Fashion Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren calendarGirl Prime Photos Erste Wahl Learn More fissler Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego NYNY

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen31
4,3 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:34,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 20. Juni 2003
Wie schon im Vorwort beschrieben, ist "Verlorene Siege" das Buch eines Soldaten und nicht das eines Politikers, Historikers oder Philosophen.
Einer der besten, wenn nicht sogar der beste deutsche Generalfeldmarschall beschreibt in diesem Buch, wie er den Polen- und Frankreichfeldzug und die Kämpfe an der Ostfront von 1941-1944 erlebt hat, was zu welchen Entscheidungen führte und wer dabei welche Rolle spielte. Besonders wird dabei auf den Konflikt zwischen dem OKH auf der einen und dem OKW und Hitler auf der anderen Seite eingegangen, und inwiefern Hitler in das Geschehen eingriff.
Das Buch ist gut zu lesen, es wartet nicht mit unendlichen Fachausdrücken auf. Damit man nicht den Überblick verliert, beschreibt Manstein mehrmals, welche Generäle mit welchen Armeen ihm zu diesem Zeitpunkt unterstanden. Außerdem gibt es mehrere Karten, welche die Pläne und die Kampfverläufe zeigen und dadurch verständlicher machen.
Wer sich für den Zweiten Weltkrieg interessiert, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen.
Ebenfalls zu empfehlen ist "Soldat im 20.Jahrhundert", das Mansteins Erlebnisse im 1.Weltkrieg, in der Reichswehrzeit und später, beim Wiederaufbau der Bundeswehr, darstellt.
0Kommentar|100 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Januar 2007
Erich von Manstein wird in weiten Kreisen als der fähigste General im Zweiten Weltkrieg betrachtet. In zahlreichen Schlachten, war er für die Strategieplanung mitverantwortlich. Nicht nur wandte er die Blitzkriegstrategie erfolgreich an, sonder schuf auch den Sichelschnitt in Frankreich und eroberte Sewastopol. Auch von den Gegnern wurde Manstein gefürchtet wie ein Zitat des russischen Feldmarshall Rodion Jakowlewitsch erkennen lässt: Wir hielten den verhassten Manstein für unseren gefährlichsten Gegner. Seine technische Beherrschung aller, aber auch aller Situationen sucht ihresgleichen. Es wäre vielleicht schlecht um uns bestellt gewesen, wenn alle Generäle der deutschen Wehrmacht sein Format besessen hätten."

In seinem Buch Verlorene Siege", erklärt v. Manstein seine taktischen Überlegungen während der Feldzüge. Die Darlegung und Entwicklung seiner Strategien stellt ein Schwerpunkt seines Buches dar. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf den internen Kampf zwischen der Wehrmachtsführung und Hitler gelegt. Erich von Manstein ist einer der wenigen Generäle, die Hitler klar widersprochen und gegen ihn (im strategischen Sinne) gekämpft haben. Dabei listet v. Manstein nicht nur negatives auf, sondern anerkennt Hitler auch ein gewisses militärisches Talent an. Durch die Zurückhaltung Hitlers und die Unfähigkeit schnelle Entscheidungen zu treffen, wurde das Verhältnis des OKHs und Hitler immer schlechter. Dies endete in der Enthebung Mansteins aus seinem Amt.

Das Buch ist wohl weniger dazu geeignet sich einen Überblick über den 2. Weltkrieg zu verschaffen. Die Schwerpunkte liegen in der strategischen Behandlung der Feldzüge von Erich v. Manstein. Des Weiteren will v. Manstein aufzeigen, wie das Verhältnis des OKH zu Hitler stand. V. Manstein stellt damit auch die These auf, dass der Krieg anders hätte verlaufen können, wenn der militärischen Führung mehr Entscheidungsmacht zugekommen wäre.

Die einzelnen Schlachten werden relativ genau behandelt, so dass es vor allem für Leute, die sich für Militärstrategie interessieren, geeignet ist. Es empfiehlt sich auch, sich zuerst mit der Organisation und dem Aufbau der Wehrmacht auseinanderzusetzen.

Etwas dürftig ist das Kartenmaterial ausgestaltet. Zwar gibt es Karten mit den eingezeichneten Truppen, doch fehlt zumeist der Verlauf. Mit ein bisschen Suchaufwand im Internet kommt man aber schnell zum gewünschten Ergebnis.

