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Vergiss Alzheimer!: Die Wahrheit über eine Krankheit, die keine ist [Gebundene Ausgabe]

Cornelia Stolze
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

15. September 2011
Alzheimer - die erfundene Krankheit. "Alzheimer" ist keine Krankheit. Sie ist ein Phantom. Ein gezielt geschaffenes Konstrukt, mit dem sich Ängste schüren, Forschungsmittel mobilisieren, Karrieren beschleunigen, Gesunde zu Kranken erklären und riesige Märkte für Medikamente schaffen lassen. Ärzte, Wissenschaftler und Pharmafirmen verheißen "epochale Schritte" in der Erforschung des grausamen Leidens, sie versprechen endlich "Gewissheit" bei der Diagnose und "neue therapeutische Strategien"
gegen den Gedächtnisverfall. Doch hinter all den Verheißungen steckt ein fundamentaler Schwindel. Dieses Buch enthüllt, wie aus einem rätselhaften Sonderfall eine neue "Volkskrankheit" wurde. Es zeigt auf, warum bis heute niemand eine präzise Diagnose stellen - und deshalb auch niemand zielgerichtete Tests oder Therapien entwickeln kann. Die "Angst vor dem Vergessen" trifft den Nerv alternder Gesellschaften: Millionen Menschen schlucken Mittel, die den Verfall des Hirns bremsen sollen. Nie wurde bewiesen, dass sie etwas nützen. Denn viele klassische "Alzheimer-Symptome" sind in Wahrheit die Folge von Fehlernährung oder Depressionen, von Durchblutungsstörungen oder anderen Leiden - oder aber Nebenwirkungen jenes Medikamentencocktails, den viele Hochbetagte täglich schlucken. "Alzheimer" ist in den meisten Fällen kein unausweichliches Schicksal. Ob und wann ein Mensch daran erkrankt, ist auch und vor allem eine Frage der Bildung - und des Lebensstils.

Wird oft zusammen gekauft

Vergiss Alzheimer!: Die Wahrheit über eine Krankheit, die keine ist + Das Anti-Alzheimer-Buch: Ängste, Fakten, Präventionsmöglichkeiten + Mythos Alzheimer. Was Sie schon immer über Alzheimer wissen wollten, Ihnen aber nicht gesagt wurde
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 245 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch; Auflage: 1., Auflage (15. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462043390
  • ISBN-13: 978-3462043396
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 50.195 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Cornelia Stolze, geboren 1966, Diplom-Biologin und Wissenschaftsjournalistin, lebt in Hamburg. Seit Mitte 1990 schreibt sie als freie Autorin und Redakteurin über Medizin und Psychologie sowie über die Tricks, mit denen sich Forscher, Ärzte und Pharma -firmen in unserem Gesundheitssystem selbst bedienen. Sie arbeitet u.a. für Die Zeit, den Stern, die Süddeutsche Zeitung, GEO, Spiegel Online und die Financial Times Deutschland. Nach Abschluss ihres Studiums war sie Pressereferentin am Max-Delbrück-Centrum in Berlin-Buch sowie am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried. Für verschiedene Forschungsinstitute konzipiert und realisiert sie populärwissenschaftliche Broschüren sowie Websites, u.a. zu den Themen Hirnforschung und Neurowissenschaften sowie Stammzellenforschung und Systembiologie.

