»Marie Luise Knott, deren Buch für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert ist, hat diese Denkwege souverän und fast spielerisch, anschaulich und ungewohnt leicht nachgezeichnet. Mit den Zeichnungen und Sprachspielen der Illustratorin, die den Text auf humorvolle wie nachdenkliche Art widerspiegeln und weiterdenken, wird »Verlernen« ein ganz besonderes Buch, das Hannah Arendt gewiss gefallen hätte.« --Jürgen Nielsen-Sikora, Glanz & Elend, 7. März 2011
»Lachen, übersetzen, verlernen, dramatisieren - durch die Untersuchung dieser zentralen Begriffe nähert sich Marie Luise Knott den Denkbewegungen von Hannah Arendt und dringt so schließlich in das Zentrum ihres philosophischen Denkens vor.« --Michael Optiz, Deutschlandradio, 2. März 2011
»Knott schlägt eine Linie von der denkerischen Unrast Arendts hin zu einem Gebot von politischer Aktivität und Meinungsbildung - ein so komplexes wie aktuelles Buch.« --Christoph Schröder, Börsenblatt, Nr.6, 2011
»Marie Luise Knott hat ein profundes und ein äußerst kluges Buch geschrieben. Den Leser lädt sie dazu ein, lesend einem Schauspiel in Bewegung befindlicher Begriffe zu folgen. In Knotts beeindruckender Inszenierung nimmt Arendts Denken erstaunliche Konturen an. Ein Buch, das einem Hannah Arendt auf überzeugende, sehr anschauliche Weise nähert.« --Michael Optiz, Deutschlandradio, 2. März 2011
»Ich habe nie daran gezweifelt, daß es so jemand geben würde, der ist wie Sie, schrieb Ingeborg Bachmann, als sie Hannah Arendt in New York begegnet war. Ihre außerordentliche Freude werde immer anhalten. Von solcher Freude zeugt auch das kleine Buch der Hannah-Arendt-Kennerin Marie Luise Knott. Einfühlsam spürt sie den Denkwegen der großen politischen Autorin und Philosophin nach, die nach dem Schock des Nationalsozialismus zur Radikalität eines unbedingten Denkens und Schreibens fand.« --Ariane Thomalla, Arte, 22. März 2011
»Es war die Besonderheit Hannah Arendts, ohne Geländer zu denken. Diese einzigartige denkerische wie politische Kraft spürbar zu machen, ist die große Stärke dieses kleinen Buches von Marie Luise Knott. Man wird Arendt dabei nicht verlernen. Aber man bekommt wieder Lust, sie neu zu lesen.« --Jörg Später, Berliner Zeitung, 17. März 2011
»Schalamows krasser Realismus, gepaart mit teils geradzu kurzatmig-kompakter Sprache, ist der gelungene Versuch, politische Verbrechen zu benennen und zu ächten. Die unvorstellbare Grausamkeit zwingt Schalamow in seiner Darstellung regelrecht zu registratorischer Nüchternheit. Seine Sprache heizt sich rhythmisch auf und wirkt stakkatohaft elektrisierend.« --Peter Schroeder, Saarbrücker Zeitung, 8. April 2011
»ebenso anspruchsvolle[..] wie subtile[...] Essays« --Kathrin Meier-Rust, Neue Zürcher Zeitung - Bücher am Sonntag, 3. April 2011
»Marie Luise Knotts Essay gibt dem Leser die Möglichkeit, von Arendt auch dort zu profitieren, wo er dieser Autorin nicht folgen möchte. Er zeigt das Denken nicht als Fixierung von Gewissheiten, sondern als Prozess, Gewissheiten aufzulösen und systematisch zu verlernen.« --Wolfgang Matz, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. April 2011
»[...]ein Höhepunkt der Arendt-Deutung – eine mit viel Wissen ausgestattete und reflektierende Karte der Andt´schen Schaffenslandschaft. […] kongeniale Illustrationen […]« --Thomas Hummitzsch, diesseits.de, 21.Juli 2011
»[Das Buch] bezieht die Erfahrungen der Philosophin im Palästina des Jahres 1946 mit ein.« --Alexander Felsenthal, Tribüne, 3. Quartal 2011
»Intelligente Essays.« --Regina Kohler, Das Blättchen, Dezember 2011
»Dieses Buch ist ein Gewinn.« --Stephanie Hanel, Emotion, Januar 2012
»...eröffnet einen wunderbaren Einblick in die Genese Arendtscher Denkbewegungen« --Birge Krondorfer, WeiberDiwan, Februar 2012