Das Buch ist Militärhistorisch wehr wertvoll und ausserordentlich spannend und interessant. Jedem, der sich für diese Thematik interessiert, kann ich es empfehlen.
0Kommentar|55 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Januar 2013
Ich muss dieses Buch wirklich ehren und schreibe somit meine erste Amazon_Rezension. Mir als geschichtsinteressierten Schüler gefällt gerade dieses Buch besonders. Vorerst habe ich mich abschrecken lassen vor einer Rezension "unübersichtlich, da zu viele versch. Armeen und Divisionen genannt werden", doch mich letzten Endes doch für einen Kauf entschieden. Ich kann das Buch wirklich jedem nahelegen, der sich für den 2. WK interessiert. Genaue Informationen, klar und übersichtlich beschrieben und Manstein (der beste General der deutschen Wehrmacht!!!) gibt auch Möglichkeiten an, wie man die ein oder andere Krise hätte verhindern können (z.B. Stalingrad). Nun weiß ich genauestens über die Feldzüge bescheid und habe mit diesem Buch einen tieferen Einblick auch in die Hintergedanken einiger Generäle bekommen.
Von mir eine eudneutige Kaufempfehlung!
22 Kommentare|12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. März 2011
Das Buch 'Verlorene Siege' ist eine beeindruckende Erzählung zur Kariere des GFM Manstein und der strategischen Bewegung der von Ihm befehligten Truppen.
Es wird geschildert welche Schwierigkeiten ein OB einer Heeresgruppe mit einem Dienstvorgesetzten Hitler hatte.
Welche Freiheiten dem GFM Manstein als OB der 11. Armee auf der Krim in seinen Endschlüssen blieben.
Für den militärisch interessierten, findet sich hier haarklein aufgezählt welche Gründe zum einem Endschluss beim Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Süd GFM Manstein geführt haben, welche Absicht er verfolgte und wie es durch die Truppe umgesetzt wurde.
Es wird auch auf Bewegungen der Feindkräfte ihre Möglichen Ziele aber auch ihre taktischen Fehler eingegangen.
Die Bewegungen der Truppe sind in Karten eingezeichnet, so dass sich der interessiert Leser auch selbst ein Bild machen kann von den Möglichkeiten des OB.d.Hr.Süd und diese auch nachvollziehen kann.
Wer hier eine kritische Auseinandersetzung des GFM Manstein mit der Nazi-Diktatur erwartet oder mit dem Attentat auf Hitler, der sollte sich ein anderes Buch kaufen.
Die Zielsetzung dieses Buches liegt eindeutig im militärischen Bereich und nicht im politischen Bereich.
Das Buch ist für den militärisch, strategisch und taktisch interessierten Leser sehr Empfehlenswert.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Januar 2003
Dieses Buch ist nicht nur von einem der fähigsten Generale des Zweiten Weltkrieges geschrieben worden, sondern besticht durch seine Sachlichkeit. Manstein schreibt bewusst aus seiner damaligen Sicht. Es ist eines der Bücher, die nicht durch die 68er Ideologiebrille geschrieben wurden und daher, GOTT SEI DANK, nicht politisch korrekt ist.
Außer über den Verlauf der militärischen Operationen erfährt der Leser auch vieles über die politischen Ereignisse und vor allem, wie sie im jeweiligen Zeitpunkt eingeschätzt wurden. Es liegt in der Natur der Sache, dass ein Werk, dass vor Allem die strategischen Zusammenhänge darstellt, weniger auf das persönliche Leid der Soldaten und Zivilisten eingeht.
Besonders interessant ist die Beschreibung der Einflussnahme Hitlers auf militärische Operationen und die Schilderung der Auseinandersetzungen mit seinen Generalen und deren oft unterschiedlichen Standpunkte. Auch Mansteins Einschätzung Hitlers militärfachlicher Kompetenz bzw. Unkompetenz sind sehr interessant und (wie politisch inkorrekt!) differenziert.
Dieses Werk ermöglicht außerdem Einblicke in die strategischen Gedankengänge eines Frontgenerals aus erster Hand.
Zur moralischen Beurteilung des Autors sei hier folgendes festgestellt:
-Manstein war der Offizier, der sich in den Dreißigern schriftlich über die Entlassung "nichtarischer" Soldaten aus der Reichswehr offiziell beschwerte.
-Sir Winston Churchill empfand die Anklage Mansteins nach dem Kriege als Schande und spendete eine beträchtliche Summe für seine Verteidigung
-Der berühmte britische Militärhistoriker Liddell Hart beendete seinen Leserbrief zum Manstein-Prozess vom 11.01.1950 in der "Times" mit den Worten:
"Ich habe die Kriegsgeschichte lange genug studiert, um zu wissen, dass nur wenige Männer, die in einem harten Kampf Armeen geführt haben, eine so genaue Prüfung ihrer Taten und Worte hätten bestehen können wie Manstein. Seine Verurteilung erscheint als ein krasses Beispiel von großer Unwissenheit oder großer Heuchelei"
Das sollten sich gewisse "Gutmenschen", die ihn heute verurteilen wollen, hinter den Spiegel stecken.
0Kommentar|110 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 22. Januar 2007