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Kundenrezensionen

3.4 von 5 Sternen
3.4 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
41 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sollte daran etwas wahr sein?! 16. November 2011
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Die Autorin hat Mut. Sie wagt zu schreiben, was viele Menschen denken und wohl auch wissen. Sollten auch nur die Hälfte der geschilderten Sachverhalte wahr sein, so ist das erschütternd.
Ein Markt, der sich in den 80-er Jahren schleichend entwickelt hat, oder besser gesagt entwickelt wurde, hat sich unkontrolliert verselbständigt.
Viele der geschilderten Mechanismen kann ich bestätigen, ich habe meinen demenzerkrankte Mutter von 1987 bis 2008 über 20 Jahre lang begleitet.
Mit der Angst vor dem Kontrollverlust über das eigen Leben werden Geschäfte von Pharmazie und Wissenschaft, von einer "Projekt- und Schulungsindustrie" sowie von Pflegeanbietern im ambulanten und stationären Bereich gemacht.
Angehörige, die eine hohe Erfahrungs-und Alltagskompetenz aufweisen werden als "Laien" disqualifiziert. Professionelle systembedingte Mangelversorgung wird als kompetent propagiert.
Frau Stolze ist es gelungen, die Verfilzung von Lobby- und Eigeninteressen sichtbar zu machen.
Aus Angst vor Demenz sortieren wir uns aus, werden Versuchskaninchen, schlucken Medikamente ohne Wirknachweis, sperren uns weg und messen uns keinen Wert mehr bei.
Wann werden wir aufmerksam und hinterfragen Behauptungen die uns geldwert verkauft werden?
Vielleicht kann dieses Buch dazu beitragen Leser sowohl nachdenklich und fragend werden zu lassen als auch zu Diskussionen anzuregen.
Das wäre zu wünschen, es geht um unsere eigene Zukunft!
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Endlich ein aufklärerisches Werk zu Alzheimer, das sich wunderbar ergänzt mit meinen Erfahrungen als Untersucher im Kompetenznetz Degenerative Demenzen (KNDD). Ein Buch, wie ich es gerne selber geschrieben hätte, :-). Ich wünsche mir, es öffnet vielen Leuten die Augen, lässt Ängste kleiner werden und hilft, die Dinge des Alterns gelassener zu nehmen. Schön wäre auch, wenn dadurch die Versprechungen von Industrie, Wissenschaft und denen, die sich als Mietmäuler zur Verfügung stellen, an jenen abperlen, die insbesondere als Angehörige mit dem Phänomen der nachlassenden Gedächtnisleistung und der nachfolgend eingeschränkten Alltagskompetenz ihrer Lieben zu tun haben.

Ich habe in der AgeCoDe-Kohorte des KNDD bisher ca. 1200 Interviews zur Erkennung von Alzheimer und anderen Demenzen gemacht. Ich besuche alte Menschen (seit 2003, damals >75 Jahre alt) zu Hause, inzwischen das 6. Mal - und ich schließe, nach all den neuropsychologischen Tests, den Gesprächen und Eindrücken aus dem Umfeld der Menschen: Es kann sich bei Alzheimer kaum um eine "richtige" Erkrankung handeln, gut abgrenzbar von anderen Zuständen bspw. Allenfalls handelt es sich um einen Komplex von Symptomen: Entweder gehören sie zum normalen (Hirn)-Alterungsprozess oder sie treten als sekundäre Phänomene auf, verursacht vielleicht durch einen oder viele kleine Schlaganfälle, eine Depression, eine Schilddrüsenunterfunktion oder durch schlichten Wassermangel, weil alten Menschen das Durstgefühl abhanden kommt. Dass die halbe Welt Angst hat vor Alzheimer, ist ein gelungener Fall von Wissenschaftsmarketing - und darüber schreibt Stolze.

Wertvoll ist dieses Buch auch deswegen, weil die Journalistin nicht davor zurückschreckt, Namen und Adressen der ins Geschäft verwickelten zu nennen. Wiltfang, Hampel, Möller, Bayreuther - einschlägig bekannte Größen der Alzheimer-Forschung in Deutschland werden zitiert und direkt befragt, und entlarven sich dabei häufig selber. So wird öffentlich (auf der Webseite des KNDD) und in anderen Patientenmitteilungen beschönigt, wie gut die Erkrankung inzwischen diagnostiziert werden kann und wie Medikamente bspw. die Heimeinweisung verzögern. Aber in den Forschungsanträgen wird immerzu geklagt, wie wenig wir doch noch über die Ursachen wissen, wie unsicher die bisherigen diagnostischen Verfahren seien, wie wenig wirksam die bisher zur Verfügung stehenden Medikamente...

Insgesamt fasst Frau Stolze das Thema Alzheimer angenehm weit, schaut sich die Sache mit den Alzheiner-Medikamenten an, analysiert die Lobbyarbeit der wissenschaftlichen Fachgesellschaften und benennt Unsauberkeiten hinsichtlich der Verwendung und Vermarktung von Blutproben, die den Patienten im Rahmen wissenschaftlicher Studien abgenommen werden. Wie gesagt: Wertvoll!

