Dieses Buch ist eines dieser Bücher, die auf der einen Seite extrem gelungen und lesenswert sind und auf der anderen Seite auch ziemlich langweilig wirken können. Es ist eines der Bücher, dessen Schwerpunkt nicht auf eine weitläufige und interessante Handlung gesetzt ist.
Ein Junge erzählt aus seiner eigenen Perspektive, wie er es erlebte, dass seine Eltern ihr ganzes Herzblut daran setzten den auf der Flucht verlorengegangen älteren Bruder, den er selbst nie kennengelernt hatte, wiederzufinden.
Es ist auf eine versteckte Weise ein sehr emotionales Buch, das für pädagogisch Interessierte hochgradig interessant sein kann. Aber für diejenigen, die Bücher mit viel Handlung eher bevorzugen ist dieses Buch nicht unbedingt empfehlenswert.
Trotzdem ist es alles in allem ein solides Buch mit tiefgehender Intention.