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Verlieben - Lieben - Entlieben heute. Eine soziologische Untersuchung anhand von ausgewählter belletristischer Literatur
 
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Verlieben - Lieben - Entlieben heute. Eine soziologische Untersuchung anhand von ausgewählter belletristischer Literatur [Broschiert]

Hermann Hebert


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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wie und wodurch entstehen, gedeihen und zerbrechen - soziologisch gesehen - heute und in unserem Kulturkreis heterosexuelle Paarbeziehungen in ausgewählten Werken der belletristischen Literatur?
Die sieben als Untersuchungsmaterial dienenden Romane geben auf diese Ausgangsfrage sehr unterschiedliche Antworten. Insgesamt können sich die 'Theorien der Romanautoren von der Wirklichkeit aber mit denen der soziologischen Wissenschaft, wie der Autor nachweist, durchaus messen. Das Fazit von Literaten und Soziologen ist nahezu identisch: Anders als früher, als Dritte und übergeordnete Instanzen noch mitzureden hatten, befinden heute die Akteure von Liebesbeziehungen weitgehend selber und allein darüber, ob, wie und wie lange sie sich aufeinander einlassen. Gleichwohl spüren die Akteure je nach Herkunft in sich auch mehr oder weniger stark noch "kulturelle Imperative" (Luhmann), die sich aus christlich-jüdischen, bürgerlichen und romantischen Quellen speisen und in den Individuen um Anerkennung und Mitberücksichtigung ringen.
So entstehen Beziehungskisten, die je nach Glauben, Herkunft, Schicht, Bildung, Lebensstil, Geschmack und Weltanschauung der Akteure einerseits zwar 'selbst gestrickt sind, andererseits aber die Beeinflussung durch kulturelle Imperative nicht verleugnen können. Insgesamt begünstigen und erleichtern die Rahmenbedingungen heute eher das Verlieben und das Entlieben als das auf Dauer angelegte Lieben. Diese Entwicklung ist, wie der Autor zeigt, keineswegs neu. Neu sind nur das Tempo und die Rigorosität, mit denen sie die älteren, eingefahrenen Verhaltensmuster ablöst.
Der Autor, Hermann Hebert, 1938 in Berlin geboren, hat 1965 sein Soziologie-Studium in Frankfurt am Main mit einer Diplomarbeit über die Ehe in der Literatur abgeschlossen. Von 1965 bis 2000 war er in verschiedenen Funktionen, überwiegend als Personalleiter, in der chemischen Industrie tätig. Die vorliegende Dissertation wurde von Prof. Dr. Horst Herrmann betreut und erhielt die Note "magna cum laude".

Über den Autor

Wie und wodurch entstehen, gedeihen und zerbrechen – soziologisch gesehen – heute und in unserem Kulturkreis heterosexuelle Paarbeziehungen in ausgewählten Werken der belletristischen Literatur? Die sieben als Untersuchungsmaterial dienenden Romane geben auf diese Ausgangsfrage sehr unterschiedliche Antworten. Insgesamt können sich die ‚Theorien’ der Romanautoren von der Wirklichkeit aber mit denen der soziologischen Wissenschaft, wie der Autor nachweist, durchaus messen. Das Fazit von Literaten und Soziologen ist nahezu identisch: Anders als früher, als Dritte und übergeordnete Instanzen noch mitzureden hatten, befinden heute die Akteure von Liebesbeziehungen weitgehend selber und allein darüber, ob, wie und wie lange sie sich aufeinander einlassen. Gleichwohl spüren die Akteure je nach Herkunft in sich auch mehr oder weniger stark noch „kulturelle Imperative“ (Luhmann), die sich aus christlich-jüdischen, bürgerlichen und romantischen Quellen speisen und in den Individuen um Anerkennung und Mitberücksichtigung ringen. So entstehen Beziehungskisten, die je nach Glauben, Herkunft, Schicht, Bildung, Lebensstil, Geschmack und Weltanschauung der Akteure einerseits zwar ‚selbst gestrickt’ sind, andererseits aber die Beeinflussung durch kulturelle Imperative nicht verleugnen können. Insgesamt begünstigen und erleichtern die Rahmen-bedingungen heute eher das Verlieben und das Entlieben als das auf Dauer angelegte Lieben. Diese Entwicklung ist, wie der Autor zeigt, keineswegs neu. Neu sind nur das Tempo und die Rigorosität, mit denen sie die älteren, eingefahrenen Verhaltensmuster ablöst. Der Autor, Hermann Hebert, 1938 in Berlin geboren, hat 1965 sein Soziologie-Studium in Frankfurt am Main mit einer Diplomarbeit über die Ehe in der Literatur abgeschlossen. Von 1965 bis 2000 war er in verschiedenen Funktionen, überwiegend als Personalleiter, in der chemischen Industrie tätig. Die vorliegende Dissertation ("magna cum laude") deutet darauf hin, dass ihn sein damaliges Studium und die Thematik seiner Diplomarbeit auch nach seinem Berufsleben erneut in ihren Bann gezogen haben.

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