Pressestimmen
"Da es im Verhältnis zum omnipräsenten Begriff der Performanz zum Thema der verletzenden Sprache noch wenig Texte gibt, ist es umso erfreulicher, dass in diesem Buch nun gleich fünfzehn TheoretikerInnen aus unterschiedlichen Disziplinen zu Wort kommen um den verletzenden Worten auf den Leib zu rücken." Beate Hausbichler, fiber, 12 (2007) "Im Überblick bietet sich ein breites inhaltliches und methodisches Spektrum [..], sodass zahlreiche Impulse zum Weiterdenken und Anstöße für Diskussionen und Kritik gewonnen werden können." Katharina Bauer, Ethica, 16/2 (2008)
Kurzbeschreibung
Worte verletzen und kränken. Woher aber kommt diese Verletzungsmacht? Während die deutsche Philosophie Sprache meist als Gegenmittel zur Gewalt begreift, hat die US-amerikanischen Debatte um hate speech gezeigt, dass das Sprechen Gewalt nicht nur androhen oder verhindern, sondern selbst eine Form von Gewaltausübung sein kann. Gibt es nun eine Logik, eine Grammatik sprachlicher Verletzung, Ausgrenzung und Missachtung? Aus der Sicht verschiedener Disziplinen untersuchen die Beiträge dieses Bandes, welcher Logik und Rhetorik unser verletzendes Sprechen gehorcht.Mit Beiträgen von u.a. Pierre Bourdieu, Harold Garfinkel und Penelope Brown/Stephen Levinson.