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Verliebt bis unters Dach: Roman
 
 
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Verliebt bis unters Dach: Roman [Taschenbuch]

Sarah Monk , Annette Charpentier
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (8. Februar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442374235
  • ISBN-13: 978-3442374236
  • Originaltitel: A Romantic Getaway
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 410.941 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Sarah Monk
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eine turbulente, herrlich komische Reise mit Umwegen zum großen Glück!

Die Freude ist groß, als die Schwestern Liesel und Marilyn ein Hotel an der Küste Cornwalls erben. Doch sie haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht: zänkisches Personal, exzentrische Gäste – und ein hypochondrischer Hund namens Godrich. Allerdings bietet Godrich seinem Frauchen Liesel auch immer wieder Gelegenheit, den attraktiven Tierarzt des Ortes aufzusuchen …

Herzerwärmende Gefühle vor der romantischen Kulisse Cornwalls!

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Sie schien geradewegs einer Shampoowerbung entsprungen: Wie sie mit diesem besonderen, schwungvollen Schritt über die Straße ging, wie ihr das goldbraune, gewellte Haar um die Schultern flog und in der Sonne aufglänzte. Sie war der Typ Mädchen, nach dem Männer sich tatsächlich umdrehen, auf die sie mit Blumensträußen in der Hand zustürzen - oder für die sie aus dem Fenster fallen.
Wie kam es daher, dass Liesel Ellis in puncto Beziehungen eine völlige Niete war? Sie hatte keine Probleme, Männer kennenzulernen, aber länger als ein, zwei Wochen hielt es nie.
Sie wusste nicht, wie fantastisch sie ausah.
Wenn Liesel in den Spiegel blickte, sah sie ihren hellen Teint, weil sie zu viel Zeit in fensterlosen Räumen mit Neonlicht verbrachte. Sie sah die dunklen Ringe unter den Augen wegen der Spätschicht in ihrem Zweitjob als Kellnerin und Barfrau in einem hektischen Café neben einem anonymen Versicherungsbüro in einer Seitenstraße der Oxford Street. Sie sah nicht den süßen Mund, der so gerne lächelte, die haselnussbraunen Augen, die im Sonnenlicht fast golden glänzten.
Okay, ja, ihr Haar war in Ordnung - wenn sie es nicht zu einem Pferdeschwanz zusammenband, damit es den Leuten nicht in die Suppe fiel.
Aber was den Rest anging ...
Sie sah ihr Spiegelbild im Schaufenster eines Elektrogeschäfts. Es wirkte in dem Licht grün und gelb und wegen der Rundung leicht konkav wie das einer Eidechse. Sie streckte sich die Zunge heraus.
Sie sah die knochigen Knie, die spitzen Ellbogen, die oft mit vorbeigehenden Passanten und bestimmten Gästen in Konflikt gerieten. Sie sah, wie sie sich ständig nervös umblickte, ob sie nicht jemand ansah und beurteilte, und lachte dann über sich selbst, ehe es die anderen taten.
Wenn Liesel ihr Spiegelbild betrachtete, sah sie nie, was andere Leute sahen. Für sie war die Liesel, die ihr entgegenblickte, immer noch die linkische knapp Sechzehnjährige, die ihre Eltern bei einem Autounfall verloren hatte, und zwar nur wenige Tage vor dem Geburtstag, der aus anderen Gründen für sie einen Meilenstein bedeuten sollte.
Sie sah die Angst und die Unsicherheit hinsichtlich der Zukunft, die eine solche Tragödie auslöst. Klar, zehn Jahre später war sie mehr als nur ein Kind mit Narben auf der Seele. Sie und ihre Schwester Marilyn hatten sich größte Mühe gegeben, seelisch und körperlich zu überleben. Marilyn war damals neunzehn, fast zwanzig, denn ihre Geburtstage lagen nur drei Wochen und ein Sternzeichen auseinander. Sie hatte das Studium aufgegeben und war nach Hause zu ihrer Schwester geeilt, ehe das Jugendamt eingreifen konnte.
Es war schon seltsam, denn obwohl der Schmerz, wie es allgemein hieß, tatsächlich nachließ, dachte sie noch jeden Tag an ihre Eltern. Aber zehn Jahre später waren die Schwestern stärker und enger miteinander verbunden, ein bisschen weiser und definitiv älter. Dem entging man einfach nicht, und ... oh, du meine Güte! Liesel beugte sich vor, um sich in dem verzerrten Spiegelbild genauer zu betrachten. War da etwa eine Falte?
Gott sei Dank war es nur ein Kratzer auf der Scheibe.
Sie beugte sich aber weiter vor. Mike, seit genau drei Wochen ihr Freund, hatte sie angerufen und einen Drink nach der Arbeit vorgeschlagen. Darauf konnte sie sich nach einem weiteren ansonsten langweiligen und öden Tag freuen, den sie mit Datenverarbeitung zugebracht hatte. Es war an sich schon ein Spaß, in eine Bar zu gehen und sich einen Drink zu bestellen, statt zu servieren, aber sie wäre lieber erst nach Hause gegangen, um sich für ihn hübsch zu machen.
Das Urteil der Schaufensterscheibe war nicht allzu schlecht. Der Lippenstift war okay, die Mascara nicht verklumpt, die Haare in Ordnung. Dann öffnete sie den Knopf ihrer langweiligen Bürobluse, um ein bisschen mehr Schwung auszustrahlen.
"Keine Sorge, du siehst fantastisch aus", sagte eine Männerstimme hinter ihr.
Liesel zuckte zusammen, weil sie sich erwischt fühlte, und hasste sich dafür. Sie warf dem gut aussehenden Mann im Anzug, der ihr das Kompliment gemacht hatte, ein nervöses, flüchtiges Lächeln zu, drehte sich dann rot vor Verlegenheit um und eilte die letzten hundert Meter zu ihrer Bushaltestelle.
Unterwegs handelte sie sich drei weitere Pfiffe von der Baustelle ein, an der sie vorbeiging, ein melodisches Gehupe von zwei Männern in einem BMW-Cabrio, und ein "He, Baby!" von einem Typen, der wie Thierry Henry aussah und ihretwegen stehen blieb.
Als der große Londoner Bus endlich auf sie zurumpelte, hatten sie beide die gleiche Farbe.

