wertmaßstäbe der Buddhisten und lotet hier beharrlich die Grenzen aus. Ein interessantes Buch über einen ganz besonderen Menschen und seine vielfältigen Aktivitäten, für den übrigens das Glück eine Frage der inneren Haltung ist. Empfehlenswert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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