Manstein schildert z.T. minutiös den Verlauf u. die Hintergründe der deutschen Feldzüge, vom Polenfeldzug bis hin zu den verschiedenen Schauplätzen in Russland. Weiterhin gewährt er genaue Einblicke in die politische, aber vor allem militärische Führung zur Zeit des 3. Reiches u. er zeigt auf, warum u. mit welchen Folgen die Grenzen zwischen Politik u. Militär oftmals fließend oder im Extremfall nicht existent waren. Bis ins Detail aufgefächerte Ausführungen über operative Gedankengänge zeichnen das Bild eines strategischen Genies. Der hauptsächlich von entworfene Operationsplan für den Beginn des Westfeldzuges, der so genannte "Sichelschnitt", gilt bis heute als strategische u. operative Glanzleistung u. wurde u.a. von Norman Schwarzkopf erfolgreich im Golfkrieg, wenn auch leicht angepasst u. verändert, verwendet. Das Buch sehr informativ u. militär-historisch gesehen, ein wichtiges Werk eines Zeitzeugen.
0Kommentar|20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Mai 1999
Erich von Manstein schildert in seinem Buch "Verlorene Siege" z.T. minutiös den Verlauf und die Hintergründe der deutschen Feldzüge, vom Polenfeldzug bis hin zu den verschiedenen Schauplätzen in Rußland. Weiterhin gewährt er genaue Einblicke in die politische, aber vor allem militärische Führung zur Zeit des Dritten Reiches und er zeigt auf, warum und mit welchen Folgen die Grenzen zwischen Politik und Militär oftmals fließend oder im Extremfall nicht existent waren. Bis ins Detail aufgefächerte Ausführungen über operative Gedankengänge zeichnen das Bild eines strategischen Genies. Der hauptsächlich von entworfene Operationsplan für den Beginn des Westfeldzuges, der sogenannte "Sichelschnitt", gilt bis heute als strategische und operative Glanzleistung und wurde u.a. von Norman Schwarzkopf erfolgreich im Golfkrieg, wenn auch leicht angepasst und verändert, verwendet. Das Buch ist also sehr informativ und militär-historisch gesehen, ein wichtiges Werk eines Zeitzeugen. Doch irgendwie macht sich bei der Lektüre ein bitterer Beigeschmack bemerkbar. Der Krieg, das Leiden von Millionen Soldaten und untrennbar damit verknüpft der Schmerz der Ehefrauen, Kinder, Eltern usw., ganz zu schweigen von den unzähligen Vertriebenen, Internierten, Exekutierten und Opfern der Bombennächte, wird reduziert auf simple Planspiele auf der Landkarte und Ausführungen über taktische Grundlagen. Man kann dies aber Manstein nicht zur Last legen. Zum einen kämpfte er selbst im 1.Weltkrieg und wurde mehrmals verwundet und zum anderen kann sich auch ein Konzernchef nicht mit dem Schicksal eines jeden Mitarbeiters befassen. Ist man also gegen diese Reduktion und vor allem gegen die Glorifizierung der Ereignisse gewappnet, ist Mansteins Buch durchaus lesenswert.
0Kommentar|53 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. April 2016
Sehr spannend werden hier die Erlebnisse des GFM von Manstein wiedergegeben. Vom Polenfeldzug über den von ihm geplanten "Sichelschnitt" bis zu den Kämpfen an der Ostfront wird hier ein nahezu perfektes Stück Geschichte abgeliefert. Berichtet wird von den Erfolgen über Polen, Frankreich und den anfänglichen großen Siegen in Russland. Der Eroberung der Krim, die Verhinderung des Zusammenbruchs der Ostfront nach der Stalingrad-Katastrophe, die zunehmenden Krisen mit Hitler, Schlacht um Kursk, Rückzugskämpfe und trotz absoluter Loyalität schließlich die Entlassung von Mansteins.
Taktische Vorgänge werden leichtverständlich erklärt. Kartenmaterial ist ebenfalls vorhanden. Bedenken muss man allerdings wer und wann dieses Buch verfasst wurde. Wenn man dann noch weitere Lektüren hinzuzieht, werden Dinge wie zum Beispiel der Kommissarsbefehl und der Stalingradentsatzt in einem anderen Licht beleuchtet.
Was die Genialität eines EvM in keinster Weise schmälern soll. Hart, fordernd, aber auch Entscheidungen gegen Hitler und für seine Truppe treffend war er stets Vorbild und Leitfigur. Strategisch und soldatisch einer der besten Generäle.
Ein absolut empfehlenswertes Buch.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Dezember 2012
Dieses Buch ist sehr gut geschrieben. Sehr informativ zeigt es Fehler der dt. Kriegsführung auf.
Jedem Geschichtsinteressierten, welcher sich objektiv informieren will, sehr zu empfehlen.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. April 2006
Das Buch von Generalfeldmarschall von Manstein gibt dem Leser einen Einblick in seine Erlebnisse und in die von ihm getragene Verantwortung während des zweiten Weltkrieges von 1939 bis zum Frühjahr 1944. Vor allem die Vermittlung der Leiden, die das Ostheer in Russland ertragen musste, kommt auch ohne die Darstellung vieler einzelner Soldatenschicksale in erschütternder Weise zum Ausdruck. Von Manstein stellt dabei nicht sich, sondern die Tapferkeit der Soldaten in den Vordergrund, die in dieser Zeit unter ihm gedient haben. Insgesamt gesehen ist von Mansteins Bericht meiner Meinung nach ein sehr wichtiges Zeitdokument, da es die Gedankengänge und Entscheidungsgründe verantwortlicher Personen zu den damaligen Zeitpunkten schildert, anstatt sie im großen Zusammenhang der Kriegsniederlage zu analysieren.
0Kommentar|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden