Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
40 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ein mittelmäßiger Vampirroman, 30. September 2008
Wie die Überschrift und meine Sternevergabe schon zeigen, konnte mich "Verliebt in einen Vampir" nicht wirklich überzeugen. Der Kauf des Buches war mal wieder eine spontane Sache, weil der Klapptext und die Aufmachung des Buches mich wirklich positiv ansprachen. Zudem wird groß mit New-York-Times-Besteller geworben, was mich in der Vergangenheit schon zu einigen wirklich guten Vampirbuchserien geführt hat. Kurzum, es war gekauft und ich war auch relativ schnell damit durch.
Bevor ich anfange rumzumäkeln, möchte ich erst einmal die positiven Aspekte hervorheben. Inhaltlich wurde ja schon das wichtigste gesagt. Die Grundidee sowie der Anfang der Geschichte sind wirklich gut. Auch waren mir die beiden Protagonisten weites gehend sehr sympathisch. Etienne und Rachel sind nicht unbedingt stereotypisch und auch die restlichen Clanmitglieder stellen interessante Persönlichkeiten dar, die für kommende Bände noch jede Menge Potential bieten. Zudem stellt Lynsay Sands ihre eigene Theorie zur Entstehung der Vampire vor, kleine Nanos im Blut, die eine Person unsterblich machen, wenn sie nur ausreichend Blut zu sich nehmen. Im Prinzip stände einem guten Buch also nichts im Weg...
Was mich also stört? Tja, man merkt es dem Buch mit der Zeit an, dass die Autorin hier keine allzu ernstnehmende Story entwickelt hat. Wirklich komisch fand ich das alles hingegen aber auch nicht. Das Ganze ist irgendwie weder Fisch noch Fleisch. Es war weder besonders spannend oder gruslig/düster noch waren die Dialoge erheiternd oder amüsierend. Stellenweise dümpelt die Geschichte so vor sich hin, ergeht sich dann von der einen in die nächste erotische Liebesszene und viele Gesprächen zwischen Etienne und Rachel sind doch sehr auf den nächsten "Akt" hinkonzipiert. Die Erotiksachen an sich sind ja auch nicht schlecht geschrieben; Lynsay Sands weiß wirklich, die Dinge gut zu verpacken ohne dabei pornographisch zu werden. Vielmehr der Weg dahin... na ja!
Die Idee mit der Nahrungszufuhr durch kaltes Spenderblut und das Einsaugen durch die Zähne nimmt dem Vampirsein hingegen völlig seinen Reiz. Bei aller Liebe zu meinen Mitmenschen finde ich es jedoch schöner, wenn sich der Vampir sein Blut noch direkt frisch von der Vene zapft, sei es nun bei Tier, Mensch oder andern Blutsaugern. Das Beutelblut stelle ich mir nicht so nahrhaft vor und auch diese Cocktails mit Blut von Drogensüchtigen und Alkoholikern fand ich ein bisschen affig und klischeelastig.
Das größte Manko und der Grund, warum die Bewertung nur Mittelmaß ist, führe ich für mich auf den Plot zurück. Nach der völlig vorschnellen Umwandlung von Rachel und den Problemen mit ihrem neuen Dasein ist irgendwann die Luft raus. Etienne und Rachel finden langsam über ihre Körper auch auf mentaler Ebene zueinander und die Bedrohung von Pudge ist mal mehr, mal weniger präsent. Was Pudge eigentlich darstellen sollte, ist mir bis heute noch schleierhaft. Das der nicht ganz richtig tickt und damit seine Beweggründe nicht immer nachvollziehbar sind, mag ja noch so sein, aber irgendwie schert sich keiner so recht um den. Der läuft gegen Etienne Amok, aber keiner weiß Rat und stellenweise findet seine Person keine Bedeutung mehr, obwohl ja bekannt ist, wo er wohnhaft ist. Vielleicht brauchte man schließlich noch ein Aufhänger für den Schluss, ich weiß es nicht. Das Ende war schrecklich vorhersehbar und in etwa so spannend wie Fensterputzen.
Vielleicht waren meine Erwartungen an das Buch falsch oder aber es liegt daran, dass ich es bei Vampiren eher düsterer mag. Mir hat es nicht gefallen! Ob ich den nächsten Teil lese? Ich überrasch' mich selbst. Schlecht war "Verliebt in einen Vampir" nicht, aber mich konnte es nicht mitreißen. Ich denke, es gibt bestimmt einige, die Spaß an solchen Büchern haben, gerade, wenn man vielleicht auf Mary Janice Davidson steht. Wer es lieber düsterer mag, der sollte zu anderen Vampirromanen greifen.
|
|
|
24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Witzig, fesselnd, guter Einstand von Sands, 23. September 2008
Für mich ist es das erste Buch von Lynsay Sands und ich muß sagen: ich finde es klasse.... Ähnelt vom Stil her (so locker, flockig, sexy und amüsant) wie Kerrelyn Sparks "Wie angelt man sich einen vampir?"..... Rachel arbeitet in der Nachtschicht in der Pathologie. Eines Nacht kommt ein schöner anziehender Fremder als Toter auf ihren Tisch. Das er kurz danach mit ihr spricht schiebt sie auf ihre Einbildung auf grund der nahenden Grippe. Kurz darauf - sie ist den ersten Tag nach ihrer Grippe wieder auf der Arbeit - hat sie einen "Rostbraten" auf den Tisch - eine verkohlte Leiche. Ein Mann erscheint und will sie vor der Leiche schützen, denn diese sei ein Vampir. Sie wirft sich schützend vor die Leiche und wird so von der Axt erwischt, die der Irre dabei hat. Dem Rostbraten Etienne bleibt also nichts anderes übrig, als sie zur Vampirin zu machen um ihr so das Leben zu retten.. Tja und ab da wird es dann für mich richtig amüsant, wie sie sich erstmal gegen die Erkenntnis wehrt und sich die Beiden annähern.. Zugegeben: kein literarischer Erguß, sondern einfach leichte witzige Unterhaltung, aber genau das richtige für den urlaub, einen verregnetem Nachmittag auf der Couch .... Ich finds klasse und freu mich schon auf die Fortsetzungen ..... es gibt allerdings nur 4 Sterne, weil ich wie gesagt finde es ist sich sehr ähnlich der Kerrelyn Sparks Serie ; keine Ahnung welche eher auf dem Markt war aber es ist jedenfalls nichts wirklich Neues und Überraschendes...aber auf alle Fälle total lesenwert, wer auf diese Art von Büchern steht....
|
|
|
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gemütlich entspannte, vamprische Unterhaltung, die nicht enttäuscht, aber auch nicht wirklich überrascht, 10. Oktober 2008
Bis Rachel Garrett sich gewahr wird, dass sie bereits ein zweites Mal denselben Toten in der Pathologie vor sich auf dem Tisch liegen hat, da wird sie auch schon von einem Mann in Tarnkleidung mit einer Axt erschlagen.
Den Ruf ihres Axtmörders noch in den Ohren Schnell weg. Er ist ein Vampir!" wacht sie einige Zeit später wieder in fremder Umgebung auf. Ein wenig orientierungslos und voller Fragen durchstreift sie das ihr fremde Haus und stößt dort auf den angeblichen Toten aus der Pathologie, Etienne Argeneau.
Nun ist es an Etienne, Rachel mit ihrer neuen Lebenssituation bekannt zu machen, denn um sie nach dem Angriff, der eigentlich ihm galt zu retten, musste er sie wandeln und Rachel ist nun ein Vampir, genau wie Etienne.
Zusätzlich kompliziert wird die Situation durch Norman, genannt Pudge, der in seiner Besessenheit ein wenig zu viel über Etienne herausgefunden hat. Er sieht sich selbst nun in seinem Wahn als eine Art Mischung aus Van Helsing und Dracula, mit dem Ziel Etienne zu töten.
"Verliebt in einen Vampir" ist schön zu lesen und hat mir ein paar unterhaltsame, entspannte und gemütliche Lesestunden geschenkt.
Und dennoch fehlte mir der typische Sands Humor. Dieser zeigt sich, in anderen Geschichten der Autorin, vor allem in den amüsanten Szenen, die die Sands`schen Figuren immerzu heraufbeschwören und die mich stets zum laut heraus Lachen bewegen. Meiner Meinung nach fehlt das in diesen Buch fast vollkommen.
Auch der Plot an sich hat mir eigentlich sehr gut gefallen, aber er bietet nicht wirklich etwas neues oder geht Wege abseits ausgetretener Romanpfade. Einerseits ist das natürlich schön, den so weiß man was man erwarten kann, andererseits ist es natürlich auch ein klein wenig langweilig.
Gut gefallen hat mir die Art und Weise, wie Rachel langsam akzeptiert und erkannt hat, was sie nun ist und was das bedeutet. In einigen Vampirgeschichten geht mir das einfach zu schnell von statten, aber die Autorin hat hier, für meinen Geschmack, genau das richtige Maß getroffen.
Noch besser und vor allem sehr amüsant fand ich Etiennes typisch männliche Gedankengänge und Erklärungsversuche um Rachel ihre neue Lebenssituation schmackhaft zu machen. Und ganz wunderbar, auf welche Art und Weise seine Mutter ihn dann, ähnlich einem ungezogenen Kind, darauf hinweist.
Überhaupt, die Figur der Mutter, Marguerite, finde ich einfach klasse. Wie sie mit ihren Söhnen umgeht, so als wären sie noch kleine Kinder - was angesichts der Tatsache, dass die Kinder bereits seit mehreren Jahrhunderten erwachsen sind, ist das einfach zu köstlich.
Die Argeneaus eine tolle Familie, die noch turbulente Zeiten und viele Geschichten verspricht. Damit hat Lyndsay Sands dann auch sofort meine Serienbücher-Sucht angesprochen und so freue ich mich schon auf den nächsten Teil.
Fazit: Gemütlich entspannte, vamprische Unterhaltung, die nicht enttäuscht, aber auch nicht wirklich überrascht. (AS)
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|