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Vergiss, dass es Dein Vater ist!: Ehemals entfremdete Kinder im Gespräch
 
 
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Vergiss, dass es Dein Vater ist!: Ehemals entfremdete Kinder im Gespräch [Taschenbuch]

Elisabeth Schmidt , Allard Mees
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 5,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 80 Seiten
  • Verlag: Books on Demand Gmbh (Juli 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833452021
  • ISBN-13: 978-3833452024
  • Größe und/oder Gewicht: 24,6 x 18,9 x 0,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 271.381 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Elisabeth Schmidt
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Vier Trennungskinder im Alter von 15, 20, 28 und 34 Jahren berichten im Gespräch, wie sie die Trennung ihrer Eltern und den Verlust ihres Vaters erlebt haben. Sie schildern ihre Erfahrungen mit Jugendämtern und in Gerichtsverfahren, und sie berichten von der Wiederbegegnung mit ihrem Vater. Der Konflikt sich trennender Eltern und seine Auswirkungen auf die innere und äußere Entwicklung der betroffenen Kinder werden so ausschließlich aus der Perspektive dieser Kinder gezeigt. Ihre Berichte bestätigen einmal mehr: Kinder brauchen beide Eltern, unabhängig davon, ob diese ein Paar bleiben oder nicht.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses Buch gibt Hoffnungen 25. November 2007
Von Korsa
Format:Taschenbuch
Vier Trennungskinder im Alter von 15 bis 34 Jahre stellen sich einem Interview. Die Lebensgeschichten sind sehr unterschiedlich und dennoch haben sie alle eins gemeinsam: Eine langjährige Entfremdung von ihrem Vater, ausgelöst durch die Trennung der Eltern. Beeindruckend sind die offenen Erfahrungsberichte aus Sicht der eigentlich Betroffenen und Leidtragenden. Auch wird hier die Hilflosigkeit von Jugendämtern und Gerichten deutlich. Die Organisatoren des Gesprächs haben es ganz offensichtlich geschafft eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, denn nur so konnte es gelingen unverblümt ehrliche Antworten zu erhalten. Für entfremdete Väter kann dieses Buch durchaus eine Hilfestellung sein. Auch wenn die Berichte vielleicht nicht repräsentativ sind, sensibel und eindrucksvoll sind sie allemal. Insbesondere die Frage, was die Kinder rückschauend betrachtend allen entfremdeten Vätern raten, war für mich entscheidend und geben mir Hoffnung: Immer gefühlvoll Kontakt halten, nie aufgeben! Die Schlussfolgerungen am Ende des Buches stellen eine gelungene Zusammenfassung der Inhalte dar. Und wer das Gespräch im Original hören möchte, kann sich sogar gegen ein geringes Entgelt eine CD bestellen. Mein Fazit: Ein absolut empfehlenswertes Buch für alle Beteiligten in ähnlichen Lebenslagen. Hier sollten nicht nur Väter einen Blick rein werfen. Gerne auch Mütter, Jugendamtsmitarbeiter, Richter und andere, die oft eine Entfremdung erst so richtig bewusst oder unbewusst verfestigen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Shaun TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Ein ganz wichtiges Büchlein als Dokumentation des Gesprächs der Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Kindschaftsrecht Elisabeth Schmidt mit 4 Scheidungskindern unterschiedlichen Alters, die alle ihren Vätern durch Trennung bzw. Scheidung entfremdet wurden. Es fand statt am 28.5.2008, veranstaltet durch den Väteraufbruch für Kinder e.V. (www.vaeteraufbruch.de).
Die unterschiedlichen Ausgangssituationen der Kinder werden vorweg biografisch skizziert, danach geht es in Dialogform erst den Fragen der Autorin nach, dann auch im 2. Teil den Fragen von Erwachsenen aus dem Publikum, meist betroffenen Vätern. Abschließend werden noch Schlussfolgerungen aus dem von den väterentfremdeten Kindern im Alter von 15-34 Jahren Gesagten gezogen (Allgemeine Folgerungen, Schlüsse bezogen auf die Gefühle während und nach der Trennung vom Vater, Gefühle den Großeltern gegenüber, zur Bedeutung von Freunden, wie schätzen die 4 Betroffenen ihre Persönlichkeitsentwicklung im Gefolge der Trennung der Eltern ein, und wie beurteilen sie das Jugendamt, die Gerichte und die Verfahrenspfleger?).
Es ist sehr gut, hier einmal die Kinder selbst hören zu können, wie nämlich sie, über die hinweg sich die Eltern zumeist rücksichtslos streiten, diese Jahre der Entfremdung vom getrennt lebenden Vater erlebt haben. Eine Pflichtlektüre für alle Eltern in Trennung: achtet nicht auf euren Haß aufeinander, sondern auf die Wünsche eurer Kids! (27.03.11)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tomate TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Das Buch ist die Aufzeichnung eines Interviews, welches im Rahmen einer Veranstaltung des Väteraufbruchs für Kinder stattgefunden hat. Interviewt wurden vier Kinder (15, 20, 28 und 34 Jahre alt), die in ihrer Vergangenheit, und teilweise bis heute, keinen oder erschwerten Kontakt zu ihren Vätern hatten.

