Dass der Autor die Schrecken des zweiten Weltkrieges überlebt hat, war sicherlich fast unglaublichem Glück und unglaublichen Zufällen geschuldet. Ihn deshalb unglaubwürdig zu nennen, halte ich für unfair. Er schildert packend und realistisch den oft tödlichen, manchmal aber auch banalen Alltag des Krieges, das Hin-und-Her transportiert werden, das Warten, die drakonischen, oft politisch motivierten Strafen, die allzuoft auch Unschuldige trafen und die Niederlage, ohne in Weinerlichkeit oder Pathos zu verfallen. Eine sehr lesenswerte, unbedingt gelungene, biographische Darstellung!