Habe die neue Pferdegeschichte von Margot Berger an einem Regentag auf dem Sofa verschlungen. Wie schon ihre Vorgänger, so spricht auch diese mitreissende Story generationenübergreifend an. Meine Töchter ( 11 und 15) waren genauso begeistert wie ich. Die Geschichte geht unter die Haut, ist spannend und doch mitfühlend und respektvoll erzählt. Soziale Vorurteile, Anpassungsdruck und das Bedürfnis nach der Freiheit eines eigenen Wegs, Schüchterheit, Einsamkeit, echte Freundschaften...lauter Themen der Pubertät, die man ja auch als Erwachsener nicht beiseite gelegt hat.
Vor allem geht es aber um Lily, die nach Hamburg ziehen und ihren bisherigen Pferdehof verlassen musste - und wie sie sich auf eine symphatische Art nicht unterkriegen lässt und einen neuen Hof nebst Reitgelegenheit gegen Mitarbeit findet. Lilys Freundschaften zu Arcor, einem Andalusier ( Schimmel!), Vitali, einem Kasachenjungen und Charlotte, einer Mitschülerin werden langsam und berührend erzählt. Die Geschichte hat aber genügend Tempo, um einen im Bann zu halten. Sie ist toll! Freue mich schon auf die nächste Story!