Marilyn Hamilton, geborene Ellis, dachte über ihren Namen nach.
"Hamilton", sagte sie laut. "Marilyn verdammt nochmal Hamilton!" Wie sehr sie diesen Namen hasste!
Das war nicht immer der Fall gewesen. Als Nick ihr damals den Heiratsantrag machte, war sie sehr aufgeregt gewesen und hatte den neuen Namen ständig an den Rand ihrer alten Hefte gekritzelt. Marilyn Hamilton. Mrs. Marilyn Hamilton. Mrs. Nicholas Hamilton. Nicholas und Marilyn Hamilton.
Es gab so viele Kombinationen. Und die Aussicht auf ewig währendes Glück war ebenso endlos. Ihren Namen in "Hamilton" zu ändern schien wie ein Lottogewinn. Aber jetzt fühlte sie sich nur noch so, als hätte sie den Tippzettel mit den sechs Richtigen verloren.
Irgendwie komisch, wenn geschiedene Frauen den Namen des Exmannes beibehielten.
Als sie und Nick sich trennten, wollte sie gern wieder den alten Namen Ellis annehmen, denn Hamilton war für sie eher ein Zeichen von Verrat statt einer Liebeserklärung, aber schließlich war sie doch einem anderen Mann zuliebe Marilyn Hamilton geblieben.
Wegen Alex.
Ihrem Sohn.
Alex hieß Alex Hamilton. Er hatte schon oft vorgeschlagen, sich in Alex Ellis umzunennen, aber weder sie noch das Gesetz gestatteten es ihm, diese Entscheidung vor seinem achtzehnten Geburtstag zu treffen. Erst dann wäre er ihrer beider Meinung nach alt genug, um diesen Entschluss in vollem Bewusstsein zu treffen.
Aus Loyalität ihm gegenüber war sie also eine Hamilton geblieben. Ihrer Ansicht nach hätte sie nicht den gleichen Nachnamen tragen müssen, denn es gab heutzutage jede Menge Kinder, die genau wussten, wer ihre Eltern waren, ohne genauso zu heißen - sie tat es aber, weil er seinen Namen ändern wollte, und wenn er das nicht durfte, dann wäre es unfair gewesen, wenn sie es getan hätte.


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mo VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Zum Buch:
Es geht um zwei Schwestern (Liesel & Marilyn) deren Eltern früh bei einem Unfall ums Leben kommen. Während Liesel die jüngere der beiden wie eine Biene von einem Blümchen zum anderen flattert um den Perfekten Mann fürs Leben zu finden, verliebte sich Marilyn, heiratete und bekam einen Sohn (Alex).
Ihr Mann betrog sie jedoch mit einer anderen und machte sich mit der neuen samt den Ersparnissen aus dem Staub, wanderte nach Australien aus und lies Marilyn und seinen kleinen Sohn Alex ohne Erklärungen zurück.
Seit dieser Zeit leben die beiden Schwestern und der kleine Alex in einer winzigen zwei Zimmer Wohnung in London und arbeiten was das Zeug hält um sich ihr Leben zu Finanzieren. Zudem hat der kleine Alex eine Vorliebe für seinen Supermann Anzug entwickelt den er seit Jahren täglich trägt, auch in der Schule.
Die Freude ist riesengroß als Alex von der schrulligen Tante Väterlicherseits ein Hotel erbt. Einzige Bedingung: sie müssen das Hotel eine Saison führen bevor sie es Verkaufen dürfen. Also stürzen sie sich voller Eifer in ihre neue Aufgabe, die so einfach jedoch nicht ist.
Es erwarten Sie Exzentrische Angestellte und wenig Gäste. Außerdem haben sie auch noch Godrich den Hypochondrischen Hund der Großtante geerbt an den das Erbe fällt, sollten die drei die Testamentsbedingungen nicht erfüllen. Allerdings bietet Godrich seinen neuen Besitzern immer wieder Gelegenheit, die Attraktiven Tierärzte des Ortes zu konsultieren. Marilyn stürzt sich in die Organisation des Hotels während Liesel das Personal auf Vordermann bringt und sich auch als Kupplerin versucht. Ganz nebenbei findet sie auch noch den Perfekten Mann für sich. Doch das ganze geht nicht ohne die eine oder andere Turbolenz vonstatten.

