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Vergiss mein nicht: Wie meine Mutter ihr Gedächtnis verlor und ich meine Eltern neu entdeckte [Gebundene Ausgabe]

David Sieveking
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 17,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Kurzbeschreibung

9. Januar 2013
Eine Geschichte, die keinen unberührt lässt: Die Mutter hat Alzheimer. Der Sohn, ein bekannter Filmemacher, zieht wieder zu Hause ein, um für sie da zu sein und beschließt, seine Erfahrungen zu dokumentieren. Es gelingt ihm, mit ihr wunderbar lichte Momente zu erleben. Durch die Krise der Mutter gerät die Familie ins Wanken. Aber sie findet sich unter der Belastung neu. Eine Liebeserklärung an eine beeindruckende Familie. Und eine herzzerreißend realistische Darstellung einer Krankheit, vor der wir die Augen nicht verschließen dürfen.

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Vergiss mein nicht: Wie meine Mutter ihr Gedächtnis verlor und ich meine Eltern neu entdeckte + Mutter, wann stirbst du endlich?: Wenn die Pflege der kranken Eltern zur Zerreißprobe wird + Gute Nacht, Liebster: Demenz. Ein berührender Bericht über Liebe und Vergessen
Preis für alle drei: EUR 47,97

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Verlag Herder; Auflage: 2 (9. Januar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3451325748
  • ISBN-13: 978-3451325748
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.133 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

David Sieveking, geb. 1977 in Friedberg/Hessen, Dokumentarfilmer und Schauspieler. 2010 hatte sein Debütfilm »David wants to fly« auf der Berlinale Premiere und kam international ins Kino. Sein Film »Vergiss mein nicht« erhielt 2012 in Locarno den Kritikerpreis und wurde beim Hessischen Filmpreis als »bester Dokumentarfilm 2012« ausgezeichnet.

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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen niemand kann sich sicher sein 26. Januar 2013
Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Vergiss mein nicht" ist das mutige Bekenntnis eines über 30jährigen Sohnes zu seiner an Alzheimer erkrankten Mutter. Endlich ist David Sieveking finanziell unabhängig von den monatlichen Überweisungen seiner Mutter und beginnt erfolgreich seinen Weg als Filmemacher.

Er zieht aus dem Elternhaus aus. Seine um Jahre älteren Geschwister haben dies bereits getan. Sie haben bereits selbst Kinder und stehen fest im eigenen Berufsleben. Da häufen sich dann immer mehr die Momente in denen die Mutter Dinge vergisst, ja nicht einmal mehr ihren Mann oder ihren Sohn erkennt.

Vielschichtig ist das Buch des Filmemachers. Er schildert die vielen Arztbesuche. Oft wurde seine Mutter wieder nach Hause geschickt mit den Worten Alles in Ordnung." Und doch wussten alle die sie kannten, dies stimmt nicht. Aber eines Tages steht das Wort Alzheimer" im Raum und keinem der Kinder ist es möglich wieder ins Elternhaus zurückzukehren. Sie leben ihr Leben.

Da kommt Sohn David auf die Idee private Sorgen mit beruflichem zu verknüpfen. Er zieht wieder zu Hause ein und dreht einen Film über seine Mutter und deren Krankheit. Aber für David wird es vielmehr als nur ein Film. Er kommt seiner Mutter, seinen Eltern und deren Leben und vielem anderen näher als je zuvor.

Für mich ein sehr ergreifendes Buch vor dessen Thema sich niemand sicher sein kann!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen so ist es wirklich 4. Februar 2013
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Auch meine Mutter hat Alzheimer (übrigens als erste in der Familie) und auch unser Familienleben kempelte sich völlig um, und so war ich immer wieder auf der Suche nach Büchern, die uns dabei helfen konnten, das alles zu verstehen. Ich habe viele gute Bücher gefunden, aus denen wir viel entnehmen konnten, was uns dann den Alltag und das Verstehen unserer Mutter erleichterte, aber in keinem Buch habe ich mich so wiedergefunden wie in diesem.

Genau das ist es, was eine Familie erlebt, deren Mutter (oder wer immer es ist, hier sind es halt die Mütter) an Alzheimer erkrankt. Wir hatten dann allerdings das unglaubliche Glück, einen Arzt zu finden, dessen Mutter selbst an Alzheimer gestorben ist und der WUSSTE, wovon er redete, der es nicht nur gelernt hatte, sondern wirklich WUSSTE. Und wir hatten das Glück, eine Demenzwohngruppe zu finden, in der unsere Mutter leben konnte. Von daher brauchten wir dieses Hin und Her der Ärzte, von dem der Autor schreibt, nicht zu erleben.

Einmal lag unsere Mutter allerdings im Krankenhaus und es ist genau so, wie der Autor beschreibt, exakt genau so. Auch wir haben Mutter wieder mitgenommen. Ein Krankenhaus ist ein Ort für Kranke, die die Chance haben, wieder gesund zu werden. Ein Ort für Alzheimerpatienten ist es definitiv nicht.

Mich hat das Buch sehr berührt, weil es so wahr ist. Weil es so ist, wie der Autor beschreibt, weil man so fühlt, so denkt, weil man die Eltern anders kennen lernt, weil Alzheimer Dinge zutage fördert, die nicht immer nur schlecht sind.

