Die Bücher rund um den kleinen Ort Virgin River lassen sich wunderbar lesen und erinnern mich an die Welt von Unsere kleine Farm oder Die Waltons - kräftig gewürzt mit einer Prise von Helen Dore Boylstons Susanne Barden Büchern!
Virgin River ist ein Ort, der der Fantasie von Robyn Carr entsprungen ist und es mag sein, dass sich dort zu viel des Guten und der Happy Ends paaren, aber gerade solche Bücher brauche ich manchmal und genieße es dann einfach, dass sich alle Fäden entwirren und zum Ende hin in den Armen liegen!
Nach wie vor gefällt mir sehr gut, dass man die weitere Entwicklung der Bewohner Virgin Rivers verfolgen und somit miterleben kann wie sich die einzelnen Personen/Paare entwickeln. Sehr gut gefällt mir auch, dass der Erzählstrang von Muriel und Walt, der im Band 6 begann, noch nicht beendet ist und sich hoffentlich im nächsten Band in ein Happy-End verwandeln wird. Die Hauptgeschichte um Shelby und Luke erinnert zwar ein bisschen an Marcie und Ian aus "Wintermärchen in Virgin River" (Band 4) tut dem ganzen aber keinen Abbruch! Schön finde ich, dass manche Liebesgeschichten sich im Nebenverlauf einfach so ergeben. Im letzten Virgin River Buch hatten Nikki & Jo angebandelt und im jetztigens sind es Abbey & Cam. Den Ausgang der einzelnen Pärchen erfährt man zwar immer im aktuellen Buch, aber auch in den Nachfolgebänden hört man immer wieder, wie es mit diesen Personen weitergegangen ist, auch dann, wenn diese sich nicht in Virgin River niedergelassen haben.
Weniger gefallen hat mir an diesem Band, dass es extrem viel Sex-Szenen gab. Du liebe Güte, manche Sachen muss ich echt nicht in diesen Einzelheiten zu lesen bekommen, aber egal - das Buch ist trotzdem schön und man verpasst nichts, wenn man diese Szenen großzügig querliest.