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Vergossene Milch: Roman Gebundene Ausgabe – 22. August 2013

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Mit Eulálio hat der 69-jährige Buarque im wahrsten Sinne des Wortes eine Jahrhundertfigur erschaffen. (Ulrich Rüdenauer Der Tagesspiegel)

Anhand der Erzählung seines Protagonisten gelingt es Chico Buarque […] auf beeindruckende Weise, die Komplexität eines ganzen Jahrhunderts mit seinen Brüchen und Kontinuitäten durchscheinen zu lassen. (Eva-Christina Meier taz.die tageszeitung)

Erinnerungen werden bewahrt, indem sie in einen Sinn-Rahmen eingehängt werden. Einen ziemlich schönen, weil erkennbar schiefen Rahmen hat Buarque für sein Brasilienbild gezimmert. (Katharina Teutsch Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Es ist ein mitreißender Strom des Erzählens, den Buarque in seinem Roman freisetzt, ein vielstimmiges Lied über die Geschichte eines faszinierenden Landes. (Hamburger Abendblatt)

Buarques Buch über ein tragisch scheiterndes Leben ist historisches Lehrstück und Schelmenroman in einem, farbig und widerspruchreich, ein Spektakulum brasilianischer Geschichte im 20. Jahrhundert. (Claus-Ulrich Bielefeld Die Welt)

hautnah erzählt, unterhaltsam geschrieben (Ruthard Stäblein Hessischer Rundfunk, hr 2)

eine pessimistische Revision der brasilianischen Geschichte, ein kleiner, leiser Roman, in dem der Niedergang dem starrsinnigen Glauben an die Kraft aus früheren Privilegien gegenübersteht. (Lennart Laberenz Der Standard)

Buarques Roman verbindet existenzialistische Wucht mit Einfühlsamkeit und Klugheit. Von subtiler Eleganz ist der Fragmentarismus der Romankonstruktion. (Andreas Breitenstein Neue Zürcher Zeitung)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Chico Buarque ist der aufregendste Schriftsteller und berühmteste Sänger Brasiliens. Für die Musik gab er sein Architekturstudium auf.
Seine Kunst war ihm besonders in der Militärdiktatur von 1964 bis 1985 Mittel, politisch aufzubegehren. Für seinen Roman ›Budapest‹ erhielt Buarque den Prêmio Jabuti, den brasilianischen Man Booker Prize. Im S. Fischer Verlag erschien zuletzt sein Roman ›Vergossene Milch‹.



Karin von Schweder-Schreiner übersetzte u.a. Jorge Amado, Antonio Callado, Mia Couto, Rubem Fonseca, Milton Hatoum, Lídia Jorge und Moacyr Scliar. Sie wurde mit zahlreichen Übersetzungspreisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Bremer »Albatros«-Preis für die Übersetzung des Werkes von Lídia Jorge.


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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Davon, dass Brasilien über einen breiten Fundus begabter Literaten verfügt, konnte man sich vor allem auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse überzeugen. Neben den Romanen von Daniel Galera ("Flut"), Luis Ruffato ("Es waren viele Pferde") und Paulo Lins ("Seit der Samba Samba ist") ist Chico Buarques "Vergossene Milch" eines der meistbeachteten Werke dieses Jahres. Der fast hundertjährige Greis Eulalio zieht gegen Ende seiner Tage in einem Pflegeheim in einer Mischung aus Verbitterung und Nüchternheit ein Résumé seines Lebens in der brasilianischen Upper-Class, in einem an Selbstbewusstsein und auch international an Bedeutung gewinnenden Land. Eulalio, der seinen Status und seine finanziellen Mittel seinem politisch einflussreichen Vater verdankt, genießt in vollkommener materieller Absicherung sein Leben, reist, verkehrt in den exklusivsten Kreisen, lernt die attraktivsten Frauen kennen und ist im Laufe seines langen Lebens Zeuge vieler historischer Ereignisse, unter anderem der Errichtung der Christus-Statue auf dem Corcovado in Rio de Janeiro und des Aufstiegs und Falls der Militärdiktatur. In diesem Leben wäre noch viel mehr möglich gewesen, wenn Matilde, Eulalios Ehefrau und Liebe seines Lebens, nicht eines Tages auf nimmer Wiedersehen verschwunden wäre, ein Ereignis, das Eulalio unerklärlich erscheint und das er bis an sein Lebensende unablässig reflektiert. Chico Buarque ist ein begnadeter Erzähler. Sein Roman ist von außerordentlicher sprachlicher Lebendigkeit und Kraft und erscheint wie ein vor Energie nur so wabernder Schmelztiegel aus Kreativität und Witz.Lesen Sie weiter... ›
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Von la Gila TOP 100 REZENSENT am 7. Januar 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Der 100 jährige Greis Eufálio unterhält sich mit seinem Leser.

