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Verhängnisvolle Erbschaften
 
 
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Verhängnisvolle Erbschaften [Taschenbuch]

Wilkie Collins , Daniel Stark
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 202 Seiten
  • Verlag: Monsenstein und Vannerdat; Auflage: 1 (1. Januar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865820808
  • ISBN-13: 978-3865820808
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.225.445 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Acht bisher noch nicht ins Deutsche übertragene Geschichten von Wilkie Collins sind in diesem Buch ausgewählt und übersetzt worden. Die Erzählungen geben einen Überblick über das Schaffen von Collins zeit seines Lebens. Enthalten ist neben seiner ersten Veröffentlichung „Der letzte Postkutscher“ auch „Die Brille des Teufels“, „Eine verhängnisvolle Erbschaft“, die in englischen Jugendzeitschriften veröffentlichten Geschichten „Bauer Fairweather“, „Ein unverdienter Tod“ und „Das versteckte Geld“ sowie zwei Erzählungen, die auf französischen Gerichtsakten basieren: „Das vergiftete Essen“ und „Memoiren eines Adoptivsohns“.

Klappentext

Wilkie Collins (1824-1889) zählt vor allem durch seine Romane „Die Frau in Weiß“ und „Der Monddiamant“ zu den größten Kriminalautoren der englischen Literatur. In dieser Sammlung von Erzählungen sind einige zusammengetragen, die bisher noch nicht in deutscher Sprache veröffentlicht wurden. Die meisten der hier vorliegenden Erzählungen, die auf tatsächlichen Ereignissen beruhen oder im Gegensatz dazu erfundene übernatürliche Elemente miteinbeziehen, zeigen ein gewisses Spektrum an Literaturgattungen, denen sich Collins im Laufe seines Lebens widmete. Die meisten der hier vorliegenden Geschichten schrieb Collins für Zeitungen, darunter auch die wöchentlich erscheinenden Blätter „All The Year Round“ und „Household Words“ unter der Führung von Charles Dickens, mit dem Collins einerseits verwandtschaftlich (sein Bruder hatte Dickens' Schwester geheiratet), andererseits freundschaftlich (Dickens und Collins unternahmen auch zusammen Reisen nach Europa) verbunden war.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Alt, aber lesenswert, 27. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Verhängnisvolle Erbschaften (Taschenbuch)
In dem Buch "Verhängnisvolle Erbschaften" stellt Daniel Stark acht Geschichten des 1889 verstorbenen Schriftstellers Wilkie Collins erstmals in einer deutschen Übersetzung vor.

Die kurze Gruselgeschichte "Der letzte Postkutscher" fand ich eher schwach, während alle anderen Geschichten nicht nur von historischem Interesse sind, sondern auch gute und spannende Unterhaltung bieten. Hervorheben möchte ich vor allem die vier längeren Geschichten aus dem Sammelband.

Die erste Erzählung "Eine verhängnisvolle Erbschaft" beruht auf einem historischen Fall und liefert - wie auch mehrere der anderen Stories - Einblicke in die Schwächen der Justiz des 19. Jahrhunderts. Daneben ist die Erzählung ein hervorragendes Beispiel dafür, wie wenig "Action" nötig ist, um eine bis zur letzten Seite spannende Geschichte zu schreiben.

"Das vergiftete Essen" kommt zusammen mit den drei kürzeren Geschichten "Bauer Fairweather", "Das versteckte Geld" und "Ein unverdienter Tod" der Denkweise moderner Kriminalgeschichten am nächsten. Aus heutiger Sicht überrascht, daß der Autor die Kriminalistik offensichtlich vor allem als Werkzeug zur Vermeidung von Justizirrtümern gesehen hat; die Sorge, Verbrecher könnten ungestraft davonkommen, tritt erkennbar dahinter zurück.

"Memoiren eines Adoptivsohnes" kombiniert geschickt Elemente eines Tatsachenberichts mit übersinnlichen Aspekten und erscheint genauso lesenswert wie "Die Brille des Teufels". In der letztgenannten Geschichte wird der Rahmen einer Gruselgeschichte genutzt, um dem Leser Betrachtungen über das menschliche Wesen "unterzujubeln", die immer noch eine erstaunliche Aktualität besitzen.

Zu Beginn meiner Lektüre habe ich mich gefragt, warum Daniel Stark sich die Mühe gemacht hat, derart alte Geschichten auszugraben und zu übersetzen. Die Antwort ist simpel: Weil die Geschichten es einfach wert sind, gelesen zu werden - auch heute noch.
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