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Verhandeln nach Drehbuch. Mit Hollywoodfilmen für eigene Verhandlungen lernen
 
 
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Verhandeln nach Drehbuch. Mit Hollywoodfilmen für eigene Verhandlungen lernen [Gebundene Ausgabe]

Agnes Kunkel , Peter Bräutigam , Elmar Hatzelmann
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

Drei Verhandlungsprofis analysieren Block-Buster. Cineastische Vorbilder für erfolgreiche Verhandlungstechniken sind »Der Pate«, »Pulp-Fiction«, »Erin Brockovich« und »Wall-Street«. Jede Verhandlung durchläuft sieben verschiedene Phasen. Step by Step nimmt das Autoren-Trio Schlüsselszenen aus Hollywood-Spielfilmen auseinander - und demonstriert, was gut und was schlecht läuft. Nach der Lektüre kann man sein Storyboard für die eigene Verhandlungspraxis schreiben - inklusive Dialog und Regieanweisung fürs taktische Vorgehen. Francis Ford Coppola, Quentin Tarantino, Steven Soderbergh und Oliver Stone über die Schulter geguckt: Unterhaltsamer und anschaulicher kann man den erfolgreichen Abschluss einer Verhandlung (=Happy End) fast nicht lernen.

Über den Autor

Dr. Agnes Kunkel war Unternehmensberaterin bei McKinsey.Vertragsverhandlungen und Mitarbeiterschulungen sind das Fachgebiet der heute selbstständigen Unternehmerin. Dr. Peter Bräutigam steht als Rechtsanwalt einer renommierten Kanzlei täglich an der Verhandlungsfront. Er ist außerdem Seminarleiter und lehrt im universitären Bereich. Dr. Elmar Hatzelmann war Universitätsdozent und arbeitet heute als Trainer für diverse IT- und Automobil-Konzerne. Er hat zahlreiche Bücher publiziert.


In diesem Buch (Mehr dazu)
Einleitungssatz
Die Vorbereitung ist die erste der sieben Phasen. Lesen Sie die erste Seite
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Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug | Stichwortverzeichnis | Rückseite
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Schöne Fassade!, 4. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Verhandeln nach Drehbuch. Mit Hollywoodfilmen für eigene Verhandlungen lernen (Gebundene Ausgabe)
Die Idee lässt aufhören: Verhandlungsverläufe anhand von Filmen zu demonstrieren, sollte doch eine gute Ergänzung zur einschlägigen Literatur bieten.

Das Buch hat einige Höhen aber deutlich mehr Tiefen: Die Autoren (Unternehmensberaterin, Anwalt, Wirtschaftspsychologe) werben mit ihren Doktortiteln, und ein Quotenprofessor wird auch als scheinbarer Qualitätsbeweis für den Inhalt angeführt. Das mag zur Standortbestimmung dienen; bei mir stiegt jedoch Skepsis auf. Ich begann zu lesen und fühlte mich prompt bestätigt.

Das Buch wirkt zusammengestückelt aus den Top 10 der Literatur zum Thema Verhandlungsführung. Deutlich erkennbar liest man Schranners "Verhandeln im Grenzbereich" oder das "Harvard-Konzept" heraus. An der einen oder anderen Stelle findet man auch das nicht im Literaturverzeichnis aufgeführte Werk von Friedemann Schulz von Thun. Ich weiß nicht, wer die komplett fruchtlose Idee ausbrütete, Informationen mit Gütern auf einem Markt zu vergleichen - Betriebswirte werden aber etwas zum Schmunzeln haben. Richtig amüsant wird es aber für die Freunde der alten Kamelle: Als Garnierung dieses Breis an Zusammengetragenem darf fernöstliche Weisheit nicht fehlen - Sun Tzu, die Kunst des Krieges.

Inhaltlich setzt sich das Buch etwa zu zwei Dritteln aus der Darstellung meist bekannter Verhandlungstechniken und einem Drittel der Besprechung von Filmen zusammen. Die Sprache ist stilistisch öde und mit unnötigen Anglizismen dursetzt - "realisieren" statt "wahrnehmen", etwas "macht Sinn" oder "etwas wird kommuniziert". Das ist eine leider weitgehend akzeptierte sprachliche Schlamperei. Viele Füllwörter nerven beim Lesen, und einige Fehler wären bei einer gründlicheren Überarbeitung sicher noch ausgemerzt worden. Ohne Inhaltseinbuße hätte man den Text um 30 Prozent verkürzen können. Wenn der Text dann noch auf die 50 Prozent reduziert worden wäre, die das Buch von anderen unterscheiden, wären die verbleibenden 75 Seiten eine Perle gewesen. Leider kam es anders.