Querschnittsgelähmt, alt und krank und am Tropf hängend, in einem Pflegeheim auf seinen Tod wartend, begibt sich der alte Mann gedanklich auf eine Lebensreise in die Vergangenheit. Er nimmt den Leser mit in verschiedene Stationen seines Lebens.

Eufálio lässt Revue passieren indem er nicht nur von sich und seiner Familie erzählt, sondern auch die wirtschaftliche und politische Entwicklung Brasiliens der vergangenen Jahrzehnte schildert. Sein ganzer Stolz ist sein Ururgroßvater, der mit dem portugiesischen König nach Brasilien kam.

Die Erinnerungen an seinen Großvater haben ihn besonders gefangen, den er zwar nur von Ölgemälden kennt, der jedoch sein Leben und das seiner Eltern sehr geprägt hatte. Er erzählt von den Kakaoplantagen seines Großvaters in Bahia und den Kaffeeplantagen in Sao Paulo, die der Familie Reichtum bescherten. Sein Großvater hatte eine hohe Position im Kaiserreich und war Freimauerer-Meister und Gegner der Sklaverei, obwohl er selbst Sklaven hielt.

Hundert Jahre Geschichte und die politischen und wirtschaftlichen Veränderungen seines Landes, der Aufbruch ins Moderne und der alte Greis findet sich in Tagträume wieder, von denen er sich nicht trennen kann und schwärmerisch davon erzählt.
Seine Frau Mathilde mit zimtbrauner Haut und schwarzen lockigen Haaren war die Liebe seines Lebens und verließ ihn eines Tages. Eufálio wird es nie verstehen und auch nie überwinden, warum sie es tat.
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Format: Gebundene Ausgabe
"Es ist merkwürdig, sich an Dinge zu erinnern, die noch nicht stattgefunden haben, ich erinnere mich gerade daran, dass Matilde für immer verschwinden wird." S119

Stolz erzählt Eulalio als Greis in einem Altersheim in Rio von seinem Urgroßvater, der mit Dom Pedro von Portugal nach Brasilien gekommen war, stolz von seinem Großvater, der federführend für die Abschaffung der Sklaverei in Brasilien gekämpft hatte, von den Plantagen in Bahia, der Villa an der Copacabana oder dem Chalet am Hang gelegen, der Fazenda und den Pferden die Matilde so sehr liebte. Doch Matilde war gegangen, plötzlich war sie fort, zurückgelassen hatte sie ihre kleine Tochter und eine gebrochenen Ehemann.

Eulalios Tochter und deren Nachkommen waren allesamt Verschwender und Gutgläubige, ließen sich das Geld aus der Tasche ziehen, gaben sich mit weniger zufrieden als sie zuvor hatten oder ließen sich gar ermorden. Der familiäre Reichtum war geschrumpft bis nichts mehr übrig war bis ein Bett und permanent wechselnden Krankenschwestern in einem öffentlichen Hospiz, das auf den Tod des Erzählers warten.

Doch Eulalio erzählt weiter, erzählt von Rio de Janeiro, erzählt vom Bau der Skyline an der Copacabana, von der Errichtung des Christo am Corcovado, vom Bau des Maracana Stadions, vom Verfall der Villen am Botofago, von Machtwechseln und ihren Folgen, von der Abschaffung der Sklaverei, vom Ankommen in Brasilien und vom Verschwinden über den Atlantik. Der Erzähler ist in seiner Erinnerung sehr sprunghaft und wiederholt sich laufend, was der Tragik seines Lebens noch mehr Nachdruck verleiht.

Ein ambivalenter, humorvoll und zugleich melancholischer Roman, aus dem Herzen Brasiliens.
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