INHALT

Im ersten Teil stellt Elisabeth Schmidt, Rechtsanwältin und im Vorstand des Kinderschutzbundes Berlin, Fragen. Später kommen Fragen aus dem Publikum hinzu. Und am Ende des Buches finden sich auf fünf Seiten Schlussfolgerungen zu dem Thema, welche sich aus den reflektierenden Aussagen der Kinder ergeben.

MEINUNG

Zunächst muss man festhalten, dass dies eine wichtige Veranstaltung war, denn hier kamen die Kinder zu Wort und nicht selbst ernannte Trennungs-Kinder-Fachleute. Man erfährt etwas über ihre Gefühle und Gedanken, sie können Ihre Meinung kundtun und so vor allem, zwar dezent, aber richtige Wege aufzeigen.

Jeder Fall ist anders, jeder Fall individuell zu betrachten. Was anhand der Aussagen der Kinder aber klar wird, ist, dass eben diese individuelle Betrachtungsweise von den Institutionen, die helfen sollen, nicht erfolgt. Regelmäßig versucht man an sich psychologisch zu analysierende und lösende Probleme mit Regeln und Gesetzen zu malträtieren. Das kann nicht funktionieren und schadet den Kindern enorm sowie langfristig auch den Eltern. Nur manche merken es nicht.

Vereinzelt war die Gesprächsführung ungünstig. An vielen Stellen wurde die Ratlosigkeit, teilweise immer noch vorhandene Ohnmacht und Nicht-Verarbeitung deutlich. Anstatt diese aber lieber stehen zu lassen, wurden manchmal Antworten und Meinungen zu sehr motiviert. Diese waren zwar für den Außenstehenden nachvollziehbar und richtig, aber sie wirkten als ein rein mentales, nicht emotionales, Ergebnis. Das kann bei der angeklagten Seite der Mütter, Jugendämtern und Gerichten einen indoktrinierten Geschmack erzeugen. Und das ist nicht gut, denn es kann sie zu einem - bekannten - Abtun der tatsächlichen Dramatik anstiften. Andererseits wird so auch klar, wie manipuliert und unfrei die Gefühle der Kinder immer noch sind, selbst wenn gedanklich eine Klarsicht besteht und der Kontakt zum Vater in die Richtung einer Normalität geht.

FAZIT

Es dürfte nicht unbedingt einfach gewesen sein, das Gespräch in ein Buch zu packen. Insbesondere die wichtig wahrzunehmende Atmosphäre geht natürlich verloren. Dennoch ist - egal welches Medium vorliegt (gibt es auch als CD) - es wichtig, dass diese Themen immer wieder festgehalten werden. Insofern handelt es sich um bedeutsames Buch, dass man - neben anderen - auch zur Pflichtlektüre für alle Betroffenen und Beteiligten machen sollte, bevor man in die leider scheinbar oft unvermeidlichen und pathologischen Auseinandersetzungen geht. Wenn nur ein Verantwortlicher davon ein wenig wacher wird, hat es seinen Zweck erfüllt.
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