Schließlich ein paar kritische Anmerkungen: Das Buch hätte ein etwas besseres Lektorat verdient. Die Autorin wiederholt sich an manchen Stellen. Das scheint ohne Absicht zu geschehen, denn die verschiedenen Stellen sind nicht bezogen aufeinander. Schließlich hätten ein Glossar, ein Stichwort- und ein Namensregister dem Buch zu noch mehr Wert verholfen.

Insgesamt ein wichtiges Buch, denn der Bedarf, die Hintergründe in diesem Bereich etwas auszuleuchten, ist groß.
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31 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wir werden das buch nicht vergessen! 12. November 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe das Buch an einem Nachmittag durchgelesen, nicht weil es so einfach ist, sondern weil ich seit Jahren eine Alzh.kranke Mutter habe. Die Richtlinie der Autorin ist klar: passen Sie gut auf welche und ob ueberhaupt Sie Medikamente einnehmen die von der Pharmaindustrie breit angeboten und von den Spezialisten empfohlen und verschrieben werden. Gerade bei Alzh.gibt es bis heute noch keine Hoffnung auf eine Heilung, aber viele Versuche mit Chemie etwas zu "verbessern". Das Buch gibt ganz klare Anregungen: lassen Sie nicht zu, dass ein Alzh.Patient durch die schweren Nebenwirkungen der verschiedenen Medikamente belastet wird. Die Autorin hat mir und meiner Familie den Mut gegeben die Medikamente abzustellen - nach einer Beratung mit unserer Spezialistin haben wir Seroquel abgesetzt - und siehe da: meine Mutter geht es seit Tagen viel, viel besser. Danke Cornelia Stolze, das Buch hat in diesem Fall einen grossen Erfolg gebracht.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen DAS KANN EINEM DIE BEURTEILUNG VERLEIDEN!
Ein ausgezeichnetes Buch. Ich kann es nur weiter empfehlen.
Es muss doch möglich sein, weniger als die von Ihnen geforderten Wörter zu schreiben. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von katharina krings veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wissen aneignen ist wichtig
Ich finde es wichtig sich zu informieren und alternative Behandlungen zu suchen. Und es ist erschreckend, wie Menschen dazu missbraucht werden die Kassen zu füllen und der... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Rita Faßbender veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Vergiß Alzheimer
Sehr aufschlußreich und erhellend, geradezu beruhigend. Was nur allzuschnell als Demenz benannt wird, ist schlicht Vergreisung, teilweise Gedächtnisschwäche, also... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Gert Von Kunhardt veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Verschwörungstheorien, schade ums Geld !
Die Autorin verbreitet unsinnige Verschwörungstheorien, die zwar falsch sind aber gut klingen. So sagt sie zwar richtigerweise, dass "die Ursache" von Alzheimer noch nicht... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von John Fisher veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die Wahrheit kann weh tun.
Ich habe mich sehr über den Mut von Autorin und Verlag gefreut, Alzheimerforschung und -lehre in dieser Deutlichkeit in Zweifel zu ziehen. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Adelheid von Stösser veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Guter Rat? Fehlanzeige!
Als Tochter eines zunehmend dementen Vaters bin ich von diesem Buch mehr als enttäuscht. Es enthält jede Menge Kritik, aber im Grunde nichts, was Angehörigen... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Marlene veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Nicht hilfreich...
Die Autorin versteht so wenig vom Thema, dass sie letztlich sogar behauptet, ihr Thema gäbe es nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von ErBeT veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Anspruch und Wirklichkeit
Natürlich existieren einige Formen der Altersdemenz mit verschiedensten Ursachen.
Aber die Alzheimer-Krankheit, die alles umfaßt, was man nicht auf eindeutige... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von schröder veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Wem dient es?
Die Autorin Cornelia Stolze nennt sich Medizinjounalistin und ist Diplom-Biologin.
Die These Ihres Buchs schreit einem im Titel entgegen. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Jogu veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Danke für dieses Buch
Nachdem ich das Buch gelesen habe sind mir die negativen Kritiken darüber
ein Rätsel. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Vergissmeinicht veröffentlicht
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