Sein Smoking sitzt perfekt. Die Ausrüstung ist auf dem neuesten Stand. Verfolger haben keine Chance. Und auf Frauen übt er immer noch eine magische Wirkung aus. Aber nicht James Bond jagt durch dieses Abenteuer, sondern Robert MacDougal, Kunstsammler und Meisterdieb. "Verlockende Falle" bot dem mittlerweile geadelten Sir Sean Connery die Möglichkeit, sein ganzes "007"-Repertoire in einem spannenden Katz- und Mausspiel unterzubringen, gedreht an den erlesensten Orten der Welt, mit irrwitzigen Stunts und funkensprühenden Dialogen.
Die attraktive Versicherungsagentin Gin Baker (Catherine Zeta-Jones) erhält die Gelegenheit, den Kunstdieb Robert MacDougal undercover aufzuspüren und in eine Falle zu locken. Sie schlägt ihm einen Coup vor, den die beiden gemeinsam ausführen wollen. Auf Macs schottischem Anwesen proben sie den Diebstahl einer wertvollen chinesischen Maske, die mit einem Laser-Sicherheitssystem umgeben ist. Als der komplizierte Klau tatsächlich gelingt, schöpft Mac Verdacht. Trotzdem lässt er sich auf das nächste Abenteuer ein: die Überlistung der Zentralbank von Kuala Lumpur mithilfe eines Computer-Bugs.
"Verlockende Falle" steckt voller überraschender Twists. Das sorgt für Drive und psychologischen Kitzel. "Zunächst ist Mac einfach nur ein Einzelgänger", analysiert Sean Connery seine Rolle. "Er schätzt die Schönheit und die Kunst und ist auf jede Eventualität bestens vorbereitet. Das einzige, was er nicht kommen sieht, ist diese Frau." Auch wenn einige Kritiker den Altersunterschied der beiden Hauptdarsteller bemängelten (Connery war zum Zeitpunkt des Drehs 68, Zeta-Jones 29 Jahre alt): Es knistert gewaltig zwischen dem Meisterdieb und seiner Schülerin.