Ein Buch über die Dinge hinter den Dingen, zwischen den Dingen. Ein Buch über das Leben, wie es ist. Es werden nicht einfach nur Abläufe beschrieben (was auch hilfreich sein kann, was tue ich wenn... und so weiter), sondern es wird das Beziehungsgeflecht der Familie angeschaut und was der Alzheimer damit macht. Ich bin froh, dass ich auch über die Alzheimer-Erkranung meiner Mutter ein Tagebuch geschrieben habe, das Buch von David Sieveking hat mich darin bestärkt, dass es richtig war, denn so kann ich die Erinnerung an meine "andere" Mutter nicht verlieren. An die Mutter, die sie auch war, die sie nur in ihrem "gesunden" Leben nicht ausgelebt hat.

Wenn man es zulässt, öffnet der Alzheimer auch Türen, die man gar nicht kannte. Und das ist das, was in dem Buch hier anders ist, es geht um diese Türen, nicht nur um Pflege oder Alltag mit Alzheimer. Auf einmal ist alles anders und der Autor beschreibt sehr einfühlsam, warum es so ist.

Ein wunderbares Buch!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das Mut macht 24. Januar 2013
Von Falk Müller TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ja, es ist ein Buch des Abschieds - des Mannes von seiner Frau, des Sohnes von seiner Mutter, die inzwischen nicht mehr lebt. Aber es ist auch ein Buch des Lebens, der glücklichen Momente. Denn die an Alzheimer erkrankte Mutter des Autors verliert zwar ihr Gedächtnis, aber sie gewinnt etwas anderes - eine entwaffnende Ehrlichkeit und Unschuld. Es ist rührend zu lesen, wie sich die 74-jährige, die sich längst nicht mehr an ihren Mann Malte erinnern kann, sich in den ihr Unbekannten neu verliebt. Darf man das komisch finden, oder ist das geschmacklos? Warum eigentlich?, fragt der Autor zurecht. Warum darf man einer so schlimmen Krankheit wie Alzheimer nicht auch positive Seiten abgewinnen?

Um nicht missverstanden zu werden - der Autor verklärt im Buch nichts. Den üblichen Alltag mit der Krankheit gibt es im Buch auch - überforderte Pflegekräfte, die oft kaum Deutsch sprechen, Momente der Verzweiflung von Vater und Sohn. Aber es gibt immer auch die andere, positive Seite - etwa wie die Familie durch die Krankheit wieder zusammen rückt, einen herzlichen Umgang pflegt, und über die Mutter ohne falsche Scham herzlich lachen kann, wenn diese mit ihrer Situationskomik für Heiterkeit sorgt.

Und so ist es ein Buch geworden, das Angehörigen von Alzheimerpatienten Mut macht, nach der ersten Phase des Schocks und der Trauer die verbleibende Zeit noch zu nutzen, um wunderbare lichte und glückliche Momente auch noch zu erleben.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen sehr gutes buch
Für alle empfehlenswert damit man auch weiß was Demenz bedeutet und was eventuell auf einem zukommt.Ein Dankeschön an David Sieveking
Vor 4 Tagen von Barbara Ouared veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Respekt
Mir fällt nur eine Bemerkung ein Respekt der ganzen Familie, es war ein sehr emotionales Buch, aber man sollte es unbedingt lesen
Vor 4 Tagen von Marianne Buttler-fastnacht veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Etwas ganz berührendes!
Ein Buch das einen vom ersten Moment fesselt. Man fühlt mit und erfährt auch vieles über diese Erkrankung.
Mein Tip: Unbedingt lesen!
Vor 14 Tagen von Manuela Braun veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gutes Buch
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zu empfehlen für jeden der auch Eltern hat die an demenz erkrankt sind.
Vor 1 Monat von Weller,Regina veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Trotzdem gut
Ich wollte eigentlich die DVD und hab mich nur verklickt, aber es lohnt sich wirklich das Buch zu lesen!
Ist schön geschrieben und kann richtig fesseln! Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Isabella Neuß veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sehr gut
Wer diese Buch liest kommt zum nachdenken. Ich konnte nicht wieder aufhören. Ein muss für jeden, der tiefer schauen will.
Vor 1 Monat von Leah Hanstein veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Auch der Leser dieses Buches hat das Gefühl, das sich etwas in...
Unter den vielen Büchern, deren Autoren und Autorinnen (die sind in Mehrzahl) sich derzeit mit dem Sterben und der Pflege ihrer eigenen Eltern beschäftigen, ragt das... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Winfried Stanzick veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Vergiss mein nicht
Ich habe das Buch verschenkt.Meine Tochter war begeistert es war lehrreich für ihre Ausbildung. da mich das Thema auch interresiert, werde ich es auch lesen.
Vor 1 Monat von Beate Stüber veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Schlaflos...
...waren die letzten beiden Nächte für mich. Das Buch hat mich sehr berührt und nachdenklich gemacht. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von SueBlue veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Sohn kehrt zurück, um mit seiner an Alzheimer erkrankten...
Beschreibung des Buches:
Der Filmemacher David Sieveking hat ein Buch (und einen Film) über seine Mutter geschrieben, die im Alter an Alzheimer erkrankte. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Chrissi veröffentlicht
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