Mein Eindruck:
Im ersten drittel hatte ich Probleme mich für die Geschichte zu erwärmen, der Schreibstil der Autorin ist sehr gediegen. Aber dann taute Liesel das ganze durch ihre hin und wieder sehr große Klappe auf und brachte mich das ein oder andere mal herzhaft zum Lachen. Zwischendurch rutschte sie jedoch immer wieder in ihren Gediegenen Schreibstil zurück, was einige Längen in das Buch brachte. Mich beschlich manchesmal das Gefühl einen Heimat Roman zu lesen in dem es um zwei anständige Junge Damen aus gutem Hause in England geht.
Störend Empfand ich auch die vielen Schreibfehler und vergessenen Buchstaben die dem Verlag scheinbar entgangen sind.
Alles in allem hab ich mich bei Lesen jedoch sehr gut amüsiert.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von rosapinky
Format:Taschenbuch
Zum Inhalt ist ja schon viel geschrieben worden, sodass ich direkt bewerten möchte. Ich habe mich selten bei einem Chick Lit Roman so amüsiert. Der ganze Schreibstil ist so locker und leicht, dass das Lesen wirklich ein Vergnügen ist (für die Rechtschreibfehler kann die Autorin ja nichts, aber die Übersetzerin sollte noch mal einen Deutsch-Kurs machen), der ganze Plot ist wunderbar aufgebaut. Die Protagonisten sind sympatisch und glaubwürdig, und Goderich ist einfach nur anbetungswürdig, wer selber Hundeliebhaber ist wird genauso empfinden.
Fazit: Wer sich für ein paar schöne, gemütliche und vergnügliche Stunden in einem tollen Buch vergraben möchte, dem empfehle ich auf jeden Fall: Verliebt bis unters Dach.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Chick Lit at its best! 13. Februar 2010
Format:Taschenbuch
"Verliebt bis unters Dach" ist die Geschichte zweier Schwestern und einem kleinen Jungen, die ihr tristes Leben umkrempeln und endlich ihr Glück finden - jedoch nicht ohne Hindernisse. Zum Teil mag der Leser diese, ebenso wie das Ende, vielleicht erwarten, aber dennoch hält der Roman auch einige Überraschungen bereit und lässt sich sehr gut (an einem regnerischen Nachmittag mit einer großen Tasse heißer Schokolade in den Lieblingssessel gekuschelt) verschlingen und macht Lust ein eigenes Hotel zu eröffnen. Bei Sarah Monks Debütroman handelt es eben sich um ein wahres Chick Lit-Werk: erfrischend, unterhaltsam, lustig und vor allem Herz erwärmend, aber glücklicherweise auch nicht zu kitschig.

Die insgesamt runde Handlung dreht sich um eine Menge Haustiere (von großer Bedeutung) und geschätzte zwanzig Charaktere, deren Geschichten fast alle mit denen der anderen verwoben sind. So verkuppeln die beiden Schwestern und eines der Dienstmädchen beispielsweise das andere Dienstmädchen mit dem Kollegen des einen Tierarztes, in den Liesel sich verguckt hat. Zunächst mag das vielleicht kompliziert und verwirrend erscheinen, aber Sarah Monk hat alles sehr gut durchdacht und schreibt so geschickt, dass der Leser dennoch den Überblick behält und den Geschehnissen problemlos folgen kann.

Die Charaktere an sich sind mit ihren jeweiligen Eigenheiten und Merkmalen ebenfalls sehr gut durchdacht, ausgereift und authentisch - mit einer Ausnahme: Alex, Marilyns Sohn, wird nicht ganz überzeugend als Achtjähriger dargestellt. Auf der einen Seite rennt er wie ein kleiner Junge von morgens bis abends in seinem Superman-Kostüm durch die Gegend und auf der anderen Seite spricht er hingegen mit der Weisheit eines lebenserfahrenen Mannes.

Während ich mit Liesel und Marilyn mitgefiebert, mich in Ruby (einen goldigen Welpen) verliebt und schließlich mit einem zufriedenen Lächeln die letzte Seite umgeblättert habe, habe ich mir immer wieder gesagt, wie wunderbar sich dieses Buch als romantische Komödie verfilmen lassen würde. Man darf ja hoffen, hm? - Ebenso wie auf viele weitere tolle Werke von Sarah Monk.
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