An einigen Stellen ist das Buch jedoch informativ. An Stellen, die ich noch einmal vertieft lesen werde, pflege ich mir ein Lesezeichen zu legen. Am Ende lugten immerhin vier solcher Zettelchen aus den Seiten. Das sind die Stellen, an denen die Autoren Situationen und Reaktionen auf den Punkt bringen.

Aber was ist nun mit den Filmen? Das ist doch eigentlich das große Thema des Buches. Die Verweise auf Filmszenen sind die stärkeren Stellen im Buch. Leider werden die Filmszenen teilweise nicht korrekt wiedergegeben, teilweise wird die Rahmenhandlung vernachlässigt, was zum korrekten Verständnis unabdingbar wäre. Und warum werden einige Situationen anhand fiktiver Begebenheiten erläutert, für die es auch gute Filme gibt? "Feilschen auf dem Markt" und ein Banküberfall eines verzweifelten Menschen sind einerseits keine seltenen Themen, andererseits ist das Thema "Verhandeln nach Drehbuch - Hollywoodfilme".

Es handelt sich also um ein weiteres Buch mit Theorie von der Stange. Der Ansatz ist gut und hätte zu mehr führen müssen. Die Umsetzung der Idee in ein Buch gelang jedoch nicht.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine echte Überraschung, 5. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Verhandeln nach Drehbuch. Mit Hollywoodfilmen für eigene Verhandlungen lernen (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich war ich hauptsächlich neugierig, was Hollywoodfilme mit Verhandeln zu tun haben. Und dann hatte ich beim Lesen ein Aha-Erlebnis nach dem anderen. Da hat tatsächlich mal jemand die Struktur durchschaut und ein echtes Praxisbuch geschrieben. Und die Filme machen das so anschaulich! Das allseits bekannte Harvard-Modell hört sich zwar super an - ja, win-win, wunderbar - aber wie setzt man das dann in der konkreten Situation um? Wenn man das Phasenmodell in 'Verhandeln nach Drehbuch' verstanden hat und ein paar grundlegende Kommunikationsfähigkeiten besitzt, ist man für jede Verhandlung gerüstet, und win-win gibt es inklusive.

Ein echter Tipp: Wenn Sie etwas wirklich Hilfreiches zum Thema Verhandeln suchen, dann kaufen Sie dieses Buch.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Verhandlungsmuster an Beispielen aus bekannten Filmen brillant veranschaulicht, 25. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Verhandeln nach Drehbuch. Mit Hollywoodfilmen für eigene Verhandlungen lernen (Gebundene Ausgabe)
Die Autoren beschreiben die sieben Phasen, die jede Verhandlung durchläuft, skizzieren den idealen Verlauf und benennen typische Fehler, die in Verhandlungen passieren können.

Jede der sieben Phasen (Vorbereitung / Begrüßung / Informationsaustausch / Verhandeln im engeren Sinn / Einigung / Abschied / Nachbereitung) hat eigene Regeln und Gesetzmäßigkeiten. So ist in der Begrüßungssequenz ein anderes Verhalten gefordert als in der Informationsphase und im Verhandeln im engeren Sinn führen ganz andere Strategien zum Erfolg als in der Schlussphase.

Worauf es jeweils ankommt, lassen die Autoren den Leser zunächst immer im Schnelldurchlauf erleben, anhand zahlreicher Verhandlungsszenen aus vier sehr erfolgreichen Hollywoodfilmen. Anschließend gehen sie die Filmszenen Schritt für Schritt durch, um die zentralen Aspekte jeder Phase zu veranschaulichen. Nach einzelnen Abschnitten sowie am Ende jedes Kapitels folgen gute Zusammenfassungen.

Das Buch ist vergnüglich zu lesen und zugleich sehr lehrreich. Die innere Logik des Verhandelns wird gut herausgearbeitet, gängige Verhandlungsmuster werden transparent. Man kann das Buch öfter lesen und es sich vor kniffligen Verhandlungen jeweils vornehmen, um sich die erfolgversprechenden und riskanten Praktiken anhand der Filmsequenzen in Erinnerung zu rufen.

Die Filme sind Wall Street", Pulp Fiction", Der Pate" und Erin Brokovich".
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